Die zwei Hörner des Rhinozeros
 | von David Quammen
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Nordamerika ISBN: 3548603823 | Sehr witzig und abwechslungsreiche Themen! Schon mit "Der Gesang des Dodo" hatte ich eine sehr anregende Lektüre über gute 2 Monate über die Biogeografie und Evolutionstheorie, insofern habe ich mich gleich an diese Aufsatz-Sammlung gemacht und finde sie von der Stoff-Auswahl her abwechslungsreich und auch witzig in der Darbietung. Meist geht es um biologische Themen: Wie schnell fliegen Katzen, warum haben Eulen keinen Penis?, aber auch um soziokulturelle, kritische Anmerkungen etwa über das Verhältnis des Amerikaners zu seinem Rasen, nachdenkliche Anmerkungen zum Thema Krebs, schließlich auch Kritik und Würdigung von Thoreau und dessen Werk "Walden". Ich finde die Essays unterhaltsam, aber zum Teil auch etwas gewollt und konstruiert, eben in der Weise, daß der Autor halt jeden Monat was an das zahlende Magazin abzugeben hatte, auch wenn's nicht so unbedingt spannend war. Die Essay-Kunst eines Stephen Jay Gould, der als Paläontologe und Wissenschaftshistoriker lehrt und so tolle Sammlungen wie "Darwin nach Darwin", "Der Daumen des Panda", "Wie das Zebra zu seinen Streifen kommt", "Das Lächeln des Flamingo", "Bravo Brontosaurus" und "Ein Dinosaurier im Heuhaufen" geschrieben hat, erreicht dieser als Wissenschafts-Journalist schreibende Autor aber nicht. Dennoch ein Buch, daß man allen Leseratten empfehlen kann, die sich an der Vielgestaltigkeit der Welt erfreuen.
Ein wunderbares Buch! Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der sich auch nur ein wenig für Biologie und die Natur interessiert. Nachdem ich einmal angefangen hatte zu lesen, konnte ich es nur schwer wieder aus der Hand legen. Jede der Geschichten ist unglaublich informativ, fesselnd und unterhaltsam. Ob sich David Quammen nun mit Katzen im freien Fall, "Gottes Schwäche für Käfer", klapperschlangenbessessenen Texanern oder der Entwicklung von Schleimpilzen beschäftigt, stets ist sein Interesse an der Umwelt und sein Staunen über die Vielfalt der Natur ansteckend. Er versteht es virtous mit dem Leser ein Zwiegespräch zu führen und komplizierte Sachverhalte und Theorien in seiner wunderbar klaren Sprache zu erklären, ohne einem durchschnittlichen Leser und Nicht-Biologen (wie mir)ein Gefühl von Unwissenheit zu vermitteln. Das macht er manchmal auf so eine erfrischend ironische Weise, dass einem schon mal ein lautes Lachen auskommt. Von mir aus dürfte dieses Buch auch 50, und nicht nur 25 seiner Kolumnen enthalten. Leider habe ich mich bisher noch nicht an sein anderes Buch "Der Gesang des Dodo" herangetraut, aber das werde ich noch nachholen. Siehe auch: |