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Wir brauchen endlich eine intelligente Migrationspolitik
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Wir brauchen endlich eine intelligente Migrationspolitik
 
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samba1
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Anmeldungsdatum: 25.05.2006
Beiträge: 613

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 16:28:54    Titel:

Carcharoth hat folgendes geschrieben:
>>- Abgesehen vom grundgesetzlichen Asylrecht muss Einwanderung den Interessen Deutschlands und der Deutschen dienen. <<

Ich wünschte ja, deutsche Staatsbürger, die hier geboren sind, würden immer den Interessen Deutschlands und der Deutschen dienen... rechte Stammtischparolen und dumpfe Allgemeinplätze hätten dann endlich ausgedient.

Aber das wird wohl ein frommer Wunsch bleiben -.-


Asyl und Einwanderung ist was ganz anderes. Solange das nicht verstanden wird, kann es nicht geschafft werden.
Ecclesiastes
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2007 - 22:20:26    Titel:

Danke.

Den Stammtisch hier habe ich eingeschätzt als Treffpunkt der Stammuser - und das bin ich ja noch nicht.

Eher Frischfisch Very Happy

ecc
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2007 - 22:22:41    Titel:

Ecclesiastes hat folgendes geschrieben:
Danke.

Den Stammtisch hier habe ich eingeschätzt als Treffpunkt der Stammuser - und das bin ich ja noch nicht.

Eher Frischfisch Very Happy

ecc

Nein, der Stammtisch ist der Ort an dem offtopic Diskussionen geführt werden - dieser Thread hat ein anderes Thema als "Soziologie".
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4310

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2007 - 22:23:27    Titel:

Jeder darf im Zweifelsfall in den Stammtisch migrieren ! Wink Diesbezüglich ist die Migrationspolitik hier äußerst liberal !

M.f.G. Schelm
NocheinBürger
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Anmeldungsdatum: 26.01.2007
Beiträge: 56
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2007 - 10:13:18    Titel:

Zitat:
wenn die Kriminalität als der Hauptkritikpunkt gegen Ausländer und Migranten wegfällt


Wer sagt denn, dass sie wegfällt? Ausländer und Migranten begehen Verbrechen. Eine Diskussion, ob sie nun mehr oder weniger kriminell sind als Deutsche ist für den Eimer. Ein Deutscher kann gerne Verbrechen in Deutschland begehen - dafür wandert er in den Bau. Ein Ausländer hat in Deutschland keine Verbrechen zu begehen, wenn er nicht abgeschoben werden will. Was Du erzählst ist mir herzlich egal. Ich habe meine Meinung und Du Deine.


Zitat:
Aber die fremdenfeindliche Gemeinde hat natürlich noch weitere Eisen im Feuer. Wenn nicht die Kriminalität, dann ist eben der Tierschutz. Und dann werden begeisterte Autofahrer die sich einen Spaß erlauben so viele Tiere wie möglich mit ihrem psychologisch als Penisersatz aufgemotzen Jeep zu jagen um dieses großartige Gefühl einer Macht über Tod und Leben zu fühlen, auf einmal zu den sensibelsten Tierschützern, dann nämlich, wenn es darum geht ob ein Schaf durch das Schächten oder durch eine Bolzenschuß vom Leben in den Tod befördert werden soll. Das ist dann selbstredend lächerlich und völlig unglaubwürdig.

Verwundert reibt man sich die Augen, wenn die gleiche Klientel sich in an dem Aussehen von grünen Politikerinnen oder in der Emanzipationsbewegung etablierten Frauen echauffiieren und deren Wert allein an deren sexueller Attraktivität messen, im Übrigen oft genug ohne ihre eigene 150 kg Körperlichkeit zur Disposition zu stellen, plötzlich beginnen Frauenrechte in den Mittelpunkt der Diskusion zu stellen so als seien sie jahrzehntewährende Mitstreiterinnen einer Alice Schwarzer. Natürlich werden nicht die dieser Klientel eigenen, oft unerträgliche dummen und chauvinistischen Einstellungen, Sprüche und Verhaltensweisen diskutiert, nein, weit gefehlt, das würde ja Einsichtsfähigkeit voraussetzen. Zum Thema werden ausschließlich die Rechte muslimischer Frauen auserkoren, nicht wirklich um ihnen zu helfen, sondern allein zu belegen wie verwerflich sich doch Ausländer verhalten. Dass unseren migrationskritischen Freunden wertkonservativer Einstellungen ob dieser grotesken Doppelmoral die Tasten ihrer Tastatur beim Eintippen ihrer Anklagen nicht einzeln ins Gesicht springen und sich schlicht weigern so einen Unsinn weiterzutransportieren, liegt wohl allein daran, dass die Bezeichnung vom intelligenten Keyboard eben doch nur eine verkaufsfördende Werbeidee ist.

Einfach und direkt formuliert sind solche offensichtliche wenig glaubwürdige Aussagen hinsichtlich der eigenen Betroffenheit ganz schnell in den Papierkorb zu werfen.

Natürlich können und müssen wir auch Integration und deren Probleme diskutieren, aber eben nicht von einem fremdenfeindlichen Standpunkt aus, nicht um Ausländer zu diskreditieren sondern die Integration zu fördern. Dazu gehört aber in erster Linie die Bekämpfung der Fremdenfeindlichkeit im Land, denn sie ist eine der entscheidenden-, einer Integration im Wege stehenden Verhaltensweise zu vieler Deutscher.




Reine Provokation. Habs überflogen. Du versuchst, sämtliche Themen nochmal zu resümieren und alles zu polemisieren... als ob viel blabla den Fakten, die ich anhand von Quellen (s.o.) aufgelistet habe entgegen stehen könnten. Irgendwo doch (immer noch) arm...



@ Iskander

Zitat:
Du solltest mal die weltanschauliche Katze aus dem sack lassen anstatt hier erfundene Geschichten (wie in deinen ersten Post mit dem Nocheinbürger Account) aus der Fakeria zu erzählen.


Du kannst gar nicht wissen, ob diese Geschichten erfunden sind oder nicht. Genausowenig wie ich ihre Existenz beweisen kann. Aber ich kann und habe Zeitungsartikel/Reden/etc gepostet, um zu unterstreichen, dass diese Geschichten wahr sein können. ("Aktuelle Erhebungen wiesen aus, dass Schüler nichtdeutscher Herkunft häufiger als Täter an Gewaltvorfällen beteiligt seien als deutsche Schüler; der ganz überwiegende Teil der Täter sei männlich. Unter den bei der Staatsanwaltschaft Berlin registrierten jungen „Intensivtätern“ sowie den in der Berliner Jugendstrafanstalt Inhaftierten seien junge männliche Personen mit Migrationshintergrund überdurchschnittlich häufig vertreten.") Kannst Du mir das Gegenteil beweisen? Ich habe das erlebt, habe diese Artikel gelesen, und sehe mich bestätigt. Regt Euch doch drüber auf - mir (wiederum) herzlich egal.
Ecclesiastes
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2007 - 12:31:43    Titel:

Recht komisch hat folgendes geschrieben:
Zum Thema "Ethnisierung" von Kriminalität:

Seit 1993 ist der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an allen polizeilich registrierten Tatverdächtigen bundesweit kontinuierlich zurückgegangen; diese Feststellung basiert unmittelbar auf der zuverlässigsten uns zur Verfügung stehenden Quelle zur Entwicklung tatsächlicher Kriminalität (aus dem sog. Hellfeld).



Kann man das auch irgendwo nachlesen?

ecc
Heison
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Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beiträge: 433

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2007 - 22:28:44    Titel:

Teile der Berliner SPD haben ein Arbeitspapier aufgestellt, das eine Neujustierung der Zuwanderungspolitik vorsieht, die sich am Nutzen für die Gesellschaft orientiert - Zuwanderung soll unter dem Strich die Probleme für die Gesellschaft verringern, nicht neue schaffen. Es wird erstmals von einem "Anforderungsprofil" für die Migranten gesprochen.

Ein richtiger Schritt, wobei mir auffällt, dass sich das Papier in wichtigen Punkten mit meinem Positionspapier aus diesem Thread in #1 deckt (siehe unten). Selbst einzelne Formulierungen wie der Leitspruch sind ähnlich. Da mein Posting damals als Diskussionsgrundlage gedacht war, freue ich mich, dass große Parteien wie die SPD das Thema jetzt offen und mit klaren Konzepten auf die Tagesordnung setzen. Ich hoffe, dass diese Diskussion auch innerparteilich in konstruktiven Bahnen verläuft und zu Ergebnissen führt, dann wird die CDU erst recht in die Hufe kommen müssen.

http://www.welt.de/berlin/article855370/Haertere_Regeln_fuer_Zuwanderer.html

Zitat 1:

"Zuwanderung darf keine Einbahnstraße sein"

Eine eindeutige Position vertreten Hilse und Hillenberg in der Frage, was passiert, wenn Integrationsbemühungen scheitern. In dem Papier heißt es: „Zuwanderung darf keine Einbahnstraße sein. Wenn sich herausstellt, dass Menschen nach einigen Jahren nicht von eigener Arbeit leben können oder kriminell geworden sind, müssen sie Deutschland wieder verlassen.“


Vergleiche mit Posting #1: "Migration darf außerdem keine Einbahnstraße sein."

Zitat 2:

„Familienzusammenführung muss nicht ausschließlich in Deutschland stattfinden."

Vgl. mit Posting #1: "Alternativ wird die Familienzusammenführung im Ausland angeboten."

Zitat 3:

"1. Die Gesellschaft muss Bedarf an den Fähigkeiten des Zuwanderers haben."

Vgl. mit Posting #1: "Abgesehen vom grundgesetzlichen Asylrecht muss Einwanderung den Interessen Deutschlands und der Deutschen dienen."

Zitat 4:

"5. Er oder sie darf keinerlei Vorstrafen haben.“

Vgl. mit Posting #1: "Alle Einwanderer müssen ein durch internationale Vereinbarungen anerkanntes Führungszeugnis vorlegen. Vorbestrafte erhalten Zutritt nur in genau begründeten Ausnahmefällen."
J.C.Denton
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6280

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 08:42:23    Titel:

@Heison

Das kling schon recht ordentlich. Wie kann das umgesetzt werden?
Heison
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Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beiträge: 433

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 15:00:45    Titel:

Wie üblich, durch eine parlamentarische Mehrheit oder, wie ich es mir schon lange wünsche, durch Volksentscheide bei relevanten bundesdeutschen Fragestellungen, dazu gehört ganz sicher das grundlegende Migrationskonzept.

Rechtlich gesehen ist der Rahmen durch das Grundgesetz, das eine unterschiedliche Behandlung nach er Staatsbürgerschaft erlaubt und auch die sogenannten "Deutschenrechte" von den allgemeine Rechten unterscheidet, und durch das Aufenthaltsgesetz (siehe z.B. § 55 Ermessensausweisung) schon fast komplett vorgegeben.

Insofern ist das vorgestellte Konzept des SPD-Arbeitskreises als auch mein Konzept letztlich ein Ausgestaltungsprogramm, das auf vorhandenen Rechtsstrukturen aufbauen kann.

Erste kleine Schritte gibt es übrigens im Rahmen des neuen Bleiberechts, z.B. wird der Familiennachzug in Zukunft restriktiver gehandhabt (es sollen u.a. in Zukunft einfache Deutschkenntnisse verlangt werden.)
salla
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Anmeldungsdatum: 28.04.2007
Beiträge: 135

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 16:02:13    Titel:

Ich will mich hier nicht groß einmischen, aber ich will trotzdem mal meinen Senf dazu geben.... Wink

"Erste kleine Schritte gibt es übrigens im Rahmen des neuen Bleiberechts, z.B. wird der Familiennachzug in Zukunft restriktiver gehandhabt (es sollen u.a. in Zukunft einfache Deutschkenntnisse verlangt werden.)"
Insgesamt sind die ja schon ziemlich schnell auf den Trichter gekommen.... Shocked
Ich würd mir mal anschauen wie die Amis und Aussies das handhaben...in Europa ist das einfach nur lächerlich^^

Über den Westen muss ich wohl nicht viel sagen....in vielerlei Hinsicht ist der krimineller als so manches islamisches Land....zumindest was Außenpolitik betrifft.
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