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Geschichte studieren?
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Kaputti
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Anmeldungsdatum: 13.12.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2006 - 18:14:56    Titel: Geschichte studieren?

Hallo,
ich überlege nach meinem Abi Geschichte zu studieren. Ist das dann allgemein oder kann man auch nur z.B Nationalsozialismus studieren? Was kann man mit dem Studium anfangen? Gibt es viele Jobs?

mfg
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2006 - 18:24:11    Titel:

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/101750,0.html

Dort findest du Links zu den anderen Beiträgen, die es zu diesem Thema schon im Geschichteforum gab. Einige deiner Fragen sind dort beantwortet.
thodie
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2006 - 19:23:34    Titel:

Jeder der diese Entscheidung vor sich hat, sollte den Spiegel-Titel diese Woche lesen! Kann ich jedem nur ans Herz legen!

http://www.spiegel.de/spiegel/
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2006 - 22:06:59    Titel:

Was steht denn dort zum Thema "Geistes- und Sozialwissenschaften"?
masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2006 - 22:29:46    Titel:

Zitat:
Was steht denn dort zum Thema "Geistes- und Sozialwissenschaften"?

Das würdest du lieber nicht wissen Wink

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,453178,00.html (u.a.)
Spiegel hat folgendes geschrieben:
Ob die Jobsuche für junge Akademiker glatt läuft oder zur Qual wird, hängt vor allem vom Fach ab. Die große Untersuchung "Studentenspiegel 2" zeigt: Naturwissenschaftler und Ingenieure werden heftig umworben, Schöngeister müssen darben...

Zwischen dem Techniker und der Geisteswissenschaftlerin klafft ein Abgrund - während er problemlos in eine vielversprechende Karriere durchstartet, kämpft sie als Teil eines hoch gebildeten Lumpenproletariats ums wirtschaftliche Überleben. Die beiden Hochschulabsolventen zeigen, wie radikal der Arbeitsmarkt für junge Akademiker derzeit auseinander bricht: Über den beruflichen Erfolg entscheidet inzwischen vor allem das Studienfach....

Mehr als ein Viertel aller Politologen, Sozialwissenschaftler und Historiker sucht nach dem Examen länger als ein halbes Jahr nach einer Stelle; die meisten Informatiker oder Maschinenbaueringenieure landen dagegen ruckzuck in Lohn und Brot: Gerade mal sechs Prozent unter ihnen halten sechs Monate oder länger Ausschau nach der passenden Betätigung

Aber keine Panik, der "Spiegel" schreibt gerne mal in etwas dramatischeren Worten... Smile
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2006 - 22:34:10    Titel:

Auf welcher Zahlengrundlage steht der Artikel? Wieder "Studenten (oder angebliche), die bei der Umfrage mitgemacht haben" oder wirklich überprüfbare Daten?

Ich kenne nur die Zahl "10% haben nach einem Jahr keine bezahlte Beschäftigung" die auch mehrfach bestätigt wurde.
thodie
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2006 - 22:34:12    Titel:

Aus eigenen Erfahrungen kann ich diesem Artikel nur Recht geben. Die Daten wurden von McKinsey und Spiegel erhoben. Es wurden mehrere tausende Hochschulabsolventen befragt.
masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2006 - 22:58:46    Titel:

Zitat:
Aus eigenen Erfahrungen kann ich diesem Artikel nur Recht geben. Die Daten wurden von McKinsey und Spiegel erhoben. Es wurden mehrere tausende Hochschulabsolventen befragt.

Die Daten werden schon einigermassen solide sein, das denke ich auch. Trotzdem sind Spiegel-Phrasen wie "...kämpft sie als Teil eines hoch gebildeten Lumpenproletariats ums wirtschaftliche Überleben!" irgendwie überzogen. Ich glaube auch nicht an Stories a la "4 Fremsprachen, dutzende Top-Praktika, total flexibel aber trotzdem noch 2 Jahre nach Studienabschluss ohne Job."
Klar ist aber, dass es definitv nicht genügen Jobs als Journalisten oder Institutsstellen für alle Geisteswissenschaftler gibt, wenn man so etwas stdiert sollte man sich schon frühzeitig Gedanken machen, wo's (realistischerweise!) mal hingehen soll.

Kaputti hat folgendes geschrieben:
Gibt es viele Jobs?

Wie du siehst, tendenziell eher nicht! Du solltest dir das also gut überlegen, ob du das Risiko auf dich nehmen willst, oder ob dir nicht vieleicht etwas anderes auch gefallen könnte Smile
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2006 - 01:04:53    Titel:

Man sollte Geschichte klug kombinieren, dann geht das. Mit dem Schwerpunkt "alte Geschichte" wäre ich ebenfalls vorsichtig. Ich bin immer verwundert, wie schnell die Absolventen doch unterkommen - allen Unkenrufen zum Trotz.
thodie
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2006 - 12:13:52    Titel:

Zitat:
...4 Fremsprachen, dutzende Top-Praktika, total flexibel aber trotzdem noch 2 Jahre nach Studienabschluss ohne Job."


Doch, ich kenne einige, denen es so geht. Besonders abschreckend finde ich auch die Zahlen zum Einstiegsgehalt. Durchschnittlich 1.700 brutto, d.h. bei Seuerklasse I landen um die 1000 Euro auf dem Konto. Wenn man unter dem Durchschnitt bezahlt wird sogar noch weniger. Bei Lidl und Aldi verdient man dann doch mehr.

Untergekommen sind alle, die ich kenne, aber zum großen Teil machen sie Praktika oder irgendwelche scheiß Jobs. Der eine hat sogar eine Stelle als Journalist ergattern können, doch die Zeitschrift will keiner lesen, d.h. sie finanzieren sich über private Spenden. Brechen die ein, dann Gute Nacht. Ein anderer verkauft jetzt nach abgeschlossenem Geschichts und Geologiestudium Steine auf dem Weihnachtsmarkt.

Jobs bekommen alle, aber was für welche??
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