Mainz-Diplom-Psychologie-Klinische Psychologie
Prüfungen im Studium Prüfungsprotokoll 11.07.2012

Art der Hochschule:
Prüfungsort:
Studienfach:
Art der Prüfung:
Prüfer:
Prüfungsfach:

Universität
Mainz
Psychologie
Diplom
Prof. Hiller
Klinische Psychologie

Dauer der Prüfung:
Note:
Konntest du mit einem selbst
gewählten Thema beginnen?
Versucht der Prüfer bei
Schwierigkeiten zu helfen?

20-30 Minuten
1

Nein.

Ja.


Prüfungsablauf
Tipps


Also, Herr Hiller ist - wie viele vor mir ja auch schon gesagt haben - wirklich nett und freundlich. Am Anfang ist er sehr bemüht, dass man gut reinkommt (er sagte z.B. zu mir "also, ich stelle einfach mal ein paar Fragen und Sie antworten einfach mal darauf, okay?" Das fand ich echt super!), und man kann auch immer kurz überlegen,wenn man es nicht sofort weiß. Manchmal ist es auch gut, wenn man seine eigene Meinung äußert oder auch Punkte kritisch hinterfragt - das scheint nicht zu stören :) und außerdem ist es sehr cool, wenn man wenigstens eine Minute lang mit dem Prüfuer diskutieren darf, das lockert die Atmosphäre dann doch etwas auf.
Mein Tipp: Da alles dran kommen kann, müsst ihr leider wirklich alles drauf haben, es ist aber immer gut, wenn man die Sachen inhaltlich verstanden hat und wenn man zu jedem Thema etwas sagen kann. Die spezifischen Details werden - wenn überhaupt - eher selten abgefragt und sind nicht so wichtig wie der Eindruck, dass ihr wirklich
Ahnung von der Materie habt! :)

Prüfungsfragen:

1) Los gings mit Depression, da wollte er alle Kriterien wissen usw. Danach dann, was ist, wenn nicht alle Kriterien einer MD erfüllt sind --> Dysthyme Störung. Hier habe ich dann noch mal auf die Zeitkriterien hingewiesen. Danach hat er gefragt, was man tut, wenn es auch keine Dysthymia ist --> Anpassungsstörung (hier meinte ihc noch, dass da der Belastungsfaktor enorm wichtig ist, sonst darf man die Diagnose nicht vergeben, fand er glaub ich ganz gut); falls gar nichts stimmt, muss man die Diagnose Nicht näher bezeichnete depressive Verstimmung geben.

2) Weiter gings mit Alkoholsucht: Krtierien für Abhängigkeit erläutern mit einigen körperlichen Symptomen; Therapiemöglichkeiten: Stadien nach Prochaska und DiClemente, Entzug, Entwöhung, Lindenmeyer, etc.

3) Bulimie: Epidemiologische Kriterien, DSM Kriterien, Vergleich über die Kulturen (kommt nur bei reichen Nationen vor, dort wo Essen und Hunger voneinander entkoppelt sind)

4) Soziale Phobie: Ein Fragebogenverfahren aufzählen --> hier hab ich LSPS genommen und ein wenig erklärt, das hat ihm aber schon gereicht und er hat nicht mehr dazu gefragt. Dann noch was spzefifisch bei dieser Sötrung neurobiologisch auffällig ist. DA bin ich erst nicht drauf gekommen und habe das Standardprogramm runtergeleiert, er wollte aber auf Oxytocin raus! Naja... ;-)

5) Als letztes dann noch Evidenzstufen aufzählen und erklären was das ist. Das wars dann auch schon und ich hatte das Gefühl, die Prüfung hat nur 5 minuten gedauert.