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Prüfungsprotokoll | 27.07.2012 |
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Prüfungsablauf
Tipps
Hr. Pawlak ist ein angenehmer Prüfer! Ich durfte mir aussuchen, mit welchem der beiden Spezialthemen ich beginnen wollte und konnte dann erstmal frei erzählen, was mir wichtig erschien. Hr. Pawlak lässt einen ausreden, hakt aber zwischendrin immer wieder nach und will es dann auch ganz genau wisssen.
Ich sollte beide Studien, die ich mir selbst herausgesucht hatte, ausführlich vorstellen (Hr. Pawlak hatte sie übrigens nicht gelesen).
Prüfungsfragen:
Meine beiden Themen: Psychoonkologie und Chronischer Stress
Mit Psychoonkologie begonnen, viel über die klassischen Studien von Spiegel, Fawzy, Goodwin erzählt und pro und contra Lebenszeitverlängerung durch Intervention ausführlich diskutiert und auf Verbesserung der Lebensqualität eingegangen.
Fragen zwischendrin:
- Wie bewerten bzw. gewichten Sie persönlich denn diese drei Studien?
- Wie ist Ihre Meinung zur Lebenszeitverlängerung durch Intervention?
- Kritik an den Studien?
- Wie könnte man das denn noch untersuchen?
- Was wäre zu beachten?
- Wie verhält es sich mit sozialer Unterstützung?
- Kennen Sie Studien, die sich mit sozialer Unterstüzung und Krebs befasst haben?
- Wie könnte man soziale Unterstützung bei Krebskranken sinnvollerweise zukünftig untersuchen?
Dann waren schon ca. 25 Minuten vorbei und es blieb nur noch Zeit, die selbst ausgesuchte Studie zum zweiten Thema Chronischer Stress vorzustellen (da ging es u. a. um erhöhtes IL-6 bei Personen, die demenzkranke Angehörige pflegen).
- Wie hängt IL-6 mit der HPA-Achse zusammen?
- Wird die HPA-Achse dabei hoch- oder runterreguliert?
Hr. Pawlak meinte anschließend, dass meine Prüfung "wenig immunologisch" war (vielleicht lag es daran, dass ich soviel erzählt habe), bei anderen Prüfungen wäre das u. U. aber anders!
Viel Erfolg!