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Die magische Route
Das intensivste Buch von Erdmann Ich verstehe die schlechten Bewertungen nicht. Ich habe das Buch trotzdem gekauft, und finde, dass es tatsaechlich eines seiner Besten ist. Man ist wirklich mit ihm an Bord und erlebt alle Hoehen und Tiefen mit. Im Gegensatz zu dem Aufschneider Nehberg (den ein anderer Rezensent so toll findet) ergeht Erdmann sich *nicht* in Eigenlob (ich wuerde eher manchmal gerne mehr darueber wissen, wie er gewisse Schwierigkeiten ueberwindet), und das Buch ist keine lieblos dahingeklatschte Massenware (wie Nehbergs "Drei Mann zum Rudolfsee"), sondern authentisch und sorgfaeltig geschrieben.
Segeln einfach Nachdem mich in meiner ersten Seglerlektüre Bettina Haskamp mit ihrem leichten, gefälligen Schreibstil verwöhnt hat, bin ich in meinem zweiten Segelbuch bei Wilfried Erdmann hart gelandet. Auch die Gliederung nach den gesegelten Tagen ist einfach... und langweilig, so dass ich Mühe hatte, das Buch bis zum Ende zu lesen. Die Ängste, Probleme und seelischen Nöte des Alleinseglers werden zur Kenntnis genommen, aber nicht mitempfunden. Die Fotos und Darstellungen sind gut, auch wenn mir bei ersteren "schöne" Bilder fehlen.
nur für segelfreaks als „leseratte" und kenner guter abenteuer-literatur fühle ich mich berufen auch mal bücher objektiv zu rezensieren, die nicht so toll sind. wilfried erdmanns buch eignet sich in erster linie für absolute segelfreaks. lediglich eine anhäufung von „seglerlatein" das der normale abenteuerlustige leser nicht versteht. jede einzelne seite besteht aus der anhäufung technischer daten: welches segel wieoft, wo und wie gesetzt oder eingeholt wurde. der schriftstil lässt zu wünschen übrig, die eher zusammenhanglosen schilderungen von seglerischen leistungen und die dreihundertmalige nennung des bootsnamens verleitet leider bereits nach 50 seiten zum gähnen. da ich das buch trotzdem ganz gelesen habe muß ich auch erwähnen, daß sich bis zum ende nichts ändert und als einziges die langeweile und monotonie dieser reise ausreichend wiederspiegelt. dem kenner sei hier empfohlen auf die besseren „mischungen" eines rüdiger nehberg auf dem atlantik zurückzugreifen, die wirklich lesenswert sind und das menschliche und maritime stets unter dem gesichtspunkt „abenteuer" wiedergeben. Trotzdem „hut ab" vor der seglerischen leistung des autors erdmann. Siehe auch: | |
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