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Darf ein Lehrer der ganzen Klasse 5en und 6en geben?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Darf ein Lehrer der ganzen Klasse 5en und 6en geben?
 
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desideria1505
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2006 - 21:53:15    Titel: Darf ein Lehrer der ganzen Klasse 5en und 6en geben?

Hallo
meine Klasse hat an einem Börsenspiel mitgemacht, dass heißt wir haben uns da angemeldet einen Betrag von 50.000,00 bekommen und sollten versuchen durch den Kauf bzw. Verkauf von Aktien Geld zu machen.
Nachdem dieses Spiel ungefähr eine Woche lief und die beiden Gruppen die wir in der Klasse gebildet haben, jeweils unter den 50.000,00 waren meinte unser Lehrer, dass jeder Schüler der Gruppe eine 5 bekommen würde, wenn wir am Ende unter diesem Betrag sind.
Darf er uns die Noten so geben, vorallem müsste er dann der ganzen Klasse 5en bzw. vll auch 6en geben.
Außerdem haben wir eine Lehrerin an der Schule die meine Meinung nach auf einem Schüler "rumhackt".
Es stimmt, dass er ihr gegenüber "etwas" vorlaut ist, jedoch bezweifel ich, dass sie deshalb sagen darf, dass er "in einer scheiß Fase ist" oder fragen, ob er eigentlich dumm ist. Oder etwa doch?


Zuletzt bearbeitet von desideria1505 am 11 Dez 2006 - 14:29:43, insgesamt einmal bearbeitet
Hisani
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Anmeldungsdatum: 15.03.2006
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2006 - 00:30:56    Titel:

bitte beachte die forenregeln ^^
VFA17
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Anmeldungsdatum: 22.12.2005
Beiträge: 708
Wohnort: Kassel

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2006 - 12:27:50    Titel:

Tipp: Schreib deinen Beitrag um. Nach dem Motto: Was würde passieren, wenn eine Lehrerin das und das tun würde
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2006 - 06:37:14    Titel: Re: Darf ein Lehrer der ganzen Klasse 5en und 6en geben?

desideria1505 hat folgendes geschrieben:
Hallo
meine Klasse hat an einem Börsenspiel mitgemacht, dass heißt wir haben uns da angemeldet einen Betrag von 50.000,00 bekommen und sollten versuchen durch den Kauf bzw. Verkauf von Aktien Geld zu machen.
Nachdem dieses Spiel ungefähr eine Woche lief und die beiden Gruppen die wir in der Klasse gebildet haben, jeweils unter den 50.000,00 waren meinte unser Lehrer, dass jeder Schüler der Gruppe eine 5 bekommen würde, wenn wir am Ende unter diesem Betrag sind.
Darf er uns die Noten so geben, vorallem müsste er dann der ganzen Klasse 5en bzw. vll auch 6en geben.
Außerdem haben wir eine Lehrerin an der Schule die meine Meinung nach auf einem Schüler "rumhackt".
Es stimmt, dass er ihr gegenüber "etwas" vorlaut ist, jedoch bezweifel ich, dass sie deshalb sagen darf, dass er "in einer scheiß Fase ist" oder fragen, ob er eigentlich dumm ist. Oder etwa doch?



Ich halte diesen Beitrag für realistisch.

- Was entspricht da nicht den Foren-Regeln? -

So läuft es sehr häufig bei Lehrern, die nicht erklären können - und einzelne Schuldige suchen!

Ein Lehrer darf nicht mal Gruppenarbeit pauschal bewerten. Jedenfalls nicht in NRW.
Er kann sich bei Beobachtung oder Befragung nach den Arbeits- und Leistungsanteilen informieren.
Schüler empfinden es auch als sehr gerecht, wenn solche Individualität berücksichtigt wird.

*
Der Fall der Lehrerin ist Mobbing! Sie würde das natürlich abstreiten,.
Das genau machen mobbende Lehrer! Sie bestreiten es. Und kümmern sich nicht drum, wenn Schüler genau das nachmachen, was sie vorexerzieren!

Nötig: Eine Beschwerde bei Klassenlehrer oder Studenlehrer oder Vertrauenslehrer! Das wissen immer alle Lehrer an den Schulen! Und unternehmen fast nie was!
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2006 - 10:39:16    Titel:

Man könnte etwas allgemeiner fragen, ob es Lehrkräften bei der Umsetzung der Lehrpläne erlaubt ist, Aufgaben zu stellen und zu benoten, deren Erfolg zu einem nicht unwesentlichem Teil auf Glück beruht und die keine Aussage über die tatsächlich erworbenen Kenntnisse der Schüler zulassen. Ich habe da so meine Zweifel…

Hinzu kommt, dass einfache Schullehrer i.a.R. mangels einschlägiger Qualifikationen ohnehin keine qualifizierten Aussagen zur sinnvollen Umsetzung von Anlage- und Kapitalmarktstrategien machen können, so das sich eine Aufgabenstellung wie von desideria1505 beschrieben an einer allgemeinbildenden Schule praktisch verbietet.
desideria1505
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2006 - 20:22:07    Titel:

Ich finde es ist eigentlich allgemein genug denn ich schwärze niemand genauen an ich nenne nur den Beruf und das Geschlecht der Personen.

Und zu dem Börsenspiel, wir haben herrausgefunden, dass man weiter spielen kann und machen das im Moment auch. Wir müssen jetzt 10% dazu verdienen um die 5en wegzumachen. Falls das nicht gelingt bleiben die 5en besten. Zur Qualifikation würde ich sagen, dass er sie hat er ist zwar ein strenger Lehrer (liegt vielleicht auch am Alter), aber ein Guter, der selbst die Faulsten dazu bringt zu arbeiten, auch wenn seine Schreierei mit der er das regelt/ geregelt hat nervt. Auch von der Börse versteht er etwas, jedoch kann er nicht erwarten, dass Schüler der 9ten Klasse, die bisher nie etwas mit der Börse zu tun hatten, ohne eine Erläuterung gewinn erziehlen können.
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2006 - 21:10:17    Titel:

Wenn dieser Lehrer wirklich einer von den "guten" ist, dann wird er euch mit Sicherheit keine 5en geben. Erst recht nicht, wenn er was von der Börse versteht.
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2006 - 11:46:19    Titel:

desideria1505 hat folgendes geschrieben:
Zur Qualifikation würde ich sagen, dass er sie hat er ist zwar ein strenger Lehrer (liegt vielleicht auch am Alter), aber ein Guter, der selbst die Faulsten dazu bringt zu arbeiten, auch wenn seine Schreierei mit der er das regelt/ geregelt hat nervt. Auch von der Börse versteht er etwas, jedoch kann er nicht erwarten, dass Schüler der 9ten Klasse, die bisher nie etwas mit der Börse zu tun hatten, ohne eine Erläuterung gewinn erziehlen können.


Mit Qualifikation meinte ich nicht seine fachlich-didaktische Eignung. Die setze ich bei Leuten mit Lehramtsexamen voraus. Aber ein Lehrer hat oftmals nur sehr laienhafte Vorstellungen davon, wie Wirtschaft funktioniert. Er hat in seinem Leben eben nur den Kreislauf Schule – Studium – Schule (andere Seite des Schreibtisches) zu sehen bekommen. Selbst Lehrkräfte, die Fächer wie Wirtschaft, Sozialkunde oder Arbeitslehre unterrichten sollen, haben oftmals nur oberflächliche Kenntnisse, die zudem nicht durch fortwährende Weiterbildung und Fachliteratur aktuell gehalten werden. Am nahesten dran sind da meist noch Berufsschullehrer, da von ihnen oft eine berufliche Vorausbildung sowie ständiger Kontakt mit der Wirtschaft erwartet wird und sie berufsnahe Themen zu unterrichten haben.

Die einzigen Lehrkräfte denen ich belastbare Kenntnisse im Kapitalmarkt- und Finanzbereich zutraue, sie die Berufsschullehrer der Bank- und Versicherungskaufleute. Denn die haben das täglich zu unterrichten. Bei anderen Lehrern dürften da allenfalls persönliche Steckenpferdchen aber kein fundiertes Know-How vorhanden sein.

Ein benotetes (!) Glücksspiel per Börsensimulation für an sich unbedarfte Schüler halte ich für unangemessen, nicht lehrplankonform (ggf. überprüfen!) und würde es als Vater betroffener Kinder in jedem Fall durch eine Beratungsstelle mit schulrechtlicher Kompetenz prüfen lassen.
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2006 - 18:56:13    Titel: re

Zitat:
meine Klasse hat an einem Börsenspiel mitgemacht, dass heißt wir haben uns da angemeldet einen Betrag von 50.000,00 bekomme


Boah! Kann ich das auch? Und da verplempert man seine Zeit um für ein Bruchteil dieser Summe Jura zu studieren. Cool Cool Cool

Zitat:
Es stimmt, dass er ihr gegenüber "etwas" vorlaut ist, jedoch bezweifel ich, dass sie deshalb sagen darf, dass er "in einer scheiß Fase ist" oder fragen, ob er eigentlich dumm ist. Oder etwa doch?


Das ist in der Tat übel. Zu meiner Zeit haben wir sowas noch etwa durch liebevolles Umgarnen des Lehrer-PKW mit Klopapier oder ähnlichen Nettigkeiten gelöst. Heutzutage verklagen die Kiddies ihre Lehrer lieber. Die Zeiten ändern sich...
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2006 - 19:11:42    Titel:

Damit hier mal Informationen "ins Spiel" kommen:

1. Was das "Glücksspiel" wirklich ist; es ist vom KM genehmigt und mitentwickelt und geprüft; hier z.B. nachzulesen:

http://www.sparkasse-re.de/cms/de/_ueberuns/aktionen_und_gewinnspiele/planspiel_boerse/das_spiel/Das_Spiel.html

2. Über die Qualifiaktionen (wenigstens in NRW):

Fast alle Lehrer, die in der Unter- oder Mittelstufe Politik geben (und nur dort wird das Börsenpiel eingesetzt) haben Soziologie (oder Sozialwissenschaften) studiert und besitzen also die Qualifikation für die Sek.-Stufe; unterrichten also auch bis und im Abitur.

3. Das Spiel gab's schon, in einfacher Form, bevor der PC in die Schule kam. Ich (als Deutschlehrer) habe damals mit meinem besten Freund (Deutsch-, Soz- und Geschichtslehrer) gestritten, ob das Spiel mit Aktien sinnvoll sei. Er hat mitgemacht."Das ist zu gewinnendes Geld für die Klassenkasse"; und den Sinn solcher Wirtschafterei müsse er eben auch vermitteln... - Und er macht es Jahr für Jahr in den entsprechenden Klassen. Und hat oft Pech dabei. Wie in der Wirklichkeit. - Er, der Lehrer, benotet diese Unterrichts-Phasen auch nicht.
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