Frau Holle - Das Feenvolk der Dolomiten
 | von Heide Göttner-Abendroth
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Deutschland ISBN: 3897411679 | Neue Eindrücke von alten Geschichten Wie bereits in den ersten zwei Teilen beschreibt die Autorin Sagen und Mythen aus den Zeiten, als die Mutter-Tochter-Vererbung noch üblich war. Im Alpengebiet und in den deutschen Mittelgebirgen sind die Spuren der alten Muttergöttin, die oft noch Frau Holle" genannt wird, zu finden und auch dementsprechende Legendenverknüpfungen, wie z.B. mit dem Thannhäuser-Mythos oder der Kyffhäuser-Erzählung.
Im 2. Buchteil wird die Geschichte der Dolomiten-Feen mit ihren - in den Bergen sich wiederspiegelnden - Königinnen erzählt; die Mutterlinie wird in den verschiedenen Versionen weitergegeben und die Verknüpfung mit dem Tierreich findet Sinn im Einklang mit der allgewaltigen Natur.
Auch in diesem Buch wird im jeweiligen Anhang die verspiegelte, aber bekannte, Version erzählt, die uns durch die Märchensammlungen aus dem Patriarchat überliefert wurden. Die faszinierende weibliche Seite zu erkennen, gibt ungemeine Einblicke in fast verlorengegangene weibliche Entwicklungsphasen.
sehr erhellend Lesen Sie dieses Buch - es wird Ihnen die Augen öffnen für das Leben als Frau in dieser Welt. Heide Göttner-Abendroth gelingt es den verschütteten Inhalt vermeintlicher Märchen (in Wahrheit Mythen als Schlüssel zum Verständnis der Welt) auszugraben - und das spannender als so mancher Krimi. Sehr empfehlenswert!
endlich..... ja, endlich mal eine zusammenfassende, äußerst fundierte Deutung der teils noch sehr lebendigen "Legenden". In Südtirol zum Beispiel kennt beinahe jedes Kind die Geschichten von Samblana, Merisana, Moltina, Dolasilla usw. usw.Im Gegensatz zu den Gebr. Grimm, die nachweislich aus eigenem Gutdünken bedenkenlos hinzugefügt und hinzugedichtet oder weggelassen haben, hat Heide Göttner-Abendroth aus ihrer 30-jährigen umfangreichen Forschung ein fundiertes kulturhistorisches Wissen zusammen getragen, das ihr ermöglicht, die Reste der Legenden in einen erhellenden Zusammenhang zu stellen. Wer die Gelegenheit hatte, Heide Göttner-Abendroth live zu erleben, weiß, daß sie zu jedem einzelnen Abschnitt stunden- und tagelang Hindergrundwissen parat hat und zwar ohne jegliche Wiederholung. Unsere Gesellschaft ist dringend darauf angewiesen, daß dieser historische Zeitraum friedlichen Zusammenlebens Eingang findet in unsere Köpfe. Wir verdanken Heide Göttner-Abendroth nicht weniger als die Erkenntnis, woher wir kommen. Auf den beiden Weltkongressen für Moderne Matriarchatforschung (2003 in Luxemburg und 2005 in Texas), hat sie internationale Forscherinnen und Forscher zusammen geführt. Darüberhinaus berichteten dort eine Vielzahl von Vertreterinnnen und einige Vertreter von indigenen Ethnien aus allen Kontinenten (außer Europa) von der friedlichen Weltanschauung ihrer Ethnien. Die meisten von ihnen haben bis heute noch nicht einmal ein Wort für "Gewalt". Nicht weil sie rückständig sind, sondern weil ihnen Gewalt schlichtweg fremd ist. In Europa haben diese friedlichen Gesellschaften leider nicht überlebt. Aber es gibt dafür Hinweise in Hülle und Fülle. Heide Göttner-Abendroth ist es gelungen, diese für uns sichtbar zu machen. Siehe auch: |