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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 28. Januar 2020 

Fanatische Krieger im Namen Allahs. Die Wurzeln des islamistischen Terrors


von Hadayatullah Hübsch

ISBN: 3720522962

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Als Paul-Gerhard Hübsch, ein Mitglied der legendären Kommune Eins, 1969 in der marokkanischen Wüste unvermittelt auf die Knie fiel, die Hände gen Himmel streckte und ausrief "Oh Allah, bitte reinige mich", da mochte seine Reisebegleiterin noch glauben, auch das ginge wieder vorüber, wenn erst die Wirkung welcher Droge auch immer nachließe. Doch es kam anders. Hübsch trennte sich von seiner Gefährtin und konvertierte nach einer Irrfahrt durch spanische Gefängnisse und Irrenhäuser zum Islam. Fortan hieß Paul-Gerhard Hadayatullah Hübsch. Der leitet heute den deutschsprachigen Verlag Der Islam, ist Vorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller in Hessen und hat neben zahlreichen Lyrikbänden mittlerweile auch mehrere Bücher über den Islam verfasst, mit denen er dem deutschen Leser die Gedanken- und Lebenswelt der Muslime erklären will (Frauen im Islam. 55 Fragen und Antworten, Islam 99. Fragen und Antworten zum Islam). Und so war auch zu erwarten, dass er sich nach den Terrorattacken gegen die Vereinigten Staaten am 11. September 2001 zu Wort melden würde.

In Fanatische Krieger im Namen Allahs geht Hübsch der Frage nach, wo die historischen und politischen Wurzeln des islamistischen Terrors liegen und in welchem tatsächlichen Zusammenhang dieser Terror mit dem Islam selbst steht. Wohl wissend, dass dem deutschen Leser die Kultur und Religion des Islam immer noch einigermaßen fremd sind, bettet er die Antworten auf diese Fragen ein in weit (aber nicht zu weit) ausholende Referate über den Islam ganz allgemein. Diese Referate tragen zu einem erheblichen Teil zu dem insgesamt gelungenen Band bei, der gar nicht zu dem Bild passen will, das man angesichts der oben kurz angerissenen, in vielerlei Hinsicht denkwürdigen Vita von diesem Autor haben mag. Und auch der Verdacht, den man gegen das Buch hegen mag, dass es nämlich aus einer misslichen Weltlage Kapital schlagen will, erweist sich beim näheren Hinsehen als nicht gerechtfertigt. Vielmehr ist das Anliegen des Autors unverkennbar, die Religion, die ihn gerettet hat, gegen die nun unvermeidlich auf sie einprasselnden Anwürfe zu verteidigen und den Islam von den pseudoislamischen Irrwegen abzugrenzen, die vermutlich die größte Gefahr für die islamische Welt selbst darstellen. --Andreas Vierecke

'Islam kennt keien Frieden' ???(Scholl-Latour) - Von wegen!
Oftmals hat man v.a. nach dem 11. September im Fernsehen Diskussionen, Gesprächsrunden, o.ä. gesehen.
Manchmal fiel einem da auf, dass sog. Islamexperten die gleichen Auffassungen hatten, wie irgendwelche 'mittelalterlichen' Mullahs.
Ganz extrem fand ich es, als Herr Scholl Latour nach einer solchen Sendung behauptete, der Islam kenne keinen Frieden. (!!!)
Er brachte das Gerede von Dar-el-Islam(1) und Dar-el-Harb auf, was leider auch in vielen Schulbüchern hierzulande steht. Es wird behauptet, der 'Islam' müsse sein Gebiet(1) kriegerisch ausbreiten. Deswegen wäre an seinen Grenzen immer Krieg (Harb). Dies sei dann das Gebiet des Krieges (Dar-el-Harb).

Wenn wir dies so hinnehmen, dann müssten wir die Keuzzüge, Hexenverbrennungen... auch Jesus 'in die Schuhe schieben'.
Dass diese 'Verbrechen' jedoch Aufgrund von Missachtung der jeweiligen Religion lange nach den jeweiligen Gründern dieser geschehen ist, wird ersichtlich, wenn man sich objektiv mit der richtigen Literatur beschäftigt.

Einen hervorragenden Beitrag dazu hat mal wieder Herr Hübsch mit dem Buch 'Fanatische Krieger im Namen Allahs' gemacht.
Er hat bewiesen, dass er in der Lage ist, zwischen der Lehre des Islams und den geschichtlichen Verfehlungen einiger, die in unserer Zeit wieder zunehmen, zu Unterscheiden und in meinen Augen gezeigt, dass er der Islamexperte schlechthin ist.
Dieser Mann, dessen Bücher man auch oft in den deutschen Grosstädten an Bücherständen bekommen kann, verdient es eher, im Fernsehen aufzutreten als viele andere.
Der könnte was zur Aufklärung und zum inneren Frieden tun!!
Das Buch kann ich nur weiterempfehlen.

sehr schönes Buch!!!
Ich habe das Buch durchgelesen und muß feststellen, daß es in sehr einfacher Sprache gehalten ist. Vom Leser wird wenig Wissen über Islam vorausgesetzt, und anhand von prüfbaren Beweisen, d.h. Qur-an, Leben des Propheten, gezeigt, warum, die Terroraktionen nichts mit Islam zu tun haben.

Den Muslimen wird das Buch Beweise in die Hand liefern, daß der Islam, wie der Stamm Salam, für den Frieden steht. Für die nichtmuslemischen Leser wird dieses Buch eine ausgezeichnete Einführung ins Thema "Djihad" etc. bedeutet.

Es wird auch erklärt, woher die Terroristen Ihre Motivation für den bewaffneten "KAMPF" nehmen.

Ich kann es jedem Muslim/Nichtmuslim nur empfehlen.

Sehr zu empfehlen......

Unbedingt lesen !!!
Nach dem Terroranschlag vom 11. September 2001 entstanden in den Köpfen sehr vieler Menschen vorurteile über den Islam. Durch das Buch, das einer geschrieben hat, der sich über 30 Jahren mit dem Islam beschäftigt, können solche Vorurteile aus der Welt geschaffen werden. Ich kann es nur epfehlen..
Siehe auch:

> Fanatische Krieger im Namen Allahs. Die Wurzeln des islamistischen Terrors
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