Morde, Macht, Moneten. Metalle zwischen Mythos und High-Tech
Perlentaucher.de Buchnotiz zu : Frankfurter Rundschau, 19.02.2002Viele der Anekdoten und Hintergrundgeschichten, die Dierk Raabe in seinem vielseitigen Buch über Metalle einflicht, haben bereits die Studenten seiner Vorlesungen amüsiert, behauptet Rezensent Thilo Resenhoeft. Der Autor ist Direktor des Düsseldorfer Max-Planck-Institutes für Eisenforschung, führt Resenhoeft aus, lasse aber seinen Blick kulturgeschichtlich interessiert durch mehrere Disziplinen schweifen und berichte ebenso Spannendes aus der Archäologie wie aus der Chemie oder der Geschichte der Ägypter. Schon die Ägypter, Babylonier und Chinesen hatten Kenntnisse über die Herstellung und Verarbeitung dieser Stoffe, weiß er nun, auch dass 74 der 92 natürlichen Elemente zur Stoffgruppe der Metalle zählen und dass die meisten modernen Produkte ohne diese gar nicht existieren würden. Die Verwendung von Metallen ist höchst vielseitig - wie schon der Titel verrät. "Mord" stünde für die scharfen Klingen der japanischen Samurai, "Macht" für die Plünderung des südamerikanischen Kontinents und "Moneten" schließlich für die großen Stahlkonzerne a la Thyssen und Krupp, so der lektüregestählte Rezensent, der das Buch offenbar mit Gewinn gelesen hat. © Perlentaucher Medien GmbH Kurzbeschreibung Nützliche Werkzeuge und Geräte, kostbarer Schmuck und wertvolle Münzen sowie blitzende Waffen sind schon Jahrtausende vor Christus aus Metallen hergestellt worden. Diese wertvollen Werkstoffe nutzten bereits die antiken Hochkulturen, und auch heute noch sind viele moderne technische Entwicklungen wie die Raumfahrt oder das Drei-Liter-Auto ohne Metalle nicht vorstellbar. Viele geheimnisvolle, fesselnde und informative Geschichten ranken sich um das Thema Metalle: König Artus'...
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