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Lehrbuch
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Pokerface00
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Anmeldungsdatum: 15.12.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 12:28:24    Titel: Lehrbuch

Bin auf der Suche nach einem Lehrbuch für die vertraglichen Schuldverhältnisse.

In die engere Wahl sind der Oetker/Maultzsch, Vertragl. SV als auch der HUber, Schuldrecht BT (aus der Uni-Rep-Reihe).

Welches von beiden könnt ihr empfehlen?

Hab bosher den Brox/Walker BGB als auch den Musielak durch, jetzt will ich aber ein Lehrbuch, um das ganze zu vertiefen.

Oetker/Maultzsch, 700 Seiten aber aus dem Jahr 2004
Huber, 300 Seiten aber aus dem Jahr 2006.

Was meint ihr? Was sind eure Erfahrungen?


Zuletzt bearbeitet von Pokerface00 am 09 Jan 2007 - 11:26:40, insgesamt einmal bearbeitet
jones49
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 13:51:25    Titel:

Hats du den Brox auch für Schuldrecht BT gelesen oder nur AT? Ich fin den Brox BT eigentlich nicht übel! Wink
orient
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Anmeldungsdatum: 18.08.2005
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 14:29:01    Titel:

Leider kenne ich die beiden bücher nicht. Aber ich hätte eine andere frage: wie hast du die bücher bearbeitet? ich meine wie ist deine lerntechnik und vor allem willst du das ganze buch mit 700 seiten durcharbeiten? Shocked und innerhalb welcher zeit vor allem?
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 14:56:42    Titel:

Also, ich kauf mir den Huber (is auch mein Prof Laughing ), und der meinte, dass er das bedenkenlos empfehlen kann, auch wenn es hauptsächlich für Examenskandidaten gedacht ist. Es geht an einigen Stellen etwas tiefer, aber das ist ja nicht schlimm - man muss ja noch nicht alles können.

Es werden aber an den wichtigsten Stellen die Schwerpunkte gesetzt, also nicht viel Drumherumgeplänkel. Wer also gerne fallorientiert lernt, für den ist das wohl das richtige.

Lehrbücher (Looschelders, Brox) im Schuldrecht lesen, bringt eh nur sehr bedingt was, finde ich. Man muss das System verstehen - denn nur dann kann man Fälle lösen; und an den entscheidenden Stellen liest man vllt. dann mal nach. Ich hab in den Huber auch noch nicht reingeschaut, aber ich glaube, das Buch ist wg. seiner gezielten Problembehandlung genau das Richtige ist. (Looschelders finde ich zum Lernen am Anfang nicht gut.)

Wenn man einen guten Prof hat, dann lernt man das Schuldrecht in den Vorlesungen und beim Nacharbeiten dieser Vorlesungen und in den AGs, Lehrbuch ist da fast überflüssig...
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 17:05:51    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:
Also, ich kauf mir den Huber (is auch mein Prof Laughing ), und der meinte, dass er das bedenkenlos empfehlen kann, auch wenn es hauptsächlich für Examenskandidaten gedacht ist. Es geht an einigen Stellen etwas tiefer, aber das ist ja nicht schlimm - man muss ja noch nicht alles können.

Es werden aber an den wichtigsten Stellen die Schwerpunkte gesetzt, also nicht viel Drumherumgeplänkel. Wer also gerne fallorientiert lernt, für den ist das wohl das richtige.

Lehrbücher (Looschelders, Brox) im Schuldrecht lesen, bringt eh nur sehr bedingt was, finde ich. Man muss das System verstehen - denn nur dann kann man Fälle lösen; und an den entscheidenden Stellen liest man vllt. dann mal nach. Ich hab in den Huber auch noch nicht reingeschaut, aber ich glaube, das Buch ist wg. seiner gezielten Problembehandlung genau das Richtige ist. (Looschelders finde ich zum Lernen am Anfang nicht gut.)

Wenn man einen guten Prof hat, dann lernt man das Schuldrecht in den Vorlesungen und beim Nacharbeiten dieser Vorlesungen und in den AGs, Lehrbuch ist da fast überflüssig...


Das kann man so nur bedingt stehen lassen.
Richtig ist, dass eine Kenntnis der Systematik im Schuldrecht enorm wichtig ist und diese durch Lehrbücher nur bedingt verinnerlicht wird. Hier bedarf es besonders intensiver Fallbearbeitung.
Aber: Es gibt auch im Schuldrecht zahlreiche Einzelprobleme, für die die Arbeit mit dem Lehrbuch unerlässlich ist. Ansonsten steht man in der Klausur schnell auf dem Schlauch, wenn mal ein Vertrag mit Schutzwirkung zu Gunsten Dritter, eine Drittschadensliqidation, speziellere Probleme im Bereich des Schadensrechts o.ä. vorkommt.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 17:58:21    Titel:

Es ist aber nunmal so, dass Schuldrecht am Anfang ziemlich schwer ist und da bringt es meines Erachtens GAR NICHTS, in Lehrbüchern zu lesen, bevor man das System nicht verstanden hat!

Erst wenn man das drin hat, kann man mal was nachlesen (und das fange ich grad ein bisschen an). Ich kenne viele, die nur Lehrbuch lesen und die verstehen überhaupt nichts.

Ich sage natürlich damit nicht, dass es keine Einzelprobleme gibt; ABER: Mit einzelnen Problemen sollte man sich doch erst beschäftigen, wenn man den groben Überblick hat und auch genau verstanden hat, wie die Normen zusammenspielen. Und das dauert im Schuldrecht bekanntlich lange.

Mit deinen genannten Beispielen kann ich im Übrigen noch nichts anfangen (Vertrag mit Schutzwirkung für Dritte...), da mein Prof es aufgeteilt hat: Wir hatten bisher Leistungsstörungsrecht und heute sind wir mit Kaufrecht angefangen. Den zweiten Teil des allg. SchuR machen wir erst ganz am Ende.
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 20:03:34    Titel:

Es ging doch aber dem Threadersteller um die Vertiefung des Stoffes. Razz
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 20:48:15    Titel:

Oh, das hab ich jetzt wirklich mal überlesen. Ich nehm alles zurück...
zum Glück... hab schon ein schlechtes Gewissen bekommen, obwohl ich mit meiner Lernmethode im Schuldrecht bisher zufrieden war.
meisterjoda
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Anmeldungsdatum: 14.04.2006
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 21:21:02    Titel:

Ich habe mir vor ca 3 Wochen nach langem Überlegen den Oetker/Maultzsch und den Huber, SchuldR gekauft. Kann ich dem threadsteller auch empfehlen.
Habe den Huber aber nach 2 Tagen zurückgebracht, da er mir persönlich (im nachhineuin) zu dick war...aber jedem wie es ihm gefällt.

Mit beiden zusammen macht man sicherlich nichts falsch.


Zuletzt bearbeitet von meisterjoda am 15 Dez 2006 - 23:21:46, insgesamt 4-mal bearbeitet
Allround-Experte
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Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 22:58:06    Titel: Vetragliche Schuldverhältnisse

Der "Emmerich" gefällt mir sehr gut für die vertraglichen Schuldverhältnisse!
Übersichtlich und gut strukturiert geschrieben.
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