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Parlamentarische oder präsidiale Demokratie?
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wasserstar
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Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2006 - 14:15:18    Titel:

Was wäre dann anders?

achso, willst du das der Bundesrat direkt gewählt wird? wie in den usa
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2006 - 16:13:36    Titel:

Ich kann wenig Vorteile bei einer Direktwahl des Kanzlers sehen. Tatsächlich ist doch jede Bundestagswahl eine Kanzlerwahl. Oder wer macht sich schon bewusst, dass er eine Partei wählt?

Die fehlende Wiederwahlmöglichkeit ist eine interessante Idee, mit der ich mich anfreunden könnte. Ein Kanzler, der nicht auf seine Wiederwahl achten müsste, könnte auch unpopuläre Entscheidungen angehen. Allerdings würde er natürlich durch seine Partei ausgebremst, die ja sehr wohl an einer Wiederwahl interessiert wäre (eben mit einem anderen Kanzler)

Was an Provinzfürsten so schlimm ist, erschließt sich mir nicht ganz. Man könnte auch sagen, gut, dass es Provinzfürsten gibt, so dass die Machenschaften der Kanzlerin wenigstens nicht in alles reinreden. Das ist irgendwie kein Argument. Da klingt eher die Abneigung gegen Öttinger und Stoiber durch. Immerhin muss man klar sehen, dass BW und Bayern die wirtschaftsstärksten Bundesländer sind. Da könntens ich eher andere mal ein Beispiel nehmen. So falsch kann man also nicht liegen.

Gruß
Pauker
Liberty
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Anmeldungsdatum: 15.07.2006
Beiträge: 292

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2006 - 20:00:37    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Ich kann wenig Vorteile bei einer Direktwahl des Kanzlers sehen. Tatsächlich ist doch jede Bundestagswahl eine Kanzlerwahl. Oder wer macht sich schon bewusst, dass er eine Partei wählt?


1. Die Bürger sollten entscheiden wer Kanzler wird und nicht die Parteiführung, das ist demokratischer.

Zitat:

Die fehlende Wiederwahlmöglichkeit ist eine interessante Idee, mit der ich mich anfreunden könnte. Ein Kanzler, der nicht auf seine Wiederwahl achten müsste, könnte auch unpopuläre Entscheidungen angehen. Allerdings würde er natürlich durch seine Partei ausgebremst, die ja sehr wohl an einer Wiederwahl interessiert wäre (eben mit einem anderen Kanzler)


Ja, kann schon sein. Besser aber als wenn der Kanzler immer nur an die nächste Wahl denkt statt an das Land.
Zitat:

Was an Provinzfürsten so schlimm ist, erschließt sich mir nicht ganz. Man könnte auch sagen, gut, dass es Provinzfürsten gibt, so dass die Machenschaften der Kanzlerin wenigstens nicht in alles reinreden. Das ist irgendwie kein Argument. Da klingt eher die Abneigung gegen Öttinger und Stoiber durch. Immerhin muss man klar sehen, dass BW und Bayern die wirtschaftsstärksten Bundesländer sind. Da könntens ich eher andere mal ein Beispiel nehmen. So falsch kann man also nicht liegen.


Die Aufgaben müssen getrennt werden, der Bund darf sich nicht ins Länderrecht einmischen und die Länder sollten sich nicht in Bundesrecht einmischen.

Das geht nur wenn die Länder größtmögliche Macht haben, d.h. wir brauchen eine große Dezentralisierung der Macht.

Am konsequent wäre es, wenn sie der bund nur um Sicherheit, Recht und Gesetz kümmert, alles andere wäre Ländersache.

1. Die Bürger sollten entscheiden wer Kanzler wird und nicht die Parteiführung, das ist demokratischer.
Zitat:
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2006 - 23:59:32    Titel:

Und wie sollen die Kanzlerkandidaten bestimmt werden?

Gruß
Pauker
Liberty
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Anmeldungsdatum: 15.07.2006
Beiträge: 292

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2006 - 10:29:53    Titel:

Parteien können ihren Kanzlerkanditaten durch Vorwahlen bestimmen, siehe USA.
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