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Dona Rosita oder Die Sprache der Blumen.
Kurzbeschreibung
Yermas Mann Juan kann oder will ihr keine Kinder geben, obwohl sie ihn nur deshalb geheiratet hat. Damit sitzt sie in einer Falle, gegen die sie immer mehr aufbegehrt und der sie doch nicht entfliehen kann. Lorca entfesselt in seinem Drama eine dörfliche Welt, die von Fruchtbarkeit und sexueller Kraft strotzt, ganz wie Yerma selbst, im harten Kontrast zur toten Welt in Yermas Haus: eine Heirat ohne Liebe, die keine Frucht trägt. Yermas Tragödie ist, daß sie begehrt, wünscht und fühlt, wofür ihr Mann kein Verständnis hat. Trotz ihrer Unbeirrbarkeit und Willenskraft (die Yerma zu einer der stärksten Bühnenfiguren dieses Jahrhunderts machen) kommt sie nicht an gegen die Zwänge der Gesellschaft, der Ehre und der erpreßten Gefühle. Ihr Drama kann sich nur im Tod auflösen. In seiner archaischen Kraft und tragischen Ausweglosigkeit gleicht Yerma einer griechischen Tragödie; lebendig wird das Drama in Lorcas eindringlicher Bildersprache und in Dialogen von knappster, genauester Prägung. Nach der Uraufführung 1934 von einigen Kritikern als »unmoralisch« verurteilt, ist Yerma eines von Lorcas erfolgreichsten Theaterstücken. Susanne Lange, geboren 1964, erhielt für ihre Übersetzungen bereits zahlreiche Preise.
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