Frankfurt am Main-Diplom-Psychologie-Psychopathologie
Prüfungen im Studium Prüfungsprotokoll 06.06.2012

Art der Hochschule:
Prüfungsort:
Studienfach:
Art der Prüfung:
Prüfer:
Prüfungsfach:

Universität
Frankfurt am Main
Psychologie
Diplom
Prof. Freitag
Psychopathologie

Dauer der Prüfung:
Note:
Konntest du mit einem selbst
gewählten Thema beginnen?
Versucht der Prüfer bei
Schwierigkeiten zu helfen?

20-30 Minuten
1

Nein.

Ja.


Prüfungsablauf
Tipps


Sie ist total nett und erklärt oft, wie sie in der Klinik mit den jeweiligen Patienten umgehen würden. Es war eher ein nettes Gespräch oder eine Diskussion und kein richtiges Abfragen.

Prüfungsfragen:

Frau Freitag hat zunächst mit einem Fallbeispiel begonnen. "Eine Mutter kommt mit ihrer 13-jährigen Tochter zu Ihnen. Die Mutter gibt an, ihre Tochter habe in der letzten Zeit 5 Kilo abgenommen."
Ich habe zuerst gesagt, dass es sich v.a. in dem Alter um eine Essstörung handeln könnte, aber ich würde erst allgemein anfangen und die Symptomatik und ihren Verlauf abfragen, prämorbide Persönlichkeit, Erkrankungen, Ursachen/Auslöser etc. Ich würde zuerst die Mutter nach Gewichtsreduktionsmaßnahmen, Essverhalten, Menstruation etc. befragen. Dann das Kind selbst. Problematisch ist die oftmals nicht bestehende Krankheitseinsicht oder das Verheimlichen. Dann müsste die Tochter gewogen werden, um den BMI zu ermitteln (wichtig: weil sie noch unter 16 ist, muss man die BMI-Altersperzentilen nehmen).
- Ich sollte dann etwas zu den Symptomen, zur Diagnostik, Ätiologie und Therapie sagen.
- Über die Komorbiditäten kamen wir dann zum nächsten Thema:

- Depression: Symptome aufzählen und auch hier wieder was zur Ätiologie (hier wollte sie sogar Zahlen zur Heritabilität wissen, die konnte ich ihr nicht nennen, war aber auch nicht so schlimm) und Therapie bei Kindern. Hier hat sie auch noch gefragt, wie die Medikamente bei Kindern und Jugendlichen wirken. Dazu konnte ich auch nichts sagen, dann hat sie einfach erklärt, dass die SSRIs bei Kindern oft nicht so gut wirken.

Dann wollte sie eigentlich schon aufhören, aber die Beisitzerin meinte, wir hätten noch 10 Minuten Zeit. Daher hat sie mich noch die unterschiedlichen Angststörungen (GAS, soziale Phobie, spez. Phobie, Panikstörung, Agoraphobie und Trennungsangst) aufzählen lassen. Abschließend sollte ich dann noch was zur Behandlung bei sozialer Phobie erzählen.