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Multi-Kulti-Kritiker Nitzsche verlässt die CDU
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Multi-Kulti-Kritiker Nitzsche verlässt die CDU
 
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Heison
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Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beiträge: 525

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 02:40:54    Titel: Multi-Kulti-Kritiker Nitzsche verlässt die CDU

Der wegen rechtslastiger Aussagen umstrittene Bundestagsabgeordnete Nitzsche hat nach einem Zeitungsbericht seinen Austritt aus der CDU bekannt gegeben.

Nitzsche war in die Schlagzeilen geraten, weil er sich bei einer Parteiveranstaltung über den „Schuldkult“ bezüglich der deutschen Vergangenheit beklagt hatte. Zudem sprach er mit Blick auf die einstige rot-grüne Koalition von „Multi-Kulti-Schwuchteln, von denen Deutschland nie wieder regiert werden dürfte."

http://www.focus.de/politik/deutschland/austritt_nid_41084.html

Eine Entschuldigung lehnt Nitzsche ab. Er wird von der Leipziger Volkszeitung mit den Worten zitiert: "Ich würde erneut den Trend benennen, dass Multi-Kulti-Schwuchteln unser Vaterland heruntergewirtschaftet haben."
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 03:50:32    Titel:

Na endlich, wurde auch Zeit. Jeder Hohmann & Nitzsche, der die die CDU verläßt, ist doch ein Gewinn für die Partei. Hoffentlich gib er sein Bundestagmandat auch gleich ab, das wäre ein Gewinn für die Gesellschaft, solche Leute brauchen wir auch nicht im Bundestag,.

Besser hätte es allerdings ausgesehen, wenn die CDU Nitzsche in hohen Bogen gefeuert hätten, aber vielleicht stand das eh im Raum und Nitzsche hat nur vorgegriffen um das Gesicht nicht zu verlieren.


Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 10:16:52    Titel:

Soweit ich es mitbekommen habe, bot ihm ein NPD-Funktionär vor einigen Tagen an, seine "richtigen Ansichten in der richtigen Partei zu vertreten". Nachdem Headhunting ja auch in der Wirtschaft nichts unübliches ist, hat Nitzsche vielleicht beschlossen, das Angebot anzunehmen und die Partei zu wechseln.
Iskander
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Anmeldungsdatum: 11.05.2006
Beiträge: 401

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 12:33:20    Titel:

Er war kein Multikultikritiker sondern ein braunes A********, in der CDU haben solche Leute nichts verloren. Das hat nicht mal was mit seiner aussage von Multikultischwuchteln zu tun, sondern mit gewissen anderen dingen......

Heison hat folgendes geschrieben:

Eine Entschuldigung lehnt Nitzsche ab. Er wird von der Leipziger Volkszeitung mit den Worten zitiert: "Ich würde erneut den Trend benennen, dass Multi-Kulti-Schwuchteln unser Vaterland heruntergewirtschaftet haben."


Das war Kohl, Schröder hat allerdings auch noch den rest gegeben... Laughing
Heison
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Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beiträge: 525

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 13:57:53    Titel:

Da ist durchaus etwas dran. Gerade unter Kohl wurden geplante Rückführungsprojekte eingestampft und die ungesteuerte Zuwanderung hingenommen, erst der zögerliche Asylkompromiss setzt erste Gegensignale. Aber zur damaligen Zeit waren die Nazikeulenschwinger in allen Parteien besonders aktiv, wenn ein Politiker vernünftige und bevölkerungsgerechte Vorschläge zur Migrationspolitik präsentierte.
Iskander
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Anmeldungsdatum: 11.05.2006
Beiträge: 401

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 14:38:41    Titel:

Heison hat folgendes geschrieben:
Da ist durchaus etwas dran. Gerade unter Kohl wurden geplante Rückführungsprojekte eingestampft und die ungesteuerte Zuwanderung hingenommen, erst der zögerliche Asylkompromiss setzt erste Gegensignale. Aber zur damaligen Zeit waren die Nazikeulenschwinger in allen Parteien besonders aktiv, wenn ein Politiker vernünftige und bevölkerungsgerechte Vorschläge zur Migrationspolitik präsentierte.


Ich bezog mich eher auf andere sachen... aber wieso sollte man zum beispiel meinen türkischen Schneider oder meine iranische Bekannte (die fließend Deutsch sprechen etc.) "rückführen"? Rolling Eyes
Heison
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Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beiträge: 525

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 15:32:11    Titel:

Natürlich müssten auch Rückführungsbedingungen maßvoll, intelligent und schlüssig gestaltet werden. Konkrete Vorschläge dafür habe ich in einem anderen Thread aufgestellt. Der deutsch sprechende, türkische Schneider gehört z.B. nicht dazu.
Jockelx
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3596

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 15:49:48    Titel:

Heison hat folgendes geschrieben:
Da ist durchaus etwas dran. Gerade unter Kohl wurden geplante Rückführungsprojekte eingestampft und die ungesteuerte Zuwanderung hingenommen, erst der zögerliche Asylkompromiss setzt erste Gegensignale. Aber zur damaligen Zeit waren die Nazikeulenschwinger in allen Parteien besonders aktiv, wenn ein Politiker vernünftige und bevölkerungsgerechte Vorschläge zur Migrationspolitik präsentierte.


*LOL*
Die 'Nazikeulenschwinger' waren nicht aktiv, sondern die eher die Nazis.
Die unfassbaren Debatten damals sind in Rostock-Lichtenhagen geendet,
was wohl kaum passiert wäre, wenn 'Nazikeulenschwinger' es geschafft
hätten, die Diskussion von rechter Hetze zu befreien.

Nebenbei war Rostock sehr interessant. So c.a. 10 Jahre nach solchen Ereignissen
gibt es im WDR immer schöne Reportagen darüber (wie auch über Wackersdorf, Startbahn-West,...).
Hier wurde der damalige Einsatzleiter
befragt, warum die Polizei den Mob nicht aufhalten konnte. Sein Antwort:
Hätten wir schon gekonnt, uns wurde aber nahegelegt, sich zurück zuhalten;
ausser natürlich bei den Gegendemonstraten. Ich glaube es bedarf keinen
weiteren Beweis, wie massiv damals bewusst Stimmung gegen Asylbewerber
gemacht wurde.
Und dann noch was von Nazikeule erzählen...

Jockel
Der_Neugierige
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Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 16:28:42    Titel:

@Jockelx:
1992 stebte die damalige CDU-geführte Bundesregierung ja eine Änderung des Art.16 des Grundgesetzes und damit die Verschärfung der Asylgesetzgebung an. Meck-Pomm und Rostock wurden damals auch von der CDU regiert. Die Ereignisse in Rostock (der entfesselte "Volkszorn" ?) waren dann Anlaß für die SPD, ihren Widerstand aufzugeben. Im Dez. 1992 einigten sich alle Parteien auf das neue Asylrecht.
Ob die gewalttätigen Ausschreitungen in Rostock von den dortigen Verantwortlichen nur bewußt in Kauf genommen oder sogar gezielt herbeigeführt wurden, wird unterschiedlich beurteilt.
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 16 Dez 2006 - 10:15:21    Titel:

Bürger schrieb :

Zitat:
Rückführung, insbesondere wenn es auf die Migranten anspricht, welche die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, ist ein Euphemismus und mit ethnischen Säuberungen und Apartheitspolitik gleichzusetzen und natürlich gegen das Völkerrecht und gegen die Statuten der EU.


Bezieht sich der Gedanke der Rückführung auf Ausländer , welche sich illegal aufhalten , stimme ich dem zu. ( Rückführung ) Es sei denn , es stellt sich heraus , dass für sie in der Heimat Gefahr für Leib und Leben besteht. Bezieht es sich auf geduldete ( laufendes Asylverfahren ) und treffen die eben genannten Punkte nicht zu ( Gefahr ) und sie wurden straffällig , stimme ich einer Abschiebung ebenfalls zu.

Ein Abschiebung von sich langjährig legal hier Aufhaltenden , geschweige denn derer mit deutscher Staatsbürgerschaft , ist natürlich Unsinn. Ausnahme : Personen , die allein lebend , ohne integrative Verflechtungen ( Familie ) , seit kurzen erst legal hier leben und mehrfach straffällig wurden. Der Entzug der Aufenthaltsgenehmigung sollte hier in Betracht gezogen werden. Es sollte , so ist dies zu verstehen , also stets eine Einzelfallentscheidung sein bei letzt genannten Personenkreis , die davon abhängig ist , ob und in wie weit eine Verwurzelung bereits erfolgte.

Der User Heison sollte vielleicht bitte mal konkretesieren , wen er meint .

M.f.G. Schelm
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