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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 23. Mai 2013 

Die Pfirsichtöter


von Alfred Kolleritsch

Kategorie: Seismologie
ISBN: 3854202024

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Kurzbeschreibung 1972 erschien der erste, noch in den 60er Jahren geschriebene Roman von Alfred Kolleritsch, Die Pfirsichtöter, der damals auf nur geringe Resonanz stieß; allzu sehr verstieß diese Prosa gegen die Lesegewohnheiten. Denn obwohl Die Pfirsichtöter eine politische Geschichte erzählen, von den Herrschaftsformen der Herrschenden und ihrem Sturz, stellt dieser Roman etwas in der deutschsprachigen Literatur sehr Seltenes dar: eine Geschichte der Zeichen und die Geschichte des unmerklichen Bedeutungswandels dieser Zeichen. Kolleritsch notiert die Ordnung eines Schlosses, eine Ordnung, die die Außenstehenden außen und die Bewohner gefangen hält, eine Ordnung aus Sprache, die den Zutritt zur Welt verstellt.

Klappentext Am Morgen steht Cölestin im Silberzimmer. Das Fenster des Zimmers geht hinaus in den Gang, durch den die Herrschaften kommen. Eine gewellte, trübe Scheibe läßt den Gang nur undeutlich erkennen. Wer den anderen durch die Scheibe sieht, sieht ihn aufgeteilt in viele Schichten, deren Umrisse verschwimmen. Man sieht drei Münder, drei Ohren, drei Stirnen, sechs Hände.

Autorenportrait Alfred Kolleritsch, 1931 in der Südsteiermark geboren, war Lehrer (Philosophie und Deutsch) in Graz, Mitgründer und - von 1969-95 - Präsident des Forum Stadtpark und gibt seit 1960 die Literaturzeitschrift "manuskripte" heraus, in der er sich seit nunmehr 40 Jahren für die Literatur und die Schriftsteller und gegen jede - auch ästhetische - Erstarrung und Fest-Schreibung einsetzt. Seit seinem ersten Buch 1972 veröffentlichte er mehrere Gedichtbände, Essays,...


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