Sachverstand
 | von Elke Erb
Kategorie:
Erb, Elke ISBN: 3905591103 |
Perlentaucher.de Buchnotiz zu : Frankfurter Rundschau, 06.12.2000Cornelia Jentzsch stellt den neusten Gedichtband von Elke Erb vor. Wie immer bei dieser Dichterin liege das Wesentliche nicht offen, sondern, ähnlich wie bei einem Vexierbild , verborgen und müsse herausgelöst werden auf verschiedenen Schichten. In dem vorliegenden Gedichtband, so erklärt die Rezensentin, veranschaulicht Erb, was Dichten überhaupt bedeutet, was es von der Alltagssprache abhebt. Jentzsch führt zur Erläuterung einen Begriff aus der Philosophie an, das sogenannte "presque rien" oder "fast nichts", das sie als "Synonym für das Schöpferische " beschreibt. Es sei nur eine winzige, kaum wahrnehmbare Verschiebung, die das Alltägliche vom Poetischen ausmache, das sowohl vom Poeten selbst als auch vom Leser entdeckt und herausgeschält werden müsse. Elke Erb läßt sich bei der Arbeit in die Karten schauen, macht sie nachvollziehbar für den Leser, verspricht Jentzsch. So komme es, dass ihre Gedichte manchmal eher "komplexen poetischen `Denkwegenetzen`" ähnelten. Sie strebe an, Sprache so ins Gehirn zu transportieren, dass sie fühlbar werde. Jentzsch jedenfalls zeigt sich von den Resultaten sehr angetan.© Perlentaucher Medien GmbH
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