Mainz-Diplom-Psychologie-Klinische Psychologie
Prüfungen im Studium Prüfungsprotokoll 10.07.2012

Art der Hochschule:
Prüfungsort:
Studienfach:
Art der Prüfung:
Prüfer:
Prüfungsfach:

Universität
Mainz
Psychologie
Diplom
Prof. Hiller
Klinische Psychologie

Dauer der Prüfung:
Note:
Konntest du mit einem selbst
gewählten Thema beginnen?
Versucht der Prüfer bei
Schwierigkeiten zu helfen?

20-30 Minuten
1

Nein.

Ja.


Prüfungsablauf
Tipps


Die Prüfungsatmosphäre war angenehm und Herr Hiller war sehr freundlich. Ich fand es allerdings etwas irritierend, dass er kaum Feedback gibt. Stattdessen schaut er ständig in sein Skript und springt teilweise schnell zwischen den Themen hin und her, sodass man schnell schalten muss. Hatte das Gefühl, dass es nicht schlimm ist, wenn man nicht alles weiß, z. B. Skalen von Fragebögen, wenn man dafür an anderer Stelle Details weiß. Allen noch viel Erfolg!!

Prüfungsfragen:

1) Nennen und charakterisieren Sie kurz alle Angststörungen! (Habe alle außer die NNB aufgezählt und dabei die wichtigsten Merkmale erklärt und er hat ab und zu Zwischenfragen gestellt).
2) Warum ist die PTSD eine Angststörung? (wichtig ist vor allem das Vermeidungsverhalten bezüglich Orten, Situationen etc., die mit dem Trauma in Verbindung stehen).
3) Epidemiologie zur Dysthymen Störung (Prävalenz, Onset, Komorbidität, Verlauf, v.a. Double Depression).
3) Ätiologiemodell zur GAD (Modell der ängstlichen Erwartung nach Barlow).
4) Wie behandelt man Alkoholabhängigkeit? (Entzug, Entwöhnung, Nachsorge --> 1 Jahres Plan wichtig, da in dieser Zeit viele Rückfälle auftreten), genauer die KVT von Lindenmeyer.
5) Stellen Sie sich vor, Sie entwickeln ein Manual zur Therapie von Alkoholabhängigkeit, was wären Ihre Outcomevariablen bei der Evaluation? Habe da was von Abstinenzzuversicht und Rückfällen erzählt.
6) Biologische ätiologische Faktoren der Depression (Genetik, Neurotransmitter: Monoamin-Mangelhypothese, Katecholaminhypothese, Beta-Rezeptorhypothese, Cholinierg-aminerg-Imbalance Hypothese, gestörte HHN-Achsen-Aktivität --> Hyperkortikolismus, gestörte Schlafmuster mit verringerter REM-Latenz, erhöhter REM-Dichte, Ein- und Durschlafproblemen, abnorme delta-Wellen etc.).
7) Diagnostik PTSD (PDS, PSS-I, beides am DSM orientiert)
8) Würden Sie nur Selbstbeurteilungsinstrumente verwenden? Habe gemeint, dass es generell immer gut ist, auch ein Interview, z.B. SKID einzusetzen, um die Zeitkriterien, Differentialdiagnosen und den Leidensdruck zu erfassen.
9) Epidemiologie Anorexie und die dazugehörigen Subtypen.
10) Kennnen Sie Forschung zu den Subtypen? Habe da nichts an Studien parat gehabt. Habe vermutet, dass der Purging-Typus im Vergleich zum restriktiven Typus einen besseren Verlauf hat, da er eher der Bulimie ähnelt. Fand er gut und meinte, er wüsste es selbst nicht ;-)