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Sozialstaat Deutschland
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v2.web
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Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 909

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2006 - 16:41:18    Titel:

Zitat:
Weshalb nicht?

Weil "Prestige", was auch immer das sein soll, nicht die Kaufkraft der Leute steigert. Im übrigen gehören Deine Ideen zur Konsumentenpsychologie vielleicht in die Schublade eines Luxusgütermarketingmanagers aber sind weniger praktisch konstruktiv in einer Debatte über einen Sozialstaat, bzw. ist die geringe Kauflust sicher nicht das Problem sozial schwacher Menschen.
Dirk Nerge
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Anmeldungsdatum: 06.12.2005
Beiträge: 323

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2006 - 22:16:05    Titel:

v2.web hat geschrieben:

Zitat:
Weil "Prestige", was auch immer das sein soll, nicht die Kaufkraft der Leute steigert. Im übrigen gehören Deine Ideen zur Konsumentenpsychologie vielleicht in die Schublade eines Luxusgütermarketingmanagers aber sind weniger praktisch konstruktiv in einer Debatte über einen Sozialstaat, bzw. ist die geringe Kauflust sicher nicht das Problem sozial schwacher Menschen.


Aber sozialistische Politiker haben doch im Sozialstaat ein Instrument gesehen, auch die klein und schwach geredeten Menschen kauflustiger zu machen. Diese Sozialisten haben ihre Vorhaben damit gerechtfertigt, die Nachfrage durch sozialstaatliche Maßnahmen zu stimulieren, wodurch - so deren Meinung - die Wirtschaft angekurbelt werden würde. Wie ein Motor aus den Anfängen des Automobils - knatter, knatter... Mir ist Dein obiger Einwand unklar, denn irgendwie gibt es ja auch Wechselbeziehungen bzw. -wirkungen zwischen dem Sozialstaat und ökonomischen Entwicklungen. Siehst Du das gar nicht?
KevinNatalie
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Anmeldungsdatum: 02.11.2006
Beiträge: 273
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2006 - 22:38:17    Titel:

Sozialschwache Menschen vermehren sich immer mehr in Deutschland.
Armenküchen,Suppenküchen usw,tafel e.V. usw können kaum noch die Menschen mit Nahrung aushelfen.
Wie sollen die denn dann was kaufen.?????

Immer mehr Deutsche familien wissen nicht,wie sie Kinder satt bekommen,weil das hartz i.V. nicht reicht.Lange Schlangen bei Armenküchen usw

Wie sollen die dann "Kauflust" bekommen ???
dean moriarty
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Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 230

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2006 - 00:09:16    Titel:

Und weil der Mensch ein Mensch ist,
Drum braucht er was zum Essen, bitte sehr !
Es macht ihn ein Geschwütz nicht satt,
Das schafft kein Essen her.

Drum links, zwei, drei
Wo dein Platz, genosse, ist
Reih’dich ein die Arbeiter-Einheitsfront,
Weil du auch ein Arbeiter bist !

Und weil der Mensch ein Mensch ist,
Drum braurt er auch noch Kleirder und Schuh !
Es macht ihn ein Geschwätz nicht warm
Und auchkein Trommeln dazu.

Und weil der Mensch ein Mensch ist,
Drum hat er Stiefel im Gesicht nicht gern.
Er will unter sich keinen Sklaven sehn
Und über sich keinen Herrn.

Und weil der Mensch ein Mensch ist,
Drum wird ihn kein anderer befrein,
Es kann die Befreiung der arbeiter nur
Das Werk der Arbeiter sein.
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2445

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2006 - 03:36:27    Titel:

Dirk Nerge hat folgendes geschrieben:


ppoldi hat geschrieben:

Zitat:
Es ist tatsächlich garnicht so einfach den Gebrauch von Geld zu rationalisieren. Normalerweise braucht man Modelle mit unendlichem Zeithorizonont, warum ?




Stelle Dir vor, in einem Jahr geht die Welt unter. Wäre Geld in 364 Tagen noch etwas Wert ? Wohl kaum, da niemand reich sterben will (lieber kauft man sich noch ein paar schöne Sachen davor). In 363 Tagen antizipiert man das aber schon und niemand wird Geld akzeptieren. .....

Heute ist Geld (fast) wertlos.


Deswegen muss man schon ziemlich optimistich über den Fortgang der Menschheit (oder zumindest bezürglich der Erwartungen der anderen darüber) sein, um Geld zu akkumulieren.
KevinNatalie
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 02.11.2006
Beiträge: 273
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2006 - 09:59:51    Titel:

ppoldi hat folgendes geschrieben:
Dirk Nerge hat folgendes geschrieben:


ppoldi hat geschrieben:

Zitat:
Es ist tatsächlich garnicht so einfach den Gebrauch von Geld zu rationalisieren. Normalerweise braucht man Modelle mit unendlichem Zeithorizonont, warum ?




Stelle Dir vor, in einem Jahr geht die Welt unter. Wäre Geld in 364 Tagen noch etwas Wert ? Wohl kaum, da niemand reich sterben will (lieber kauft man sich noch ein paar schöne Sachen davor). In 363 Tagen antizipiert man das aber schon und niemand wird Geld akzeptieren. .....

Heute ist Geld (fast) wertlos.


Deswegen muss man schon ziemlich optimistich über den Fortgang der Menschheit (oder zumindest bezürglich der Erwartungen der anderen darüber) sein, um Geld zu akkumulieren.


Deine Blöde Witze helfen der Armut nicht.Die wollen etwas zu essen,und müssen sich Stundenlang in der warteschlange der Armenküche stellen.Vor allem die Kinder sind darunter am leiden
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2445

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2006 - 11:03:49    Titel:

haben Deine unverschämten Kommentare denn schon mal jemanden satt gemacht ?
v2.web
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 909

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2006 - 19:18:01    Titel:

Zitat:
Aber sozialistische Politiker haben doch im Sozialstaat ein Instrument gesehen, auch die klein und schwach geredeten Menschen kauflustiger zu machen. Diese Sozialisten haben ihre Vorhaben damit gerechtfertigt, die Nachfrage durch sozialstaatliche Maßnahmen zu stimulieren, wodurch - so deren Meinung - die Wirtschaft angekurbelt werden würde. Wie ein Motor aus den Anfängen des Automobils - knatter, knatter... Mir ist Dein obiger Einwand unklar, denn irgendwie gibt es ja auch Wechselbeziehungen bzw. -wirkungen zwischen dem Sozialstaat und ökonomischen Entwicklungen. Siehst Du das gar nicht?

Aber ein Sozialstaat wird nicht durch die doppelte Vermopplung der Preise wie von Dir vorgeschlagen erreicht, auch ein höheres Prestige der Produkte steigert nicht automatisch die Kaufkraft. Auch wenn Du die Löhne und Arbeitslosengelder anpassen würdest würde es nicht die Kaufkraft stärken, eher schwächen und eher eine psychologische Inflation hervorrufen.

Aber von mir aus kannst Du Dein Experiment gerne durchführen und ausprobieren, Du müsstest nur D-Mark wieder einführen und sagen 1euro=2 D Mark.
Vielleicht hast Du doch recht...
...aber das hat eben nix direkt mit dem Sozialstaatbegriff zu tun, also Dein Vorschlag alles zu verdoppeln.
Dirk Nerge
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Anmeldungsdatum: 06.12.2005
Beiträge: 323

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2006 - 23:27:23    Titel:

v2.web hat geschrieben:

Zitat:
...aber das hat eben nix direkt mit dem Sozialstaatbegriff zu tun, also Dein Vorschlag alles zu verdoppeln.


Meinst Du Sozialstaatsbegriff oder Sozialstaatsprinzip? Da man dazu im Grundgesetz keine konkreten Angaben findet, kannst Du mir doch bitte die Inhalte erläutern. Im übrigen habe ich hier gar nichts vorgeschlagen.



ppoldi hat geschrieben:

Zitat:
Stelle Dir vor, in einem Jahr geht die Welt unter. Wäre Geld in 364 Tagen noch etwas Wert ? Wohl kaum, da niemand reich sterben will (lieber kauft man sich noch ein paar schöne Sachen davor). In 363 Tagen antizipiert man das aber schon und niemand wird Geld akzeptieren. .....

Ein insoweit interessanter Gedanke, als Menschen in existenziellen Notlagen anscheinend schlagartig zu Veränderungen ihrer Lebenseinstellungen bereit sein können. Man sagt auch: Not macht erfinderisch. Geht es aber auch umgekehrt? Dass nämlich in gesicherten Zuständen spontane Änderungen im positiven Sinne möglich sind? Oder müssen Menschen erst Qualen, Einengungen, Begrenzungen usw. erfahren, um „aus sich herauszukommen“?

Wofür steht diesbezüglich der Sozialstaat? Hierzu fällt ohne Zweifel auf, dass der Sozialstaat zahlreiche Menschen in die Passivität geführt hat, die von einer als kalt empfundenen Bürokratie verwaltet werden. Kann es also nur darum gehen, sozialstaatliche Leistungen einzufordern, um so letztendlich ein Spielball des Primats der Politik zu sein?
Nutz
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Anmeldungsdatum: 05.08.2005
Beiträge: 2093

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2006 - 11:42:28    Titel:

Was ist daran unsozial das du erst dein Erspartes aufbrauchen sollst?

Grad für Notlagen spart man doch.

Es kann nicht Aufgabe des Staates sein mit dem Geld der Allgemeinheit dein Vermögen zu schützen.

Was die Bürokratie mit der Sozialstaatlichkeit zu tun hat verstehe ich nun nicht Confused

Und mir stellt sich die Frage warum der deutsche Staat überhaupt die Absicherung von Bürgern anderer EU-Staaten übernehmen sollte.
Dafür sollte meines erachtens die Regierung deines Heimatlandes aufkommen.
Zumindest so lange bis die Regelungen in dieser Hinsicht EU weit vereinheitlicht wären.
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