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Recht im Alltag
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Nele02
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Anmeldungsdatum: 14.09.2006
Beiträge: 142

BeitragVerfasst am: 06 Dez 2006 - 21:28:19    Titel: Recht im Alltag

Hi Leuts!
Folgendes Problem:
Ich möchte doch bitte von der WAT-Lehrerin aus einen Vortag ausarbeiten über "Recht im Alltag". Dabei sollen folgende Punkte beachtet werden:
- Kauf - und Verkaufsgeschäfte
- geschäftsfähigkeit/ voll/ beschränkt
- Widerspruchsrecht
- Rückgaberecht
>mit Bsp. unterlegen<

Habe mich nun gleich bei Verbraucherzentrale gemeldet und....nix !Habe leider keine Antwort erhalten ;(
Nun frage ich hier. Hat jemand eine Idee wie man dies sinnvoll zu einem Vortrag ausarbeiten könnte? Und das möglichst informativ und interessant?
WAT ist nicht grad meine Stärke, wäre also für jede Hilfe von euch durchaus dankbar Wink

mfg,
Nele
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 00:16:27    Titel:

Ich würde passend zu Weihnachten den Tag eines weihnachtsgestressten Otto-Normalbürgers nachstellen und ausgewählte Momente rechtlich ein wenig durchleuchten. Morgens geht's zum Brötchen kaufen beim Bäcker (-> ist das schon ein Kaufvertrag?); Mittags geht's dann in die City: Man kauft ein Geschenk, das man - gerade aus dem Laden heraus - doch nicht passend findet und will es zurückgeben. Doch der Verkäufer will es nicht zurücknehmen! Was nun? (-> Generelles Rückgaberecht?). Parallel schickt man das 7-jährige Söhnchen schnell ein paar Ohrenschützer für die Tante kaufen ("Kann ja nix schiefgehen!"), doch es schleppt eine Mütze an! Was nun? (-> Geschäftsfähigkeit?). Man lässt sich beim Bummeln auch noch ein Abo aufschwatzen lassen, das man zuhause angekommen wieder loswerden will. Was nun? (-> Widerrufsrecht?)

Und nach diesem Schema könntest du ein paar ganz alltägliche Situationen auf anschauliche Weise darstellen (gibt da ja schier unendliche Fallgruppen) und damit aufzeigen, wie verrechtlich unser Leben eigentlich ist. Zu den einzelnen Geschichten und Schlagwörtern müsstest du dann jeweils recherchieren: Kaufvertrag mit dem Bäcker!? Blödsinn, ich unterschreibe doch gar nix! Oder: Was ist, wenn der Bäcker zwar das Geld nimmt, aber mir die Brötchen verweigert? Darf ich mir einfach zwei krallen? Die gehören mir doch! etc. pp.
Nele02
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Anmeldungsdatum: 14.09.2006
Beiträge: 142

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 17:52:15    Titel:

Hey!
Super Idee...außer:
Es lässt sich mit nur zwei Personen nicht umsetzen...aber danke für deinen Einfallsreichtum;)
Ich überlege ob ich das jetzt mit PowerPointPresentation untermale...

Kann das jemand überbieten?

Und was muss cih bei meinen einzelnen Punkten beachten?(Widerspruchsrecht) Lassen sich die Begriffe einfach bei Wikipedia nachschlagen oder muss ich was ganz spezielles nennen was man nicht im Lexikon findet?

mfg,
Nele
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 18:06:07    Titel:

Du sollst ja auch kein Theater vorführen, sondern es vortragen. Du stellst die einzelnen Fälle nacheinander vor und durchleuchtest die Probleme, die sich jeweils in ihnen verstecken. Das kann man auch als Einzelperson. Wink PPP ist sicherlich sinnvoll. Da könntest du die Sachverhalte stichwortartig abbilden und dann ein Problem nach dem anderen durchgehen, sodass du zum Schluss alle deine Stichwörter anschaulich abgearbeitet hast.

Ich denke mal, dass sich für einen groben Überblick Wikipedia bzw. andere Internetquellen ganz gut eignen. Sieht ja so aus, als ob dein Vortrag in die Richtung Verbraucher(schutz)rechte gehen soll und darüber finden sich im Netz sehr viele gute Artikel.
Nele02
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Anmeldungsdatum: 14.09.2006
Beiträge: 142

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 18:12:50    Titel:

Hallo!Wink
Naja...also auf Theater hät ich mich auch nicht herunter gelassen...Keine Kritik!!!Respekt vor denen die es können...ist aber nicht mein Ding.
Mit Vorstellen ist so eine Sache...meine Mitschüler wirken alle leicht desinteressiert(hoffentlich hörts keiner...)...wie soll man da Interesse wecken in dem man die Fälle "runterliest"...Bin da noch nicht ganz überzeugt;)

mfg,
Nele
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 18:18:05    Titel:

Mit Verlaub, aber dann könntest du dir es ja ganz schenken. Es geht nicht darum, deine Mitschüler für Recht im Alltag zu begeistern, sondern diejenige Person, die deine Leistung beurteilt, von deinem Vortrag (Inhalt und Darstellungsweise) zu überzeugen... Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Und vorlesen sollte man schon mal gar nicht, sondern vortragen...

Aber gut, du wirst das schon meistern. Einzelne rechtliche Fragen kannst du ja bei Unsicherheiten nach deinen Recherchen gerne noch stellen.
Nele02
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Anmeldungsdatum: 14.09.2006
Beiträge: 142

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 18:21:01    Titel:

Ok.
War auch nicht bös gemeint.
Ich möchte nur schon irgendwie was rüberbringen...mag es einfach nicht nen Vortrag zu erarbeiten, vorzutragen und im Endeffekt kümmert sich keiner drum...es geht nur um Zensuren...bisschen mehr Aufmerksamkeit der Sache gegenüber wer mir schon lieb...Naja.

Aber dankeschön, und wenn ich Fragen hab meld ich mich nochmal hier.
mfg,
Nele
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 18:26:30    Titel:

Aber klar doch, daran muss sich ein Vortrag auch messen lassen. Begeisterte Zuhörer sind bei einem Vortrag im Rahmen eines schulischen Leistungsnachweises natürlich allererste Sahne, aber nunmal nicht lebensnotwendig... Wenn sich dein Publikum nicht auf eine anschauliche Aufarbeitung rechtlicher Themenkomplexe einlassen will, kannst du da letztendlich auch nichts dran ändern. Anders bei einem bloßen runterbeten abstrakter Rechtsbegriffe - das ist öde, klaro und interessiert keinen Menschen. Gerade das vermeidet man aber, wenn man an konkreten, lebensnahen Sachverhalten darstellt.
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