![]() |
Prüfungsprotokoll | 22.08.2012 |
|
|
|
|
|
Prüfungsablauf
Tipps
Generell muss ich vorweg sagen, dass dies die angenehmste Prüfung bislang für mich war! Die Atmosphäre war so nett, dass ich schon nach wenigen Minuten nichts mehr von meiner Nervosität gespürt habe. Herr Egloff war sehr freundlich und hat auch öfter mal kurzes Feedback zu den Antworten gegeben (z.B. "ja, das war gut ausdrückt" etc.), sodass man iwie immer gut einschätzen konnte, ob man gerade etwas gutes oder etwas schlechtes gesagt hat!
Die Fragen waren alle gut zu beantworten, natürlich musste man sich im Vorfeld - wie von ihm ja auch oft bemerkt - viele eigene Gedanken zu den Themen machen, aber dadurch, finde ich zumindest, konnte man sich den einzelnen Themen gut nähern und viele Zusammenhänge noch mal gut nachvollziehen.
Es bringt sicher sehr viel, wenn man sich im Zuge der Vorbereitung mit Komilitonen trifft um die einzelnen Studien genau durchzusprechen und auch kritisch darüber zu diskutieren - dadurch versteht man viel mehr als wenn man es nur stumpf auswendig lernt und man kann auch schon gleich gut üben, eine eigene Meinung zu den Studien auszudrücken und zu begründen. :)
Die ganze Prüfung war wirklich so wie er es in seiner Vorbesprechung angekündigt hat - kein Frage-Antwort-Spiel sondern wirklich ein Fachgespräch. Und Herr Egloff ist wirklich sehr nett und möchte da keinen in komplizierte und fiese Diskussionen verwickeln - die Prüfung ist bei entsprechender Vorbereitung wirklich gut machbar. :)
Prüfungsfragen:
Ich habe zum Einstieg den Artikel zum Thema Narzissmus gewählt. Hier durfte ich zunächst einmal die Studien vorstellen (also Theorie, Linsenmodell, Vorgehen, was wurde erwartet, was kam dabei heraus). Danach wollte er genauer wissen, wie das methodische Vorgehen war (also wie sich die Korrelationen zusammensetzen, was das genau bedeutet, etc.) und dann noch, wie viel Info also überhaupt notwendig ist, um schon ein Urteil zu fällen (Studie 4: nur ein Bild reich sogar schon aus, um sich eine Meinung zu bilden - da haben wir noch kurz über die Wirkung der Cues gesprochen, die da wohl mit reinspielen).
Weiter ging es mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung: Was sind Sozialisations- und Selektionseffekte + Beispiele nennen --> hier war auch wichtig zu erwähnen, dass jeder Mensch ein Lebensereignis unterschiedlich positiv und negativ bewerten kann (Beispiel aus der Lüdtke Stuide: Psychotherapie); danach ging es noch um die Frage, was die Lebenswege mit der Persönlichkeit der Teilnehmer gemacht haben (also uni --> Anstieg bei Verträglichkeit und Offenheit; Arbeit --> Anstieg GEwissenhaftigkeit) und ob ich das so gedacht hätte und wenn nein, wieso nicht. Danach hatte er mich noch zur ROC und zum Mean-Level-Change befragt (Erklären, was das für Maße sind, Beispiele nennen, hängen sie zusammen? --> nein, sind unabhängig; wieso? Beispiele nennen). Ein kleiner Tipp: bei diesen Maßen sollte man sich im Vorfeld wirklich die Infos genau dazu durchlesen und eigene Beispiele generieren, das hilft, es besser zu verstehen!
Zum Schluss ging es noch um indirekte Verfahren (was ist das, IAT als Beispiel + Gedanken dahinter erklären) und wie das für die Big V so aussieht (STudie von Back: inkrementelle Validität nur für N und E) und ob ich die Begründung der Autoren der Studie nachvollziehbar finde.
Dann war die Zeit auch schon rum :)