Frankfurt am Main-Diplom-Psychologie-Klinische Schwerpunkt
Prüfungen im Studium Prüfungsprotokoll 28.06.2012

Art der Hochschule:
Prüfungsort:
Studienfach:
Art der Prüfung:
Prüfer:
Prüfungsfach:

Universität
Frankfurt am Main
Psychologie
Diplom
Prof. Stangier
Klinische Schwerpunkt

Dauer der Prüfung:
Note:
Konntest du mit einem selbst
gewählten Thema beginnen?
Versucht der Prüfer bei
Schwierigkeiten zu helfen?

20-30 Minuten
1

Ja.

Ja.


Prüfungsablauf
Tipps


Wir haben jeweils etwa 10 Minuten über die Studien gesprochen und sind danach zum allgemeinen Teil übergegangen. Ich habe die Studie kurz vorgestellt, wobei ich allerdings nicht streng nach den 5 Punkten vorgegangen bin. Er hat mich direkt unterbrochen und gefragt, welches Design denn vorliegt. Da haben wir kurz drüber geredet, dann habe ich den Rest weiter vorgestellt.
Herr Stangier ist sehr nett und lässt einem viel Zeit zum Nachdenken. Wenn man mal ins Stocken gerät oder den roten Faden verliert, gibt er Hilfestellung.
Ich wurde außer den Studien nur noch eine Störung gefragt, aber diese sehr detailliert. Das ist schon erschreckend, wenn man sich überlegt, wie viel man lernt und wie wenig man abgefragt wird :/

Prüfungsfragen:

Ein Artikel zu Metakognitiver Therapie bei Depression und ein Artikel zu Disfunktionaler Emotionaler Selbstregulation bei ADHS bei Erwachsenen. Mein ADHS Artikel war hinreichend verwirrend^^ und da hat er mich gebeten, nachfolgenden Generationen von komplizierten Artikeln abzuraten, was ich hiermit tue. Man sollte also eher solide, übersichtliche Artikel wählen, mit einfachem Aufbau und klarer Struktur.
Zu den Störungsbildern der Studien selbst wurde ich nichts mehr gefragt (also keine Symptome etc. beschreiben), wenn ich mich recht erinnere. Er ist wirklich bei den Studien geblieben: es ging um die Methoden, Kritik, wie man die Ergebnisse/Therapieeffekte noch interpretieren könnte und welche Art von Validität gefährdet sein könnte etc.
Danach hat er mich zur Panikstörung gefragt. Ich sollte zunächst erklären, was das ist. Dann hat er mich tatsächlich noch die DSM Kriterien gefragt, das hätte ich eigentlich nicht erwartet. Aber ist bei der Panistörung ja übersichtlich ;) Dann sollte ich noch erklären, wie sich Panik-Patienten während einer Panikattacke verhalten. Danach sollte ich ein Ätiologie-Modell erklären. Habe das Teufelskreismodell erklärt (da wollte er den Autor wissen. Den wusste ich nicht, aber er meinte, das wäre nicht so wichtig.) und danach hat er mich noch nach einem biologischen Ätiologiemodell gefragt. Danach sollte ich noch erklären, wie man die Panikstörung therapieren kann.

So, das wars. Wünsche allen viel Glück und Erfolg!