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Prüfungsprotokoll | 02.07.2012 |
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Prüfungsablauf
Tipps
Herrn Stangier ist es wichtig, dass man sich Lösungen selbst erschließt, auch wenn man nicht direkt eine Antwort weiß. Da sollte man sich Mühe geben, seinen Tipps zu folgen und nicht voreilig zu sagen, dass man keine Antwort hat.
Prüfungsfragen:
Als Einstieg habe ich ein internetbasiertes Rückfall-Präventionsprogramm für Anorexie vorgestellt. Die erste Frage war dann, ob man die Ergebnisse auch anders interpretieren kann. Ich habe darauf die Kritikpunkte an der Studie genannt, die die Aussagekraft einschränken. Da sollte man sich vorher unbedingt Gedanken zu machen, denn diese Frage kommt ja fast immer. Ich sollte danach die Diagnose-Kriterien für Anorexie aufzählen und dann kamen wir zur Behandlung der Anorexie. Er wollte die Unterschiede zwischen der stationären Behandlung und dem Internetprogramm wissen. Er wollte letztlich darauf hinaus, dass entweder Selbstkontrollstrategien im Vordergrund stehen (Internet-Prävention) oder operante Methoden (stationäre Behandlung).
Am Ende kamen wir dann noch zu somatoformen Störungen. Nach der Aufzählung und kurzer Erläuterung der unterschiedlichen Störungen sollte ich etwas zur Behandlung sagen. Danach hat er berichtet, dass man die Störungen ja in zwei Gruppen aufteilen könne und das für das DSM-V auch diskutiert wird. Davon hatte ich leider noch nichts gehört und habe dann versucht, Gemeinsamkeiten zu finden und zwei Gruppen zu bilden, was mir zum Glück auch gelang (Hypochondrie und körperdysmorphe Störung in einer Gruppe, alle übringen in der anderen Gruppe). Er hat dann nach dem wesentlichen Unterscheidungsmerkmal gefragt, aber da kam ich nicht drauf. Er hat mir dann gesagt, dass man es einer anderen Störungsgruppe zuordnen können und mich dann letztlich auf Angststörungen gestoßen. Da wollte er dann wissen, was denn Gemeinsamkeiten in der Therapie sein könnten. Ich habe dann Verhaltensexperimente und kognitive Umstrukturierung erwähnt und dann war's auch schon vorbei.