Mainz-Diplom-Psychologie-MuK
Prüfungen im Studium Prüfungsprotokoll 07.08.2012

Art der Hochschule:
Prüfungsort:
Studienfach:
Art der Prüfung:
Prüfer:
Prüfungsfach:

Universität
Mainz
Psychologie
Diplom
Prof. Mattenklott
MuK

Dauer der Prüfung:
Note:
Konntest du mit einem selbst
gewählten Thema beginnen?
Versucht der Prüfer bei
Schwierigkeiten zu helfen?

20-30 Minuten
1

Nein.

Ja.


Prüfungsablauf
Tipps


Sehr netter Prüfer, sehr angenehme Prüfungsatmosphäre!
Eigentlich gibt es ja nicht mehr viel zu ergänzen… ;)

Ich habe bei Themen, wo es mehrere Fragen zu gab, einfach immer alles berichtet, d.h. nicht nur auf die eine Frage geantwortet sondern zusätzlich noch die Infos aus den anderen Antworten einfließen lassen. Daher wurde bei mir nicht unbedingt jede einzelne der u.g. Fragen gestellt sondern diese Themen kamen bei mir insgesamt zur Sprache.

Es ist von Vorteil wenn man bei Fragen zu Studien nicht nur die Antworten kennt, sondern auch grob den Studienaufbau/-ablauf.

Prüfungsfragen:

Einstellungen durch Argumente
- Für die Einstellungsänderung wird in der Literatur berichtet, dass die stellvertretende Erfahrung mit dem Einstellungsobjekt wirkungsvoller sei als die Kommunikation über Medien. Wie lässt sich dies erklären?
- Wie korrelieren Verstehen und Akzeptanz laut McGuire?
- Ist eine Botschaft überzeugender, wenn ihre Argumente einseitig oder wenn sie zweiseitig sind?
- Wie lassen sich Rezipienten gegen Argument immunisieren?


Einstellungen durch Emotionen
- Welche Methoden zur Identifizierung der Dynamik von Gefühlen bei der Rezeption von Werbung kennen Sie?
- Wie erklärt das Modell der Emotionalen Konditionierung die Übertragung von Gefühlen auf die Einstellung gegenüber der Marke?
- Was spricht dagegen, die Ergebnisse des HOBA-Experiments mit dem Modell der Klassischen Konditionierung zu erklären?
- Wie ist das Verhältnis zwischen dem Modell der Klassischen Konditionierung und dem Modell der Evaluativen Konditionierung in Bezug auf die Übertragung von Gefühlen auf die Einstellungen zur Marke?
- Wie werden dem Modell “Gefühle als Motive” zufolge Marken mit Gefühlen verbunden?
- Welche Merkmale kennzeichnen Humor?
- Welches der Merkmale von Humor scheint am bedeutsamsten zu sein?
- In Bezug auf welche Zielgrößen unterscheiden sich das Resümee von Weinberger und Gulas (1992) und die Metaanalyse von Eisend (2008)?
- Welche Aussagen machen die Theorien zur Wirkung induzierter Furcht auf Verhaltensintention?
- Wie lässt sich das Ergebnis der Studie von Rossiter und Thornton (2004) zur Vermeidung von Unfällen erklären?
- Welche Gründe könnten für die Höhe der Korrelation von Furcht und Verhaltensintention in der Metaanalyse von Witte und Allen (2000) verantwortlich sein?
- Würden Sie Appelle zur gesunden Ernährung mit Bedrohung gestalten?
- Ist die Stärke der induzierten Furcht oder die Stärke der Bedrohung für die Vorhersage von Verhaltensintention bedeutsamer?

Von der letzten Frage kam Herr Mattenklott dann noch auf „framing of decisions“ (Kaufentscheidungen) und zwar weil man ja gemerkt hat, dass Furchtappelle bei Rauchern nicht so wirksam sind. Ob das was mit framing zu tun hätte.

Das war’s dann auch schon.
Allen anderen noch viel Erfolg! :)