Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 25. April 2014 

Karl Martell. Der erste Karolinger.


von Thomas R. P. Mielke

Kategorie: Mielke, Thomas R. P.
ISBN: 379511585X

Kommentar abgeben

Aus der Amazon.de-Redaktion
Ohne Karl Martell wären wir heute vielleicht alle arabisch. 732: Die Araber herrschen schon in Spanien, nun stehen die Truppen von Emir Abderame vor den Toren von Poitiers: mitten in Frankreich. Doch Karl Martell (Spitzname: "Der Hammer") besiegt den Aggressor.

Daß Martell die arabische Invasion Westeuropas stoppte, machte ihn bei unseren westlichen Nachbarn zum Nationalhelden und zur Legende -- bis heute. In Köln hingegen steckt man ihn ins Verlies. Dort war er zuvor als Nachfolger seines Vaters Herzog geworden. Ein wildes Leben, an dessen Ende Martell seinem Sohn Pépin (Pippin) ein großartiges Erbe hinterlassen konnte: das riesige Merowinger-Reich -- vom "Hammer" wiedervereinigt.

Martell war ein ebenso mutiger wie autoritärer Führer, der die einmal ergriffene Krone mit aller Macht verteidigte -- um sie dann an Pippin weiterzugeben, der damit zum ersten Karolinger-König wurde. Pippin zeugte einen Sohn, der noch Größeres vollbringen sollte und als Karl der Große in die Geschichtsbücher einging.

Martells Enkel Karl gab der Karolinger-Ära ihren Namen. Karl Martell einigte das Reich, Pépin wurde dessen König und Karl der Große erweiterte es und ließ sich zum Kaiser krönen. -- Wen soll man nun als den ersten Karolinger ansehen? Die Historiker sind uneinig. Thomas Mielke hat seine Entscheidung getroffen, und so manch Unentschlossener dürfte sich nach der Lektüre dieses Buchs auf die Seite des Autors stellen.

Dieser simpel, aber fesselnd geschriebene Roman öffnet unseren Blick für die Gemeinsamkeiten unserer heutigen westlichen Zivilsation mit einer Gesellschaftsform, die den Übergang zum Mittelalter markierte. Nach Jahrhunderten voller Invasionen "barbarischer" Völker konnte sich Westeuropa nun religiös und künstlerisch entfalten. Tiefgreifende Veränderungen gingen von der hier beschriebenen Epoche aus -- eine Epoche, die oft geringgeschätzt wird und nicht wenigen gänzlich unbekannt ist. Hier erfährt sie endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdient. --Isabelle Majois

Kurzbeschreibung
Vom rechtlosen unehelichen Herrschersohn zum mächtigsten Mann Europs reichte der komentenhafte Aufstieg des Karl Martell. Er riss mit Hilfe eines Rebellenheeres die Macht in Frankreich an sich, rettete das Reich vor dem Eindringen der Araber und war schließlich so mächtig, dass er das Land ohne König regierte. Dieser Mann, der nie eine Krone trug, bereitete durch seine politischen Fähigkeiten und durch militärische Erfolge den Boden für die Herrschaft seines...


Siehe auch:
Mielke, Thomas R. P. > Karl Martell. Der erste Karolinger.
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/buecher/isbn/379511585X/">Karl Martell. Der erste Karolinger. </a>