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Physik mit Bleistift. Das analytische Handwerkszeug der Naturwissenschaftler
 | von Hermann Schulz
Kategorie:
Allgemein ISBN: 3817117779 | Für mich absolut nicht empfehlenswert Ich finde dieses Buch als einführendes Lehrbuch für die theoretische Physik absolut ungeeignet und halte den Ansatz des Autors mit seinen lockeren saloppen Formulierungen und unklaren Definitionen für absolut unzureichend.
Hier einige Sachen die mich an dem Buch stören:
1.) keine mathematisch oder physikalisch korrekten Definitionen (z.B. werden Vektoren als Pfeile definiert die mit einer Zahl zu multiplizieren und die zu addiren physikalische sinnvoll ist. Später wird gesagt, dass die Betrachtung von Vektoren auch noch Sinn macht, wenn man den Kopf schief hält. Dies wird als zentrale Aussage über Vektoren festgehalten ...)
2.) viele Gleichungen und Ansätze werden geschickt "erraten" oder fallen einfach vom Himmel
Ein tolles "Zweitbuch" der Rechenmethoden der Physik Ein wirklich sehr amüsantes und zugleich lehrreiches Buch über die Grundlagen der Mathematik die Physiker benötigen. Allerdings bin ich auch sehr froh, dass ich diesen Stoff heute unbelastet lesen kann ohne mich auf eine Prüfung vorzubereiten. Ein Student im ersten Semester wird wohl schier verzweifeln, was er hier alles in kurzer Zeit lernen soll bzw. lernen muß. Als ich im ersten Semester war, hatte ich auch das Gefühl ständig mit dem Holzhammer einen übergebraten zu bekommen. Heute wird das vielen „Jungstudenten" wohl ähnlich ergehen und das erklärt auch warum so viele Physik-Studenten zum Papula greifen, obwohl der eigentlich "nur etwas für FH-Ingenieure" sein soll. Aber die Realität hat viele Professoren immer noch nicht erreicht und so müssen viele Uni-Studenten den Papula immer noch schamhaft verstecken. Was ich aber eigentlich sagen wollte ist, dass der Schulz- Physik- Bleistift ein sehr tolles Buch ist, wenn man die Grundlagen der Mathematik drauf hat, aber die gibt es nur sehr anschaulich in den drei Bänden von Papula. Wenn ich heute noch einmal von vorne anfangen würde dann mit Papula 1, 2, 3 anschließend den Physik-Bleistift und danach alle Bände von Jänich.
Denken macht Spaß Eigentlich habe ich mir die PB zugelegt, um mal einen kleinen Einblick ins Handwerkszeug der Physiker zu bekommen, doch ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Das Buch macht sehr viel Spaß. Keine Ansammlung von bloßen Rechenregeln und Formeln mit ein paar Aufgaben zum Einsetzen und Umstellen, sondern echte Erklärung von Zusammenhängen ist bei Schulz angesagt, und die Aufgaben orientieren sich an interessanten Fällen aus dem Alltag, sind knifflig und fordern das Denkvermögen heraus, bleiben nie im rein Mathematischen stecken. Wenn man eine Schulz'sche Aufgabe gelöst hat, dann hat man verstanden und kann sein Wissen auch in Zukunft anwenden. Und es gibt keine detaillierten Musterlösungen, sondern nur Lösungshinweise, meines Erachtens kein Schaden, sondern bei derartigen Aufgaben notwendig. Sie lösen sich nicht sofort, und der Versuch, mal zu spicken, ist groß, doch was hätte man davon? Die PB ist kein Buch für Denkfaule, und wer einfach nur schnell eine Art Matherezeptbuch braucht, für den ist das Buch weder geeignet noch gedacht (wie ich mal annehme). Wer Spass hat am Denken und interessanten Aufgaben, wird mit der PB aber sicher Freude haben. Siehe auch:|
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