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Signapur angreifen?
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Signapur angreifen?
 

Gegen Signapur muß interveniert werden
Ja
44%
 44%  [ 12 ]
Nein
44%
 44%  [ 12 ]
Weiß nicht
11%
 11%  [ 3 ]
Stimmen insgesamt : 27

Autor Nachricht
vanti
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Anmeldungsdatum: 07.11.2006
Beiträge: 296
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2006 - 11:48:55    Titel:

http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/0/a01d47ad99fc11b0c1257026004a09a6?OpenDocument:

Zitat:
Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen

Mindestens vier Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen wurden im Berichtsjahr zu Freiheitsstrafen verurteilt, weitere 20 verbüßten bereits früher gegen sie verhängte Haftstrafen. Sie gehörten alle der verbotenen Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas an. In Singapur gab es für Kriegsdienstverweigerer in der Praxis nach wie vor keine zivile Alternative zum Militärdienst.


Das finde ich gut, endlich mal durchgreifen, für sein land dienen oder leiden.

GO for todestrafe, freiheit den JVA beamten!!!
Salvini
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 754

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2006 - 13:02:11    Titel:

Die Rechtsvorstellungen in diesem Land muten sehr fremdartig an.

Leider entspricht es diplomatischen Gepflogenheiten, sich nicht in die Rechtsordnung eines anderen Staates einzumischen.

Wenn im Einzelfall die Hinrichtung eines Menschen aus einem Fremdstaat droht, kommt es in der Regel zur Intervention, manchmal mit Erfolg.
Die Rechtsordnung Chinas, die Sanktionen etwa bei "einfachen Delikten", sind teils noch viel krasser.

Eine gute Möglichkeit, hier Dampf abzulassen, ist ein Engagement bei Amnesty International, obwohl gerade in Singapur Erfolge dieser Organisation meines Wissens ausbleiben.

Gruss
S.
Nutz
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Anmeldungsdatum: 05.08.2005
Beiträge: 2093

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2006 - 14:11:42    Titel:

Zumindest in Demokratien hat sich auch kein anderer Staat in die Rechtsordnung einzumischen.
Und mag sie uns noch so abstrus vorkommen.

Tja und Diktaturen kümmern sich selten um den Protest von aussen.
Salvini
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 754

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2006 - 19:52:53    Titel:

Wer hier postet,kann vom Spott erschlagen werden! Wink

Ich hoffe ich überlebs:

Also in Singapur stecken wohl zwei Sanskrit Wörter:

Singh (Löwe)
puri(Stadt)

Also Stadt der Löwen.

Über "Hintermänner":

Die Bedeutung der Sikhs (heißen alle Singh) könnte man mal prüfen!

S. Cool Wink
Salvini
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 754

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 10:58:23    Titel:

Singapur und Malaysia waren früher wohl eine Einheit.

Echt ein interessantes Thema!

Die wirtschaftliche Machtstellung der Eliten von Singapur und die verstärkte Stellung des Islams in Malaysia wären Themen für eine Magisterarbeit! Wink

S.
Pauker
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 14:05:47    Titel:

v2.web hat folgendes geschrieben:
Naja, ich hab ja auch nirgendwo geschrieben das ich gegen eine Intervention gegen Saudi-Arabien oder den Vatikan wäre. Bestimmt mache ich auch mal einen Vatikan angreifen? oder Saudi-Arabien angreifen? Thread auf.


Nö, bitte nicht. Ich denke die Ironie des Beitrages ist angekommen. Das ist eher grenzwertig und gut für den Stammtisch. So lange sich da noch was ernsthaftes nach dem Motto: " welche Kriterien sollten für externe Eingriffe in die Souveränität anderer Staaten gelten" entwickelt, bleibt er mal so bestehen.

Gruß
Pauker
v2.web
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 909

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 16:02:12    Titel:

Zitat:
Nö, bitte nicht. Ich denke die Ironie des Beitrages ist angekommen. Das ist eher grenzwertig und gut für den Stammtisch. So lange sich da noch was ernsthaftes nach dem Motto: " welche Kriterien sollten für externe Eingriffe in die Souveränität anderer Staaten gelten" entwickelt, bleibt er mal so bestehen.

" welche Kriterien sollten für externe Eingriffe in die Souveränität anderer Staaten gelten"
Das ist ganz einfach, ein Staat der dermaßen in die Souveränität der Sexualität erwachsener Menschen eingreift, wolgemerkt strafrechtlich, darf kein Existenzrecht haben. Genausogut könnte man formulieren welche Kriterien sollten für "externe" Eingriffe in die Souveränität des Dritten Reiches , oder anderer realexistierender faschistoider Gebilde "gelten", wo ist die Grenze. Für mich steht fest das Singapur systematisch, also per Gesetz Menschenrechte mißachtet, was für mich einen Interventionsgrund darstellt, wer sich die
Zitat:
diplomatischen Gepflogenheiten
zum Maßstab nimmt, müßte eigentlich erkennen das es leider in der Realpolitik also nicht den Gepflogenheiten der Weltgemeinschaft entspricht tatsächlich aus "humanitären" Gründen zu intervenieren, die Gründe sind stets andere, natürlich assimiliert das Interventionstribunal der Weltgemeinschaft dabei andere Formulierungen als zum Beispiel
Zitat:
Das finde ich gut, endlich mal durchgreifen, für sein land dienen oder leiden.
GO for todestrafe, freiheit den JVA beamten!!!
, was es [das Interventionstribunal der Weltgemeinschaft] dem sprachkundigen gegenüber natürlich ins lächerliche zieht und die Staatengemeinschaft dadurch gegenüber Elementen wie mir dadurch natürlich selbstverschuldete Autoritäts-, nein Souveränitätseinbußen hinzunehmen hat.
Stellt Euch vor es wär Krieg - und keiner wär schwul.
Der_Neugierige
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Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 16:51:39    Titel:

@v2.web:
Bislang hat sich noch nie ein demokratischer Staat das Recht herausgenommen, andere souveräne Staaten nur deswegen anzugreifen, weil sie ihre eigenen Staatsbürger einsperren, foltern oder umbringen.
Eine Intervention war bisher immer nur dann legitimiert, wenn von dem betreffenden Staat eine (wenn auch nur vorgetäuschte) Gefahr für andere verbündete Staaten oder sie selbst ausging.
Falls du die Zustände in Singapur also ändern möchtest, müßtest du dir schon einen entsprechenden Vorwand ausdenken. Ein Paradebeispiel, wie dabei zu verfahren ist, lieferten ja in jüngster Zeit die USA ab. Aber auch die allermeisten anderen Kriege liefen nach dem Muster ab, weswegen ich den Amis hier keinen Vorwurf machen möchte.
v2.web
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 909

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 18:19:17    Titel:

Zitat:
Bislang hat sich noch nie ein demokratischer Staat das Recht herausgenommen, andere souveräne Staaten nur deswegen anzugreifen, weil sie ihre eigenen Staatsbürger einsperren, foltern oder umbringen.

Bislang gab es ja auch noch keine kommunistsischen Staaten.
Zitat:
Eine Intervention war bisher immer nur dann legitimiert, wenn von dem betreffenden Staat eine (wenn auch nur vorgetäuschte) Gefahr für andere verbündete Staaten oder sie selbst ausging.
Falls du die Zustände in Singapur also ändern möchtest, müßtest du dir schon einen entsprechenden Vorwand ausdenken. Ein Paradebeispiel, wie dabei zu verfahren ist, lieferten ja in jüngster Zeit die USA ab. Aber auch die allermeisten anderen Kriege liefen nach dem Muster ab, weswegen ich den Amis hier keinen Vorwurf machen möchte.

Es erscheint mir auf Dauer nicht immer glaubwürdig bei sowas immer nach "den Amis" zu schreien. Erstens da eine grosse Masse der Weltbevölkerung bei den USA selber Mißstände sieht die interventionswürdig erscheinen könnten, zweitens eben wegen Argument das Du ja oben eben selber schon genannt hast, nämlich man müßte den USA glaubhaft machen das von Singapur (das Wort muß ich üben eine Very Happy ) eine Gefahr für ihre nationale Sicherheit ausginge, wie es beim Beispiel Irak erfolgreich und konsequent durchgeführt wurde, dieses entsräche aber erstens nicht meiner Auffassung von politischer Ehrlichkeit, zweitens sollte "die Weltgemeinschaft" die Ungunst der Stunde auch mal nutzen und sich von einer überforderten USA unabhängig zu machen.
Viele hier scheinen den Mißstand nämlich den der wahren Interventionsgründe zwar erkannt haben und ihn sogar kritisieren, benutzen aber gleichzeitig diese schändliche Tatsache als ein Argument gegen eine Intervention, nicht aus vernünftiger Überlegung heraus sondern einfach "weil es halt imer schon so war". Das ist für mich kein Argument. Gerade und typischerweise verliert der Fortschrittlichkeitsanspruch der EU durch solch eine Politik mir gegenüber ihre Glaubwürdigkeit, nämlich direkt gesagt in dem mir so nicht vermittelt werden kann das diese Mißstände aus einem Mangel an realen Möglichkeiten heraus existieren sondern mein Eindruck ist das die bisherige Politik der gegenüber der "Weltgemeinschaft als Volk" agressiv vertretenen "bürgerlich nationalen" Interessen nämlich der Unterhalt von menschenverachtenden Staatsapparaten bewußt und aktiv fortgeführt wird, konträr entsteht dadurch bei mir das Verfahren solchen Staaten als Kollaborateure eine Mitschuld anzulasten.
Bewußt habe ich den Titel "Singapur angreifen" gewählt und nicht etwa intervenieren, auch habe ich absichtlich und provokativ im Todesstrafen Thread auf diesen Thread hingewiesen und bei der Eröffnung in zynistischster Weise die Möglichkeit des Lynchens angesprochen, eben auch um auf die Notwendigkeit der Besprechung einer "neuen wahrhaft humanitär begründeten Interventionskultur" hinzuweisen. In solche Überlegungen sollten auch Nicht-Kommunisten mit einbezogen werden. Wink
Salvini
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 754

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 18:56:37    Titel:

Gelegentlich kommt es doch zur "Intervention":

Ein US Amerikaner randalierte betrunken in den 90 Jahren in Singapur und wurde zu einer bestimmten Anzahl von Stockschlägen verurteilt.

Präsident Clinton erklärte Singapur darufhin zwar nicht den Krieg, erreichte aber durch geschickte Intervention eine Reduzierung des Strafmasses auf ca 60 Prozent.

Der arme Junge bekam übrigens ein TOP Angebot aus Hollywood für seine Story.

Na wer hat Lust nach Singapur zu fahren?

S. Twisted Evil Wink
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