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VWL:Elastischer Bereich Nachfragekurve
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cabomba
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Anmeldungsdatum: 15.12.2006
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2006 - 13:32:56    Titel: VWL:Elastischer Bereich Nachfragekurve

Hallo,

ich steh gerade vor folgender Frage:

Warum liegt im Fall des reinen Angebotsmonopols der gewinnmaximale Preis stets im elastischen Bereich der Nachfragekurve?

das Script vom Prof. ist ziemlich schlecht und unübersichtlich,.mir fällt dazu einfach keine gescheite Antwort ein! Kann mir da jemand vielleicht kurz und bündig helfen?

Vielen Dank im Vorraus
cabomba
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Anmeldungsdatum: 15.12.2006
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 16 Dez 2006 - 18:46:42    Titel:

Weiß das niemand? Sad
Mango
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Anmeldungsdatum: 04.12.2004
Beiträge: 1168

BeitragVerfasst am: 16 Dez 2006 - 18:50:18    Titel:

Naja, was bedeutet denn "elastischer Teil der Nachfragekurve"?

Oder mal eine Gegenfrage: Was wäre, wenn er sich im Unelastischen Teil befinden würde? Das würde doch bedeuten, wenn der Preis um 1% steigt, dass die Nachfrage um weniger als 1% zurückgeht.

Und ein gewinnmaximierender Monopolist würde in diesem Fall natürlich den Preis erhöhen Smile
_________________
"Everything reminds Milton Friedman of the money supply. Well, everything reminds me of sex, but I keep it out of the paper." (Robert Solow)
Schaffer
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Anmeldungsdatum: 26.10.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2007 - 19:17:22    Titel:

also folglich ist bei preissenkungen mit einer verhältnißmäßig starken nachfrage zu rechnen?

Also senkt der Monopolist den Preis?

Ist die frage Warum liegt im Fall des reinen Angebotsmonopols der gewinnmaximale Preis stets im elastischen Bereich der Nachfragekurve? hinreichend beantwortet?
sidi
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Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 1709

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2007 - 20:11:13    Titel:

Ich hab es mir immer so gemerkt: Wenn man sich die Amoroso-Robinson.-Gleichung herleitet/anschaut wird man sehen das bei einer Elastizität von 1 die MR=0 sind. Bei einer Elastizität unter 1 wären die MR negativ, deshalb wird er im elastischen Bereich, also größer 1, anbieten (Gewinmax: MR=MC).
I-user
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Anmeldungsdatum: 02.08.2007
Beiträge: 1109
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2007 - 23:28:28    Titel:

@sidi: unter MR verstehst du Grenzerlös und unter MC Grenzkosten?
sidi
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Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 1709

BeitragVerfasst am: 07 Sep 2007 - 08:57:44    Titel:

Nicht nur ich Smile. MR=Marginal Revenue , MC=Marginal Costs, also ja.
Sternau
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Anmeldungsdatum: 26.02.2007
Beiträge: 209

BeitragVerfasst am: 07 Sep 2007 - 09:58:25    Titel:

sidi hat folgendes geschrieben:
Ich hab es mir immer so gemerkt: Wenn man sich die Amoroso-Robinson.-Gleichung herleitet/anschaut wird man sehen das bei einer Elastizität von 1 die MR=0 sind. Bei einer Elastizität unter 1 wären die MR negativ, deshalb wird er im elastischen Bereich, also größer 1, anbieten (Gewinmax: MR=MC).


Im Prinzip völlig richtig, deswegen im Folgenden nur etwas ausführlicher:

Preiselastizität ist ein Maß für den Grad der Abhängigkeit der nachgefragten Menge vom Preis des nachgefragten Produktes. Eine (Preis-)Elastizität (der Nachfrage)von eins heißt, dass ein Fall im Preis des Gutes X einen Anstieg der nachgefragten Menge zur Folge hätte, der genau den Einnahmeverlust durch den geringeren Preis neutralisiert. In einem Angebotsmonopol verdient eine Firma alle in diesem Markt getätigten Umsätze - folglich sind Konsumentenausgaben gleich die Einnahmen des Monopolisten.

Weil das TR (total revenus) bei einer Erhöhung des Produktionsvolumens gleichbleiben, ist das MR (marginal revenue) gleich null. An dem Punkt MR = 0 ist die Preiselastizität der Nachfrage aus diesem Grunde 1.

Nun braucht es für die Produktion allerdings auch Inputs, weswegen ein MR von Null einen negativen Deckungsbeitrag der letzten produzierten Einheit (Gut X) mit sich bringt. Weil i.d.R. die letzte produzierte Einheit auch schon unter fallenden Grenzwerterträgen (marginal returns) bzw. steigenden Grenzkosten (marginal cost) "leidet", sind die Kosten für die letzte, keine zusätzlichen Einnahmen bringende Einheit zudem überdurchschnittlich hoch. Also ist der marginal return für eine Preiselastizität von eins negativ, und die Firma wird dementsprechend weniger produzieren. Weil die Nachfrageelastizität mit sinkender Produktionsmenge allerdings zunimmt (je höher der Preis, desto reaktiver sind Menschen sowohl bei weiteren Steigerungen als auch bei Preisfällen), produziert der Monopolist Mengen im elastischen Teil seiner Nachfragekurve.

Das Argument gilt, mit kleinen Anpassungen, so auch für das Oligopol.
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