Hochrisiko ADHS. Plädoyer für eine frühe Therapie
Durchschnittliche Kundenbewertung:
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Die Wahrheit über unbehandeltes ADS, 4. Juni 2002
Rezensentin/Rezensent:
tantegela
aus NRW
Dieses Buch sollte Pflichtlektüre für alle Menschen sein, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.Ärzte, Lehrer, Sozialarbeiter etc.In unter die Haut gehender Weise werden Schicksale unbehandelter ADS-ler vorgestellt, die bei geeigneter Behandlung schon frühzeitig in eine andere Richtung hätten gelenkt werden können.Berichtet wird über lange Leidenswege von Familien, die an diesen besonderen Kindern fast zerbrochen sind und erst nach sorgfältiger Diagnose und Behandlung wieder eine gemeinsame Basis fanden.Wirklich ein lesenswertes Buch! Angelika
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eine gute Information zum Thema ADHS, 19. Mai 2002
Rezensentin/Rezensent:
Utta Winzer
aus Bautzen in Sachsen
Eine sachliche Betrachtungsweise fast aller Bereiche der ADHS Problematik im Kinder- u.Jugendalter, sowie auch für Erwachsene.Zu Empfelen für alle, die Betroffenen mit ADHS tatsächlich helfen und verstehen wollen. Es ist übersichtlich gegliedert und verständlich geschrieben. Die Vorteile einer frühen Therapie für alle Beteiligten (Betroffene, Eltern, Lehrer, Partner...) .
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Für dieses Buch war es höchste Zeit!, 14. April 2002
Rezensentin/Rezensent:
Michael Townson
aus Ebersbach/Kreis Göppingen
Ich glaube, dass es keine Übertreibung ist, wenn ich dieses Buch zu den besten und wichtigsten Werken zum Thema ADHS zähle, die bisher in deutscher Sprache herausgegeben wurden. Wir werden es selbstverständlich sofort in die Literaturempfehlungen unserer Elterninitiative aufnehmen. Bereits vor rund 10 Jahren, als ich aufgrund einer entsprechenden Diagnose bei einem unserer Söhne erstmals bewusst mit ADHS konfrontiert wurde, fing ich an, alles zu diesem Thema zu lesen, was ich an Fachliteratur in die Finger kriegen konnte. Dies setzte ich dann im Rahmen meiner Vorstandsarbeit nach unserem Beitritt zum AdS e.V. fort, da ich für die Inhalte unserer Literaturempfehlungen zuständig bin und ich grundsätzlich kein Buch empfehle, das ich nicht selbst gelesen habe. Wenn man nun seit 10 Jahren alles über ADHS liest, was sich zu lesen lohnt, wird dies aufgrund der Redundanz der Inhalte oft genug zur lästigen Pflichtübung und schaffen es nur noch wenige - die besten - AutorInnen, einen zu fesseln oder zumindest interessiert und bei Laune zu halten. Dieses neue Werk empfand ich nicht nur als hochinteressant, fesselnd und spannend, sondern auch als Buch, für das es in Deutschland höchste Zeit war. Das, was darin geschrieben steht, musste endlich einmal geschrieben werden. Und die Autorinnen haben das mit bewundernswertem Sachverstand, Engagement und Mut getan. Sie haben aus ihrem Herzen keine Mördergrube gemacht und vielen Eltern betroffener Kinder aus dem Herzen gesprochen. Dieses lobenswerte Plädoyer für die frühe Erkennung und Therapie von ADHS setzt sich auch mit der öffentlichen Diskussion, mit dem sogenannten "Expertenstreit" und mit der Rolle der Politik auseinander. Jeder, der meint, schon alles zu wissen, was es zu diesem Thema zu wissen gibt, muss dieses Buch lesen!Michael Townson1. VorsitzenderElterninitiative AdS e.V.
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Siehe auch: Ich weiß nicht, ob es schon bei Frau Mahler angekommen ist, aber es GIBT KEIN ADHS!!! Auf Kosten unserer Kinder bereichern sich unzählige Menschen, indem sie eine Krankheit erfinden.
Das einzige was hier wirklich krankt ist unsere hochmotivierte Gesellschaft, die Krankheiten züchtet, wie Holländer Tomaten.
Ich kann nur raten: Hände weg von dem Buch!!! Und auch von ähnlich gelagerten Büchern!!! Es kann nicht sein, daß ganze Generationen schon von klein auf mit Medikamenten "still gelegt" werden, nur damit sie in ein - ohnehin schon verkorkstes - Gesellschaftsbild passen.
Nicht diese Armen Kinder sollten sich mit Medikamenten vollpumpen - die Gesellschaft sollte sich zu Gunsten unserer Kinder und deren Kinder verändern!!! | Als Erwachsener der in seiner Kindheit mit ADS diagnostiziert wurde und bis heute keine Medikation erhalten hat, kann ich nur aus eigener Erfahrung die Existenz der ADS Symptomatik und die meisten der bisherigen Forschungsergebnisse bestätigen. Meine Eltern haben eine Medikation im Kindesalter abgelehnt. Heute leide ich an schweren Selbstwertproblemen und depressiven Episoden. Die Aufarbeitung und medikamentöse Therapie steht für mich gerade an, da die ADS Symptomatik eine Schlüsselstellung in meinen psychischen Problemkomplexen einnimmt. Nur dank meiner Hochbegabung habe ich mein Leben bisher einigermaßen, wenn auch weit unter meinen Potentialen meistern können.
In Falle wirklich vorliegender ADS und sorgfältiger Diagnostik durch einen Fachmann, ist die Behandlung auch medikamentöser Natur, von höchster Bedeutung für die Entwicklung des betroffenen Kindes.
Aus persönlicher Erfahrung halte ich die Publizierung der Meinung,es gäbe kein ADS, für höchst gefährlich und unverantwortlich.
Natürlich sollte man sich allerdings auch davor Hüten die Diagnostik zu einfach zu gestalten und einer Mode nachzugeben.
Aus sehr eingeschränkten persönlichen und privaten Erfahrungen mit Amphitaminen kann ich ihre paradoxe Wirkung bei gegebener ADS-Indikation bestätigen. Anstatt einer Antriebssteigerung erfuhr ich unter dem Einfluss dieser Droge stets einen Antriebsausgleich oder sogar eine Antriebsminderung. Da ich zu Zeiten dieser mehrmaligen und eigeschränkten Amphitaminnutzung keine Kenntnise über die Verwendung dieser Substanz und anderer Stimulanzien bei ADS-Medikation hatte (vgl. Patterson et al. 1988, d-amphitamin, m=45 Responder 58%, Plazeboresponder 10%), ist eine Plazebo Wirkung weitgehend ausgeschlossen. |
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