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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 31. Oktober 2014 

War ich nicht tot genug? Tatsachenbericht. Empfinden im Koma.


von Zebin Gernlach

Kategorie: Allgemein
ISBN: 3898118754

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Lebensqualität eine Frage der Entwicklung !
Wie wir unsere Umwelt interpretieren, nehmen wir, wie selbstverständlich, als die Wahrheit an! Frau Gernlach zeigt in ihrem Buch am eigenen Beispiel, wie Wahrheit und Interpretation auseinanderlaufen, aber auch miteinander verschmelzen können! Niemand wünscht sich in solch einer Situation zu sein. "War ich nicht tot genug?" zeigt einen Weg aus der Resignation auf. Es macht Mut sich mit seiner Situation offen auseinanderzusetzen und die Lebenqualität nicht am Zustand festzumachen, sondern an der positiven Entwicklung. Aus den Erfahrungen von Frau Gernlach können nicht nur betroffene, sondern besonders auch Angehörige lernen, besser mit einer solchen Situation umzugehen!

Solch ein Buch habe ich schon lange gesucht
Es ist ein Lesestoff, den man erst beim zweiten mal Lesen durchblickt.

Durch neue Eindrücke in der Klinik entsteht eine starke Verwirrung der Gedanken bei Frau Gernlach, die durch Alpträume verarbeitet werden.

Der ganze Prozeß ist eine Entwicklung vom fast Sterben bis zur Richtungsfindung, indem sich Frau Gernlach im Koma bereits von negativen Einfüssen befreit und in ein neues positives Leben herreinsteuert.

Für mich, als Pfleger auf einer Intensivstation, ist es ein Beleg dafür, wie ein Patient im Koma fühlen kann und es macht mir damit meine Arbeit mit diesen Patienten verständlicher.

Leserkritik eines Betroffenen
Liebe Zebin

Als ähnlich Betroffener-, ich hatte eine Hirnblutung, war 5 Wochen im Koma während des Urlaubs in der Karibik und möchte zu Deinem Buch Stellung nehmen.

Für einen der diese Situation nicht erlebt hat, mag der Anfang-, Deine Träume, etwas wirr erscheinen. Ich kann und darf das beurteilen, denn ich war in einer ähnlichen Situation. So ehrlich wie Du mit den Träumen begonnen hast, so ehrlich zieht sich der Faden durch das ganze Buch. Dann aber für jeden verständlich, denn die Realität hat dich wieder.
Für mich waren Deine Träume so real, dass ich eine Gänsehaut, beim Lesen bekommen habe. So und nicht anders träumt man im Koma, das kann ich bestätigen. Im Traum aber ist das total logisch und könnte gar nicht anders sein. Wenn Du schreibst, "er" holt mich, ist es ganz logisch, dass es nur "er" sein kann. Viele mögen denken, na wer ist denn jetzt "er". Die Antwort ist ganz einfach, es ist "er" und kein Freund, oder Feind, den man kennt. Man kennt ihn schon und ist vertraut mit der Schattenperson, er ist eben "er", wer immer das auch sein mag.

Für mich war die Karibik gleich links von Gibraltar und wer mir das nicht geglaubt hätte, den hätte ich für ungebildet gehalten. Selbstverständlich musste ich dazu den Atlantik überqueren, das war genau so logisch und nichts anderes würde gelten.

Für alle die wissen möchten, wie es im Koma, oder besser Wachkoma zugeht, ist das Buch sicher einzigartig und es sollte nicht darauf verzichtet werden. Angehörige können endlich begreifen und mitfühlen. Betroffene können nachempfinden, um dieses Thema zu verarbeiten. Physiotherapeuten, Psychotherapeuten, pflegendes Personal und Ärzte können davon nur profitieren, denn jetzt können sie nachempfinden, wie es im Koma ist und brauchen keine Vermutungen mehr anstellen.

Dein Buch hat das richtige Format und die optimale Seitenanzahl zum Lesen, liegt gut in der Hand und man kann mit einer Hand gut umgehen damit.

Wir, ich meine Dich Zebin und mich Manfred, schreiben eben recht gut und wir werden auch mit dem Erfolg gut zurecht kommen,- positives Denken, ist ein wesentlicher Bestandteil eines Erfolges. Du wirst es erleben.

Ich gratuliere Dir zu Deiner großartigen Leistung und wünsche Dir alles Gute,

Manfred Mader

e-mail manfred.trading@aon.at
Siehe auch:

Allgemein > War ich nicht tot genug? Tatsachenbericht. Empfinden im Koma.
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