Pharmakotherapie. Klinische Pharmakologie.
 | von Georges Fülgraff
ISBN: 3540204148 | Mit Vorsicht zu genießen! Beim ersten Durchsehen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Erstens, weil der Umfang realistisch ist und zweitens hat mir auch die Kapitelgliederung nach Krankheiten gefallen. Im Rahmen der Prüfungsvorbereitung habe ich ca. 100 Seiten darin gelesen und bin immer mehr enttäuscht worden. Die Menge an Rechtschreibfehlern ist enorm. Doch leider schleichen sich auch immer wieder extreme fachliche Fehler ein. Wenn man es merkt, ist es ja nicht sooo schlimm. Aber meist liest man ein Buch, um daraus zu lernen und es fallen einem als Anfänger des Faches eben nicht immer alle Fehler auf. Klar...kein Buch ist ganz ohne Fehler. Aber ein paar Beispiele sollen das Ausmaß der Fehler in diesem Buch aufzeigen: 1) Insulin wird in alpha-Zellen des Pankreas synthetisiert 2) bei der Plasmaspiegelangabe in einer Liste zu den Herzglykosiden wird nicht zwischen Digoxin und Digitoxin unterschieden 3) bei Asthmaanfällen gibt man alpha-Rezeptor-AgonistenDie Klausur habe ich trotzdem bestanden...aber Spaß macht das Lernen mit einem so fehlerhaften Buch nicht und ich werde eine Gesamtliste der Fehler auch an den Springerverlag schicken, der mir schon mehrfach durch schlecht leserliche Bücher aufgefallen ist. Das "Pharmakotherapie-Buch" war definitiv das letzte Springerbuch, welches ich gekauft habe.
Ein Licht am Ende des (Pharma-)Tunnels.... Dieses Buch ist optimal für Medizinstudenten, die Spezielle Pharmakologie zu ihren Angstgegnern zählen. Klar gegliedert, mit übersichtlichen Tabellen ausgestattet, und so geschrieben, daß man nicht gleich von Müdigkeit übermannt wird, kommt nach einer Weile sogar über die Klausur hinausgehendes Interesse für das Fachgebiet auf. Weiterhin positiv zu erwähnen: das ausführliche Register am Ende, in dem man nicht nur die großen Schlagwörter findet. Ich kann dieses Buch voll und ganz empfehlen!
Ein Buch für den Kliniker Hier liegt nun einmal ein Lehrbuch zur Pharmakologie vor, das sich tatsächlich im Inhalt von den unzähligen anderen Werken auf diesem Gebiet unterscheidet. Es ist kein klassisches Lehrbuch der Pharmakologie. Das beginnt schon damit, dass das Buch nicht wie herkömmlich nach den verschiedenen Arzneimittelgruppen (von Antiallergika über Diuretika, Psychopharmaka und Anästetika bis hin zu Zytostatika) gegliedert ist, sondern als Überschriften für die Kapitel die entsprechenden pathophysiologischen Erkrankungen (Herzinsuffizienz, Ödeme, Störungen im Blutbild, Schmerzzustände, Diabetes mellitus etc.) wählt. Es setzt sich darin fort, dass man in dem Buch nicht eine einzige Strukturformel eines Pharmakons sieht. Es ist dementsprechend ein Buch für den Kliniker und trägt seinen Titel von daher völlig zurecht. Die einzelnen Kapitel sind weiterhin sehr sinnvoll untergliedert. Es beginnt mit Begriffsbestimmungen und pathophysiologischen Vorbemerkungen zur jeweiligen Erkankung. Direkt anschliessend werden die Prinzipien der Behandlung erläutert, um dann zur Besprechung der einzelnen Möglichkeiten der Arzneimitteltherapien mit ihren pharmakologischen Wirkungsweisen, den zugehörigen Indikationen und Kontraindikationen, der Auswahl des richtigen Pharmakons, der Applikationsart und der Dosierung sowie zu Kombinationstherapien und zu den unerwünschten Wirkungen und deren Behandlung zu kommen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Siehe auch: | > Pharmakotherapie. Klinische Pharmakologie. |
|