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Wir brauchen endlich eine intelligente Migrationspolitik
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Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2010 - 12:28:14    Titel:

Bleibt nur zu hoffen, dass sich eure Fehler hier nicht widerholen und Ghettos mit den zwar offiziell geliebten aber unterschwellig verachteten Neubürgern entstehen.
Weiter oben wurde ja schon angemahnt, dass ein vernüftiges Verhältnis von muttersprachlichen Deutschen mit Nichtmuttersprachlern, die beste Möglichkeit bietet, den Schülern eine Schulbildung zukommen zu lassen, die es wert ist, auch so genannt zu werden.
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 3714

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2010 - 13:02:43    Titel:

Wir müssen niemanden offiziell lieben und brauchen auch niemanden zu verachten, das ist ein fundamentaler Unterschied zu deinem "hier", wo du diese Verachtung programmatisch herbeisehnst. Auch das offenbar ein Erbe der DDR, in der Liebe und Hass gegenüber anderen Systemen und Völkern offenbar verpflichtend war. Insofern glaube ich auch nicht, dass dieses "hier" irgendwie bewahrenswert ist. Es wirkt auch etwas fadenscheinig, nun von einer gesunden Mischung zu sprechen, wenn das Endziel doch NBZs sind.
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2010 - 13:24:49    Titel:

Lamasshu hat folgendes geschrieben:
Wir müssen niemanden offiziell lieben und brauchen auch niemanden zu verachten, das ist ein fundamentaler Unterschied zu deinem "hier", wo du diese Verachtung programmatisch herbeisehnst. Auch das offenbar ein Erbe der DDR, in der Liebe und Hass gegenüber anderen Systemen und Völkern offenbar verpflichtend war. Insofern glaube ich auch nicht, dass dieses "hier" irgendwie bewahrenswert ist. Es wirkt auch etwas fadenscheinig, nun von einer gesunden Mischung zu sprechen, wenn das Endziel doch NBZs sind.

Dein "hier", welches die Politik der alten Bundesrepublik und des vereinigten Deutschland der letzten Jahre durch Ignoranz, Aussitzen und der Unfähigkeit Einwanderung zu benennen, zu organisieren und zu lenken produziert haben, ist doch Grundlage dessen, was in dieser Diskussion besprochen wird. Wink Die Ghettos sind bei euch entstanden, weil ihr es in den Jahren nicht hinbekommen habt, die Menschen erfolgreich zu integrieren.

Beruhigend für euch, dann mit dem Finger Richtung Osten zu zeigen, wo angeblich der böse Nazi an jeder Straßenecke lauert, um von den selbstgemachten Problemen im eigenen Umfeld abzulenken. Laughing
HigherConsciousness
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Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 20:39:47    Titel:

Filzstift hat folgendes geschrieben:
Die Ghettos sind bei euch entstanden, weil ihr es in den Jahren nicht hinbekommen habt, die Menschen erfolgreich zu integrieren.


Leider haben wir Berliner es ebenfalls nicht geschafft, im Bezirk Marzahn-Hellersdorf (Ur-)Deutsche erfolgreich zu integrieren.
LoLzeBoB
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Anmeldungsdatum: 14.05.2010
Beiträge: 1317
Wohnort: Germany

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2010 - 23:03:00    Titel:

Hat eigentlich schon einmal jemand daran gedacht, dass Ausländer das beste sind, was uns passieren kann?

Wenn ein Deutscher geboten wird, muss der +- 20 Jahre lang durchgefüttert werden, er muss zur Schule gehe, ausgebildet werden, alleine für Eltern bestehen kosten von gut 200.000€ und für den deutschen Staat vermutlich nicht so wesentlich weniger.

Wenn ein Ausländer nach deutschland kommt, arbeitet er vom ersten Tag an. Er verdient Geld, schöpft Wert, kurbet den Konsum an - und zahlt Steuern.

DAS IST DOCH GAR NICHT DER FALL; DIE SCHEISS MUSELMÄNNER SITZEN BRAV IN UNSEREN SOZIALSYSTEMEN! wird vielleicht jemand erwidern.

Und das ist unser Fehler. Wir dürfen nicht irgendwelche psychisch gestörten Menschen reinlassen, arbeitsunfähige Wesen nahe dem Rentenalter, die auf dem Berufsmarkt keine Chance haben.

Und wir dürfen nicht so tun, als wär Integration Sache der Ausländer. Wenn wir das vernünftig anpacken, können sowohl wir als auch die Ausländer soviel Reichtum schöpfen, dass wir garnicht mehr wissen werden, wohin damit.

Und wer ist überhaupt Ausländer? Ist ein in Deutschland geborener Türke, dessen Eltern in der Türkei geboren sind, noch Türke? er wächst hier auf, spricht Deutsch und Türkisch, macht eine Ausbildung, studiert vielleicht. Ist das ein Türke? Nein, das ist ein Deutscher!
Deutschland ist die Gemeinschaft des deutschen Volkes - und man ist nicht genetisch Teil des deutschen Volkes, sondern aus freien Stücken! Man ist Deutscher, wenn man in Deutschland lebt, der Deutschen Gesellschaft Teil ist, wenn man Deutsch spricht und sich aktiv dafür Entscheidet, Deutsch sein zu wollen!

Man mag sagen, ich sei Deutscher.
Doch wenn ich mir ansehe, wie es unserem Land geht, weis ich manchmal nicht mehr, ob ich das sein möchte. Rechts-, Links- Konservativ- und LeckmichamarschRadikalismus sind die bewegenden Strukturen, die unser Volk bewegen. Wir ziehen schon lange nicht mehr an einem Strang, dessen Richtung durch Diskussion und Denken entschieden wird. Jeder zieht in irgendeine Richtung, keiner ist gewillt, seine Ideologie aufs Spiel zu setzen, dem Gemeinwohl zum gute.

Ich möchte manchmal kein Deutscher mehr sein. Vermutlich werde ich auswandern, wenn ich eine Familie gründen will. Ich werde in einen Staat ziehen, in dem man nicht aufgrund ethnischer Herkunft zum oder gegen das Volk gezählt wird, sondern aufgrund seines Willens, dem Volk anzugehören, und ihm zu dienen. Dafür gibt es genug Beispiele, zum Beispiel Amerika, oder Australien. Oder ich werde in Deutschland bleiben, denn das deutsche Volk ist mein Volk - aber dafür muss sich noch viel ändern.
HigherConsciousness
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Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2010 - 23:17:37    Titel:

LoLzeBoB hat folgendes geschrieben:
Ich werde in einen Staat ziehen, in dem man nicht aufgrund ethnischer Herkunft zum oder gegen das Volk gezählt wird, sondern aufgrund seines Willens, dem Volk anzugehören, und ihm zu dienen. Dafür gibt es genug Beispiele, zum Beispiel Amerika, oder Australien. Oder ich werde in Deutschland bleiben, denn das deutsche Volk ist mein Volk - aber dafür muss sich noch viel ändern.


Trotz des dortig eindeutig besseren Klimas für Einwanderer haben auch diese beiden traditionellen Immigrationsländer ihre "Problemethnien" - USA: Schwarze (richtige Schwarze, keine Mischlinge wie Obama) und Australien: Libanesen.
LoLzeBoB
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Anmeldungsdatum: 14.05.2010
Beiträge: 1317
Wohnort: Germany

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2010 - 23:22:58    Titel:

Habe ich gesagt, dass sie perfekt sind? Ganz im Gegenteil.

Ich war lange genug in Australien, um es besser zu wissen. Dort leben viele ethnien miteinander. Dort gibt es auch viele Reibungen, vorallem in weißen Unterschichten Rassismus.

Aber ich habe die andere Seite gesehen, etwas, das ich in Deutschland nie gesehen habe:

Ausländer, ganz offensichtliche Ausländer, Chinesen, Koreaner, Inder, Weißdergeierländer, alle zusammen haben sie gelebt, geredet, gearbeitet. Sie sind alles aussies. aussies. Sie waren eben doch keine Ausländer. (bitte ignorieren wir das Faktum, dass die weißen theoretisch auch Ausländer sind. Betrachten wir die europäischen Einwanderer der Kolonisation als das indigene Volk neben - nein eben mit! - den Aboriginies).

Australien hatte lange Zeit den krassesten Rassismus, es war richtig schlimm. Doch das Land wandelt sich.

Ich wiederhole: Heutzutage ist ein VOLK nicht mehr und nicht weniger als die Gemeinschaft aller Menschen, die gemeinsam leben wollen! Es hat nichts mehr mit Herkunft oder Genetik zu tun. Das ist meine message.
HigherConsciousness
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Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2010 - 23:40:05    Titel:

LoLzeBoB hat folgendes geschrieben:

Aber ich habe die andere Seite gesehen, etwas, das ich in Deutschland nie gesehen habe:

Ausländer, ganz offensichtliche Ausländer, Chinesen, Koreaner, Inder, Weißdergeierländer, alle zusammen haben sie gelebt, geredet, gearbeitet.

Australien hatte lange Zeit den krassesten Rassismus, es war richtig schlimm. Doch das Land wandelt sich.


Heutzutage sehe ich im deutschen Geschäfts- und Privatleben auch vieles, was ich früher so noch nicht gesehen habe. Die Assessment Center großer Konzerne werden zunehmend bunter, der fremd klingende Nachname wird weniger zum Nachteil bei der Wohnungssuche. Große regionale Unterschiede gibt's in Deutschland nach wie vor, vor allem Stadt-Land- und Ost-West-Gefälle.

Zusammenarbeitende, redende und lebende offensichtliche Ausländer sehe ich in meinem Arbeits- und Wohnumfeld zu Genüge. Fahre ich aber ein paar Kilometer raus zum Stadtrand, so kommt's mir vor, als wäre ich in der Vergangenheit gelandet.
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2010 - 20:48:06    Titel:

jetzt auch das noch:

Zitat:
Migranten sind die Verlierer im Gesundheitswesen
Der Ethikrat diskutiert, wie Integrationsverweigerung und Diskriminierung die medizinische Versorgung von Einwanderern behindern. Gute Heilungsverläufe werden auch durch kulturelle Unterschiede beeinträchtigt. Etwa dann, wenn türkische Frauen an Reha-Schwimm-Kursen nicht teilnehmen, weil ein Mann zugegen ist.
Es war eine brisante Mischung aus Integrationsverweigerung, Diskriminierung und kulturellen Unterschieden, was in Berlin der Deutsche Ethikrat auf seiner Jahrestagung zutage förderte, als Fachleute die Facetten des lange verdrängten Themas „Migration und Gesundheit“ darstellten.

Was kulturelle Unterschiede und Integrationsprobleme betrifft, so zeigte der Mainzer Medizinethiker Ilhan Ilkiliç, dass Türken oft die deutschen Vorstellungen von Autonomie und Aufklärung des Patienten nicht teilen. Ilkiliç erzählte, dass Ärzte von einer Familie beschimpft wurden, nachdem sie einem Mann seine Krebs-Diagnose mitgeteilt hatten.

Damit hätten die Mediziner, so die Türken, ihrem Angehörigen den Lebensmut genommen und ihn getötet. Oft auch, so Ilkiliç, wollten männliche Familienoberhäupter die Behandlungsentscheidungen bei Großeltern oder Frauen über die Betroffenen hinweg treffen.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article7719675/Migranten-sind-die-Verlierer-im-Gesundheitswesen.html


es ist nicht wirklich leicht es Leuten recht zu machen, die nie vor hatten, unsere Sicht auf die Dinge anzunehmen Confused

Und es scheint auch hier wieder nur Probleme mit Menschen aus einem bestimmten Kulturkreis zu geben, was selbst der Ethikrat feststellt, dem man wohl kaum Rassismus unterstellen kann. Wink
Heison
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Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beiträge: 522

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 14:48:53    Titel:

Eine aktuelle Studie des KFN belegt eine Korrelation zwischen Gewaltbereitschaft und muslimischer Gläubigkeit: Je religiöser junge Muslime, desto gewaltbereiter.

Studienleiter Christian Pfeiffer begründet dies mit dem Einfluss der Imame, die in der Türkei ausgebildet werden.

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1522124/Glaeubige-muslimische-Jugendliche-laut-Studie-gewaltbereiter.html

Zum ersten Mal wird damit ein Erklärungsansatz herangezogen, der in erster Linie auf den Import von Gewaltstrukturen hinweist und den üblichen soziologischen Erklärungsmustern wie "Ausgrenzung und Diskriminierung" eine Absage erteilt. Denn für türkische Imame können die Deutschen nichts. Höchstens dafür, dass die deutschen Regierungen sie hereingelassen haben.

Mal abgesehen davon, dass nicht alle Muslime in Moscheen gehen und somit nicht alle dem Einfluss dieser Imame ausgesetzt sind - spräche die obige Erkenntnis nicht dafür, die Zuwanderungsströme endlich deutlich umzulenken, um Deutschland vor weiteren gesellschaftlichen Schäden durch vermehrte Gewalttaten zu bewahren?

Im Jahr 2000 freute sich Pfeiffer (übrigens SPD-Mitglied) noch in dem Forschungsbericht Nr. 81 "Junge Türken als Täter und Opfer von Gewalt" darüber, dass sich eine Klassenlehrerin angesichts der zahlreichen Konflikte in ihrer Klasse mit vielen türkischen Kindern zu einem Klassenausflug zu einer Moschee entschloss. Ausführlich erwähnte er die Reaktionen der Kinder, zitierte einen deutschen Schüler, der den Moslems eine "gute Religion" bescheinigte, und einen türkischen Schüler, der sich darüber freute, dass die christlichen Schüler "alles richtig und schön [in der Moschee] gemacht haben".

Diese Geschichte des Moscheebesuchs wurde in dem Report als "exemplarisch" für notwendige Veränderungen dargestellt. Veränderungen des schon damals festgestellten Zustands, dass türkische Jugendlich erheblich höhere Täterraten bei Gewaltdelikten aufweisen als andere Jugendliche.

Ob Pfeiffer heute seine damaligen Studiendaten auch so arglos und offenherzig interpretieren würde?
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