Das Deutsche als Männersprache.
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Diskriminierung von Frauen durch die Sprache, 7. September 1999
Rezensentin/Rezensent:
aus Bochum, Deutschland
Luise F. Pusch analysiert in verschiedenen Aufsätzen und Glossen die deutsche Sprache und entlarvt diese als frauenfeindliche Männersprache. Sie beginnt mit der Bibel, in der von Menschen und Frauen gesprochen wird. Die Frau also in diesem Sinne nicht als Mensch gilt. Sie bechäftigt sich mit dem Anhängsel -in, mit der deutschen Angewohnheit aus einer Gruppe von zehn Studentinnen, eine Gruppe von elf Studenten zu bilden, wenn ein männlichers Wesen der Gruppe bei tritt. Pusch erklärt auf anschauliche und ansprechende Weise, wie Frauen in der Sprache grundsätzlich unterdrückt werden. Sie weist auch auf die Fortschritte hin, die die deutschen Sprache hinsichtlich einer frauenfreundlichen Richtung gemacht hat, die durch die aktive Sprachgestaltung von Feministen und feministischen Magazinen erzielt wurden. Das deutsche als Männerpsrache ist eine interessante Lektüre, die manchmal einer Frau die Augen aufreist. Sie ermutigt, lieber "frau" anstatt "man" zu benutzen und sich selbst mehr in die aktive Gestaltung der deutschen Sprache einzubringen. Dieses Buch ist allerdings von einer von Zeit zu Zeit in die Extreme geratene Feministin geschrieben und von daher für meinen Geschmack teilweise zu einseitig. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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geistreiche Kritik an dem deutschen Sprachgebrauch, 31. August 1999
Rezensentin/Rezensent:
Minoo_@hotmail.com
aus Schaffhausen
Dieses Buch war es für mich ein ziemlicher "Augenöffner" als ich es vor ein paar Jahren zum ersten Mal las - Eigenheiten der deutschen Sprache, die mir bisher unterschwellig Unbehagen bereitet haben werden ausgesrochen klar formuliert. Es hat Nichts von seiner Aktualität eingebüßt.
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