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Multi-Kulti-Kritiker Nitzsche verlässt die CDU
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Multi-Kulti-Kritiker Nitzsche verlässt die CDU
 
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Heison
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Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beiträge: 525

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2006 - 21:29:32    Titel:

Carcharoth, Rumhusten überzeugt aber nicht. Du solltest gegenteilige Einschätzungen zu #1 oder zu meinem Vorposting schon genau begründen, ein Kriterienkatalog zur Abarbeitung ist ja in diesem Thread bereits zu finden.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2006 - 21:35:07    Titel:

Bei Herrn Fischer gehe ich allerdings von einem Lernprozess aus. Natürlich zeigt auch die Bezeichnung eines Parlamentspräsidenten als "Arschloch" eine Geisteshaltung, die ich nicht befürworte. Diese Worte würden heute vermutlich (oder hoffentlich) nicht mehr fallen und sehe ich als "Jugendsünde".

Mir ist nicht bekannt, dass Herr Schröder zu seiner Amtszeit bekennender Maoist war? Allerdings halte ich das Zitieren eines Massenmörders für höchst bedenklich. Wo und wann ist dieses geschehen?

Dass Herr Hartz und VW-Betriebsratsmitglieder sich mit Prostituierten aus Schwellenländern vergnügten zeigt allerdings eine bedenkliche Geisteshaltung gegenüber Frauen und der "Ware Mensch". Das würde ich auch jederzeit so sehen. Die Verbindung zu anderen Unternehmens- oder Arbeitnehmervertretern sehe ich nicht. Ich habe auch nicht behauptet, dass alle Politiker wie Herr Nitzsche sind.

Die Frage, die hinter der Aussage steht, ist ob Herr Nitsche hier das wahre Gesicht hinter der Maske gezeigt hat, oder ob es sich um einen Ausrutscher handelte. Dann sollte ja zumindest eine Entschuldigung drin sein.

Gruß
Pauker
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 18.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2006 - 21:38:29    Titel:

Heison, ich habe doch bereits explizit und implizit angedeutet, was ich von Herrn Nitzsche und auch von dem Blatt in dem er sich geäußert hat halte. Noch genauer will ich nicht werden, da meine Bemerkung sonst eh mit gutem Grund editiert würde. Da huste ich also lieber.
Der_Neugierige
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Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2006 - 21:58:20    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Bei Herrn Fischer gehe ich allerdings von einem Lernprozess aus. Natürlich zeigt auch die Bezeichnung eines Parlamentspräsidenten als "Arschloch" eine Geisteshaltung, die ich nicht befürworte. Diese Worte würden heute vermutlich (oder hoffentlich) nicht mehr fallen und sehe ich als "Jugendsünde".

Nun ja, Herr F. war mit 35 noch Jugendlicher, warum nicht ? Immerhin hatte er ja zu dem Zeitpunkt noch keinen Schul- oder Ausbildungsabschluß (nebenbei gesagt, hat er auch bis heute noch nie in seinem Leben irgendeine Prüfung abgelegt, außer seinem Taxifahrerschein) und hatte sich bislang als Steinewerfer, Dieb, Fließbandarbeiter und Taxifaher durchgeschlagen. Da kam doch die Gründung der National.. Verzeihung ... Grünen Partei gerade richtig !

Pauker hat folgendes geschrieben:
Mir ist nicht bekannt, dass Herr Schröder zu seiner Amtszeit bekennender Maoist war? Allerdings halte ich das Zitieren eines Massenmörders für höchst bedenklich. Wo und wann ist dieses geschehen?

Oh Gottogott, ich dachte, daß weiß jeder. Auf die Schnelle mal 2 Links:
http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/01.05.2005/1793287.asp
http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/15.05.2005/1818380.asp

Bei Bedarf kann noch mehr geliefert werden ...
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2006 - 22:10:41    Titel:

Beim zweiten Artikel habe ich jetzt nichts zu Mao gefunden. Der erste Artikel beinhaltet kein politisches Statement außer, dass "Frauen, die Hälfte des Himmelsreiches gehöre." Naja... Maoist? Aber sicher nicht die glücklichste Wahl, wenn man schon zitieren muss.

Gruß
Pauker
Der_Neugierige
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Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2006 - 22:21:44    Titel:

@Pauker:
http://archiv.bundesregierung.de/bpaexport/rede/20/72020/multi.htm

Ich glaube kaum, daß ein deutscher Kanzler Adolf Hitler zitieren dürfte, selbst wenn es nur um die Vorzüge der veget-arischen Ernährung im Vergleich zum Fleischessen geht (Herr H. war Veget-Arier). Mao-tse-tung, der größte Massenmörder aller Zeiten ist auf der Webseite der Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland zitierfähig !
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 18.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2006 - 22:26:05    Titel:

hallo Neugieriger: du schiffst gerade vom 100. ins 1000., ist dir das bewusst? Zumal ja der Herr Nitzsche nichts und niemanden zitiert hat, sondern seinen eigenen Stuss zum besten (haha!) gab. Was haben also fremden- und politiker-feindliche Äußerungen wie eben diese mit einem Politiker zu tun, der Mao zitiert?

neugierige Grüße
Carcharoth
Der_Neugierige
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Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2006 - 22:28:46    Titel:

@Carcharoth:
Ich habe nur die Frage von Pauker beantwortet. Ich dachte, er sei neugierig gewesen. Wink
Bürger
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2006 - 00:37:53    Titel:

Heison hat folgendes geschrieben:
Nartürlich setzt du deine Verleumdungen fort, denn du unterstellst, Nitzsches Äußerungen seien "rechtsextrem".

Halten wir noch mal fest, was "rechtsextrem" bedeutet, da manche germanophobe Agitatoren die eigentliche Bedeutung längst vergessen haben und nur noch auf Stigmatisierung und Ausgrenzung setzen, wenn sie dieses Wort instrumentalisieren:

Typisch für eine rechtsextreme Einstellung ist
- das Eintreten für eine rassistische Rechtsordnung mit den Deutschen als "Herrenrasse"
- die Ablehnung von Demokratie
- das Fordern einer Führungspartei bzw. eines Führers
- Antisemitismus bis hin zu radikaler Hetze gegen Juden

Und jetzt belege uns, was an den Äußerungen von Nitzsche über den Linksdrift der CDU "rechtsextrem" ist.

Oder war das wieder nur ein jämmerlicher Versuch, gegen unliebsame Meinungen zu hetzen, um vom eigenen politischen Extremismus abzulenken? Diesbezüglich ist ein Outing deinerseits nämlich nicht mehr nötig.


Das ist eine Definition die wohl eher auf nationalsozialistisch zutrifft. Rechtsextrem beginnt dort, wo die Menschenrechte im Grundgesetz abgelehnt werden und Menschen aufgrund ihrer Herkunft als minderwertig betrachtet werden. Auch die Ablehnung von Homosexuellen ist klassisches Merkmal der Rechtsextremen. Da Nitzsche nicht zum ersten Mal ausfällig wurde sind seine Sätze mehr als grenzwertig, nicht umsonst hat ihn Holger Apfel der Vorsitzende der NDP empfohlen, bei seiner Ansicht doch in die NPD einzutreten. Das allein ist nur ein Indiz, der Begriff Multi-Kulti Schwuchtel beinhaltet im Grunde den durchsichtigen und populistischen Versuchen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit breit zu streuen, wohl um rechte Wähler zu binden. Dazu muss man wissen dass Nitzsche bewusst mit dem NPD Slogan Arbeit, Familie, Vaterland 2005 in den Bundstagswahlkampf zog. Er schielte offensichtlich mit beiden Augen ins rechtsextreme Lager, insbesondere hoffte er wohl unentschlossene zu erreichen. Und sein Spruch vom letzten Ali aus der letzten Moschee ist wohl schon sehr extrem. Der ist schon recht extrem und ich halte ihn für einen verkappten Rechtsextremen.

Offensichtlich hat die CDU nicht nur in Fulda Probleme mit der Abgrenzung nach rechts.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Heison
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Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beiträge: 525

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2006 - 01:32:30    Titel:

"nicht umsonst hat ihn Holger Apfel der Vorsitzende der NDP empfohlen, bei seiner Ansicht doch in die NPD einzutreten."

Herr Nitzsche hat sich aber klar von der NPD distanziert. Außerdem sagt der Zuspruch von der falschen Seite wenig aus. Unser Ex-Kanzler Schröder wurde durch seine amerikakritische Haltung auch von Diktator Hussein beglückwunscht, er bekam gesonderte Neujahrsgrüße etc.

Die SPD-Ministerin Däubler-Gmelin soll den Präsidenten eines anderen, aber demokratischen Landes wiederum mit Hitler verglichen haben. Da hat auch keiner die SPD verdächtigt, ein Problem mit dem linksextremen Rand zu haben.

Nein, es ist zu offensichtlich, dass der Inhalt hinter den zwei oder drei derben Klartextsprüchen von Nitzsche das eigentliche Menetekel zum Vorschein bringt, nämlich, dass die CDU schrittweise nach links gewandert ist und "konservativ" sowie "christlich" eher gewohnte statt reale Attributierungen darstellen.
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