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Schüleraufgabe: Die Investitionen tragen den Aufschwung!
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Schüleraufgabe: Die Investitionen tragen den Aufschwung!
 

Wird die Wirtschaftsleitung weiterhin steigen?
ja
20%
 20%  [ 1 ]
nein
80%
 80%  [ 4 ]
Stimmen insgesamt : 5

Autor Nachricht
Socke3000
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Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2006 - 18:21:45    Titel: Schüleraufgabe: Die Investitionen tragen den Aufschwung!

Hey Leute!

Wir schreiben am Donnerstag einen test zu einem Artikel aus der FAZ, den wir heute zum durchlesen und "nachdenken" nach hause bekommen haben Shocked.

Ich weiß nicht welche fragen drankommen könnten.

Auf jeden fall:
Inhaltsangabe (Hauptproblem?)
Lösung
Pers. Stellungnahme

Meine Überlegungen findet Ihr unter dem Artikel!

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Der Artikel:

Die Investitionen tragen den Aufschwung
(http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~EBAF7CEBFD2564CA085DFCC5E6B14018E~ATpl~Ecommon~Scontent.html)
Von Henrike Roßbach

25. Oktober 2006
Die deutsche Wirtschaft entwickelt sich in diesem Jahr immer mehr zum Musterschüler, der auf einen Abschluß mit Prädikat schielt. Nach einem preisbereinigten Anstieg im ersten Quartal um 0,7 Prozent ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal mit 0,9 Prozent noch stärker gewachsen. Einen solchen Anstieg gab es zuletzt vor fünf Jahren. Erfreulich ist vor allem, daß im saisonbereinigten Vorquartalsvergleich die Wachstumsimpulse vorwiegend aus dem lange Zeit schwachen Inland kamen, getragen von einem Investitionsaufschwung.
Vor allem die Bauinvestitionen legten im Zeitraum von April bis Juni preisbereinigt mit einem Plus von 4,6 Prozent deutlich zu, wobei die Bauunternehmen auch den witterungsbedingten Einbruch der Produktion im ersten Quartal aufholten. Die Ausrüstungsinvestitionen wuchsen das sechste Quartal nacheinander, und zwar um 2,5 Prozent.
Rosiges Bild mit Schönheitsfehlern
Nach Einschätzung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) sorgt die lebhafte inländische Investitionstätigkeit dafür, daß der Aufschwung sich selbst trage. Die Ökonomen erwarten, daß der Trend zu mehr Investitionen in Produktionsanlagen und Maschinen auf absehbare Zeit andauern wird. Dafür sprächen neben sich sehr gut entwickelnden Absatzmärkten die hohe Kapazitätsauslastung und günstige Finanzierungsmöglichkeiten. Das IW prognostiziert ein Plus der Ausrüstungsinvestitionen von fast 7 Prozent in diesem und 6 Prozent im kommenden Jahr. Doch hat dieses rosige Bild einen Schönheitsfehler. In den Aufschwungphasen Ende der achtziger und neunziger Jahre wuchsen die Ausrüstungsinvestitionen schneller als zur Zeit. Auch im internationalen Vergleich seien die Investitionszuwächse noch bescheiden, befindet das IW.
Schwächer als im ersten Quartal präsentierte sich im zweiten Vierteljahr der private Verbrauch. Die Haushalte konsumierten 0,4 Prozent weniger. Insgesamt aber gründete das kräftige Wachstum fast alleine in der inländischen Verwendung. Die Dynamik des Außenhandels schwächte sich etwas ab: Export und Import stiegen im Vergleich zum Vorquartal nur geringfügig um 0,7 beziehungsweise um 0,5 Prozent; der Außenbeitrag trug rechnerisch nur 0,1 Prozent zum Wachstum bei.
Was macht Amerika?
Seit längerem schon warnen viele Ökonomen, daß der Aufschwung sein Ende finden könnte; spätestens zu Beginn des kommenden Jahres, wenn der Mehrwertsteuersatz und die Sozialversicherungsbeiträge steigen. Zugleich dürfte sich 2007 die Weltwirtschaft abkühlen, auch weil die amerikanische Wirtschaft wohl nicht mehr so stark wachsen wird. Diese Meinung ist indes umstritten. Die großen Wirtschaftsforschungsinstitute haben in ihrem Herbstgutachten die Deutschland- Prognose für 2006 auf 2,3 Prozent erhöht, erwarten aber für 2007 nur noch 1,4 Prozent. Als wesentliche Triebkraft sehen die Institute auch im kommenden Jahr die steigenden Ausrüstungsinvestitionen. Der private Konsum dürfte ihrer Ansicht nach dagegen im Jahresdurchschnitt stagnieren, der Export weniger stark zulegen.
Diese Gemeinschaftsdiagnose aber verdeckt den Dissens der Institute. Einige von ihnen rechnen damit, daß die Konjunktur 2007 erheblich an Fahrt verlieren wird. Andere glauben, der Aufschwung sei so gefestigt, daß ihm der finanzpolitische Dämpfer nur vorübergehend etwas anhaben könne. Die Indikatoren gäben keinen klaren Hinweis, welches der Szenarien realistischer sei, heißt es. Erhöht werde die Unsicherheit dadurch, daß es schwer einzuschätzen sei, wie stark die höhere Mehrwertsteuer die Konjunktur tatsächlich dämpfen wird. Weil es sich um die größte Anhebung der Mehrwertsteuer in der Geschichte der Bundesrepublik handelt, fehlt den Instituten die Erfahrung.
Wachstumseinbruch noch kein Ende des Aufschwungs
Der Chefvolkswirt der Allianz/Dresdner Bank, Michael Heise, warnte jedenfalls jüngst davor, den für 2007 zu erwartenden Wachstumseinbruch als das Ende des Aufschwungs zu interpretieren. Die Allianz rechnet für 2007 mit einem Wachstum von 1,2 Prozent, nach 2,4 Prozent. Zu dem starken Wachstum 2006 trügen jedoch Vorzieheffekte bei, während sich die Verbraucher Anfang 2007 entsprechend zurückhalten würden. Ohne diese Effekte klafften die Wachstumszahlen weniger auseinander, erklärte Heise.
Angesichts der vagen Aussichten hat sich das Ifo-Geschäftsklima seit Juli leicht abgekühlt. Die aktuelle Wirtschaftslage schätzen die Unternehmen zuletzt zwar deutlich besser ein als zuvor. Ihre Zukunftserwartungen dagegen sinken im Trend schon seit März. Die Schere zwischen Lagebeurteilungen und Zukunftsaussichten hatte sich zuletzt 1990/1991 derart weit geöffnet. Daß die Unternehmen so kritisch in die Zukunft blicken, liegt vor allem daran, daß sie in ihren Erwartungen zunehmend einkalkulieren, was der Jahreswechsel an Belastungen bringen wird: eine wohl schwächere Weltwirtschaft und höhere Abgabenlast, die auch den Konsum dämpfen dürfte.
Auftragsbücher gefüllt - privater Konsum eher lau
Zugleich freut sich die Industrie über prall gefüllte Auftragsbücher, was die positive Einschätzung der aktuellen Lage erklärt. Die bisher vorliegenden Daten lassen für das dritte Quartal ein weiterhin gutes Wachstum erwarten. Industrie- und Bauproduktion wuchsen im Juli und August robust. Auch die Ausfuhr hat sich wieder belebt. Der Einzelhandelsumsatz hingegen deutet nicht auf mehr privaten Konsum hin.
Der Aufschwung scheint auch den Arbeitsmarkt erreicht zu haben. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt; die Zahl der offenen Stellen stieg seit Jahresbeginn deutlich. Die Arbeitslosenquote fiel zuletzt auf 10,1 Prozent. Trotz der konjunkturellen Belastungen im Jahr 2007 erwarten die Institute, daß sich der Beschäftigungsaufbau fortsetzen wird - jedoch mit deutlich geringeren Raten als in diesem Jahr.

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Also zum Inhalt hab ich folgendes Herausgearbeitet: Ich würde mich über Ergänzungen, Tipps und vieleicht auf einer Probeformulierung (ich werde später auch mal eine Reinsetzen) freuen.

-Anstieg der Wirtschaftsleistung; seit 5 Jahren nicht mehr so stark gewesen
-Impulse aus dem Inland
-Allgemeiner Aufschwung; positive Prognosen
-Zahl der Arbeitslosen sinkt/ gesunken (auf 10,1%)
-Schattenseite: Aufschwung könnte schnelles Ende haben: besonders mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer und des „Wachstumstopps“ der Weltwirtschaft

-Meinungsverschiedenheit, was passieren wird:
a) Konjunktur wird wieder „sinken“
b) der „finanzpolitische Dämpfer“ (s.o.) ist nur ein kleines Hindernis, dass dem Aufschwung nichts anhaben kann
-niemand weiß, was tatsächlich passiert; beides wäre möglich, denn es fehlt die Erfahrung, wie die Erhöhung der Mehrwertsteuer „einschlagen“ wird

dann hab ich zu guter Letzt noch eine Frage? Könnt ihr die Überschrift irgendwie dem Artikel zuordnen? Welche Investitionen? Die im Text erwähnten "Aufrüstunginvestitionen?...

Vielen dank im Vorraus,
Socke 3000
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2006 - 19:52:53    Titel:

Ihr bekommt den Artikel VORHER??? So einen Artikel haben wir in der Klausur zum Lesen bekommen. So kannst du die Inhaltsangabe ja schon zu Hause machen... was isn das für eine Schule?
Socke3000
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Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2006 - 22:06:39    Titel: So ist das bei und :-P

Unser Lehrer ist etwas "anders" als die anderen Very Happy. Kann ja sein, dass komplett andere Fragen drankommen, aber so ne Inhaltsangabe hilft auf jeden Fall zum Verständnis, oder nicht?

"Was ist denn das für eine Schule?": Gymnasium, 11.Klasse

MfG
Socke3000
Demq
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Anmeldungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 258

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 21:51:23    Titel:

man wie anspruchsvoll...
Firezz
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Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 658

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2006 - 20:25:07    Titel:

lol, sowas hätt ich auch gern
Tian
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Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 122
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2006 - 00:03:26    Titel:

wow so was macht ihr in der 11. Klasse - Respekt... Welches Hauptthema habt ihr zurzeit (@Threadstarter)
Markus.de
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Anmeldungsdatum: 15.10.2006
Beiträge: 388

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2006 - 22:57:09    Titel:

Hay sowas ähliches haben wir auch schon gemacht jedoch in der 10ten .. aber zu deiner letzten frage:

dann hab ich zu guter Letzt noch eine Frage? Könnt ihr die Überschrift irgendwie dem Artikel zuordnen? Welche Investitionen? Die im Text erwähnten "Aufrüstunginvestitionen?...

Die Investitionen tragen den Aufschwung!!

Das kannst du ganz einfach miteinander verbinden .. also wenn z.B. bauinvestitionen getätigt werden welche art auch immer (staatlich-Privat)
dann .. steigt die Wirtschaft , weil duch den Zuwachs an Investitionen z.B. in neue Gebäude .. die Baufirmen davon provitierem.. im grunde hängt das alles zusammen .. wenn irendwer investiert .. können die anderen damit wieder etwas neues aufbauen!! Also z.B .. es wird wie oben gesagt in neue gebäude investiert dann kommen bauunternhemen ,, die brauchen material ,, das bekommen sie dann wieder von anderen firmen .. die nehmen darduch wieder geld ein und können neue maschienen anschaffen (Ausrüstungsinvestitionen) und dann brauchet man auch wieder mehr Arbeitsplätze um die maschienen zu betätigen, zu warten und so weiter .. aber auch die Firmen die die Maschienen herstellen ...... du weißt schon was ich meine !!
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2445

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2006 - 00:02:36    Titel:

Markus.de hat folgendes geschrieben:
Hay sowas ähliches haben wir auch schon gemacht jedoch in der 10ten .. aber zu deiner letzten frage:

dann hab ich zu guter Letzt noch eine Frage? Könnt ihr die Überschrift irgendwie dem Artikel zuordnen? Welche Investitionen? Die im Text erwähnten "Aufrüstunginvestitionen?...

Die Investitionen tragen den Aufschwung!!

Das kannst du ganz einfach miteinander verbinden .. also wenn z.B. bauinvestitionen getätigt werden welche art auch immer (staatlich-Privat)
dann .. steigt die Wirtschaft , weil duch den Zuwachs an Investitionen z.B. in neue Gebäude .. die Baufirmen davon provitierem.. im grunde hängt das alles zusammen .. wenn irendwer investiert .. können die anderen damit wieder etwas neues aufbauen!! Also z.B .. es wird wie oben gesagt in neue gebäude investiert dann kommen bauunternhemen ,, die brauchen material ,, das bekommen sie dann wieder von anderen firmen .. die nehmen darduch wieder geld ein und können neue maschienen anschaffen (Ausrüstungsinvestitionen) und dann brauchet man auch wieder mehr Arbeitsplätze um die maschienen zu betätigen, zu warten und so weiter .. aber auch die Firmen die die Maschienen herstellen ...... du weißt schon was ich meine !!


so ähnlich hört sich vulgärkeynesianismus an und funktioniert eben leider nicht.

Aber lest selbst, was Deutschlands bester Makroökonom dazu zu sagen hat:

http://www.handelsblatt.com/news/Default.aspx?_p=301115&_t=ft&_b=1062645
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