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Sozialstaat Deutschland
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masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 - 17:27:47    Titel:

Dommi hat folgendes geschrieben:
Von Konsumsteuer halte ich irgendwie nichts. Was wäre da der Vorteil gegenüber der Einkommenssteuer?

Der Vorteil wäre, dass der Anreiz zu Mehrarbeit steigt - "Leistung lohnt sich (wieder)". (-> höheres Wachstum -> mehr Arbeitsplätze...ect.) Wink
samba1
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Anmeldungsdatum: 25.05.2006
Beiträge: 613

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 - 18:44:27    Titel:

Eine Luxussteuer gibt es in anderen Ländern auch. Dabei sind teure Artikel mehr besteuern. Das finde ich schon gerechter.
masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 - 18:52:41    Titel:

Zitat:
Eine Luxussteuer gibt es in anderen Ländern auch. Dabei sind teure Artikel mehr besteuern. Das finde ich schon gerechter.

Eine Luxussteuer scheint auf den ersten Blick wirklich eine ideale Steuer zu sein. Leider muss das auf den zweiten Blick relativiert werden: Ich verweise auf den Wikipedia-Artikel:
Wikipedia hat folgendes geschrieben:
...Grundsätzlich scheint dieses Vorgehen logisch zu sein, da nur die Reichen sich solche Luxusgüter leisten können. Die Steuerinzidenz gewisser Luxussteuern zeigt aber, dass schlussendlich nicht die Nachfrager der Luxusgüter, sondern die Anbieter der Luxusgüter den größten Teil der Steuerlast tragen müssen...

Aus diesem Grund gibt es in den meisten Ländern keine Luxussteuern (mehr?).
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2445

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 - 19:45:11    Titel:

2 Anmerkungen zum Post von borabora:

"Beschäftigung älterer fördern":

dafür müssen wir die Löhne wieder etwas näher an die Produktivität bringen (so wie es in D USA ist), sonst können (/wollen) sich die Firmen die teuren, relativ unproduktiven Arbeitnehmer 50+ nicht mehr leisten.
Das Thema ist in D aber leider tabu.

"mehr Information zum Thema private Vorsorge":

hier liegt ein riesiges Problem. Die Leute investieren völlig unsinnig.
Man könnte das Problem der Altersarmut substantiell lindern, wenn die Menschen (bei gleichem Sparbetrag) endlich mal ihr Geld richtig anlegen würden. Ich schreibe gerade ein Paper zu diesem Thema: da kommen einem die Tränen. Hier muss schon in der Schule mal etwas zum Thema Investment/Asset Allocation /Aktien/Anleihen/Versicherungen gesagt werden. Die Verluste sind wirklich dramatisch.


Zuletzt bearbeitet von ppoldi am 05 Dez 2006 - 19:50:49, insgesamt 2-mal bearbeitet
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2445

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 - 19:47:12    Titel:

samba1 hat folgendes geschrieben:
Eine Luxussteuer gibt es in anderen Ländern auch. Dabei sind teure Artikel mehr besteuern. Das finde ich schon gerechter.


Davor muss man aber erstmal ganz vorsichtig analysieren wieviel KAufkraft dadurch abwandert. Ich bin mir sicher, so treibt man viele Familienbetriebe in den Ruin.
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 - 20:32:12    Titel:

ppoldi hat folgendes geschrieben:
Man könnte das Problem der Altersarmut substantiell lindern, wenn die Menschen (bei gleichem Sparbetrag) endlich mal ihr Geld richtig anlegen würden. Ich schreibe gerade ein Paper zu diesem Thema: da kommen einem die Tränen. Hier muss schon in der Schule mal etwas zum Thema Investment/Asset Allocation /Aktien/Anleihen/Versicherungen gesagt werden. Die Verluste sind wirklich dramatisch.


Könntest du diesen Punkt etwas erläutern? Was ist denn eine "richtige" Anlage? Sind die Verluste, von denen du sprichst, unter Einbeziehung von Opportunitätskosten oder ohne Betrachtung dieser Größe (Inflation natürlich ausgenommen...)?

Fragende Grüße
coffeinjunky

ps: ist dein Paper schon fertig?
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2445

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 - 20:47:08    Titel:

Beispiel Unterdiversifikation:

Ich habe Daten aus Schweden, die belegen, dass dort Anleger bis zu 10% erwartete Rendite (bei gleichem Risiko) verschwenden, in dem sie unterdiversifizierte Portfolios halten.

Beispiel Overtrading:

Daten von Discountbrokern aus den USA zeigen, dass hier viele Prozente durch 'Zocken' (und damit verbundene Transaktionskosten) verschenkt werden.


In beiden Fällen gibt es Belege dafür, dass das wirklich Fehler sind und nicht auf rationalem Ich-habe-meinen-Investitionsstil-und-verzichte-dafür-auch-gerne-auf-Rendite-VErhalten beruht.

Das Paper ist noch nicht fertig, ich kann Dir aber online-Quellen liefern.
dean moriarty
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Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 230

BeitragVerfasst am: 06 Dez 2006 - 01:22:36    Titel:

es braucht was radikaleres...

Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit den Bedrängern!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!
Es rettet uns kein höheres Wesen,
kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte,
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte,
duldet die Schmach nun länger nicht!
In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,
wir sind die stärkste der Parteien
Die Müßiggänger schiebt beiseite!
Diese Welt muss unser sein
Unser Blut sei nicht mehr der Raben,
Nicht der mächtigen Geier Fraß!
Erst wenn wir sie vertrieben haben
Scheint die Sonne ohne Unterlass!
samba1
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Anmeldungsdatum: 25.05.2006
Beiträge: 613

BeitragVerfasst am: 06 Dez 2006 - 04:03:07    Titel:

ppoldi hat folgendes geschrieben:
samba1 hat folgendes geschrieben:
Eine Luxussteuer gibt es in anderen Ländern auch. Dabei sind teure Artikel mehr besteuern. Das finde ich schon gerechter.


Davor muss man aber erstmal ganz vorsichtig analysieren wieviel KAufkraft dadurch abwandert. Ich bin mir sicher, so treibt man viele Familienbetriebe in den Ruin.


Das betrifft doch Konsumgüter. So bleibt die Steuerlast beim Kunden.
samba1
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Anmeldungsdatum: 25.05.2006
Beiträge: 613

BeitragVerfasst am: 06 Dez 2006 - 04:05:22    Titel:

coffeinjunky hat folgendes geschrieben:
ppoldi hat folgendes geschrieben:
Man könnte das Problem der Altersarmut substantiell lindern, wenn die Menschen (bei gleichem Sparbetrag) endlich mal ihr Geld richtig anlegen würden. Ich schreibe gerade ein Paper zu diesem Thema: da kommen einem die Tränen. Hier muss schon in der Schule mal etwas zum Thema Investment/Asset Allocation /Aktien/Anleihen/Versicherungen gesagt werden. Die Verluste sind wirklich dramatisch.


Könntest du diesen Punkt etwas erläutern? Was ist denn eine "richtige" Anlage? Sind die Verluste, von denen du sprichst, unter Einbeziehung von Opportunitätskosten oder ohne Betrachtung dieser Größe (Inflation natürlich ausgenommen...)?

Fragende Grüße
coffeinjunky

ps: ist dein Paper schon fertig?


Das ist nicht richtig, denn das Geld muß erstmal vorhanden sein. Bei der steigenden Abgabenlast, kann keiner noch nebenbei so viel anlegen. Deshalb sind die jüngeren so schlecht dran. So viel einzahlen und dann noch privat vorsorgen ist nicht möglich.
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