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Hausarbeit Zivilrecht für Anfänger
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sommersprossen
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Anmeldungsdatum: 20.12.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2006 - 18:30:26    Titel: Hausarbeit Zivilrecht für Anfänger

Hallo Leute. Muss in Zivilrecht eine Hausarbeit schreiben und bin leider ganz schön spät dran. Hat familiäre Gründe. Wie dem auch sei. Könntet ihr mir dabei behilflich sein. Habe Probleme eine Lösungsskizze anzufertigen. Ich werde jetzt im Verlauf den Sachverhalt wiedergeben.
Danke für eure Mühe und Hilfsbereitschaft im Voraus.

Der V hat vor ein Servic zu verkaufen. Dieses besteht aus 12 Tee-Obertassen, 12 Tee-
Untertassen, 12 Kuchentellern, einer Kuchen- und einer Tortenplatte sowie einer Teekanne
verkaufen. Eine Bekannte B soll ihm bei der Feststellung des Preises helfen, da diese eine Ausbildung als Einzelhandelskauffrau in einem renommierten Tübinger Porzellangeschäft absolviert hat und nunmehr als Verkäuferin in einem Spielzeugwarengeschäft arbeitet. B begutachtet das Service nur oberflächlich und hält es daher für ein Produkt der Firma „Veilchenwiese“. In Wirklichkeit ist es aber ein Service handelt der Firma „Berg“, die doppelt so viel wert sind. B schätzt das Geschirr und teilt V – unter der Bedingung, dass es sich um Produkte der Firma „Veilchenwiese“ handelt, zutreffend – mit, dass eine Tasse 15 €, eine Untertasse 10 € und ein Teller 25 € wert seien. Die Kuchen- und die Tortenplatte sowie die Teekanne würden jeweils mit 50 € gehandelt. Der V verfasst eine Annonce am 2.11.2006 im Schwäbischen Tagblatt unter dem Vermerk „ein gut erhaltenes Tee-Service“ mit dem Zusatz, dass der Preis Verhandlungssache sein. Durch die Annonce erfährt A von den Verkaufsabsichten des V. Am 4.11.2006 sieht er sich das Service an und bermerkt, dass es sich um hochwertiges Geschirr der Firma „Berg“ handelt. V ermittelt in Anwesenheit des A unter Verwendung der Wertangaben der B den Preis für das Service mit 600 €. Der A ist überrascht über diese niedrige Preisvorstellung, dennoch bietet er V lediglich 400 € an. In Anbetracht dieses niedrigen Angebots bittet der V um Bedenkzeit und fügt hinzu, dass er sich bei A melden werde und zwar binnen Wochenfrist. Am 11.11.2006 schreibt V an A, dass er ihm das Service für 400 € verkaufen wolle. Diesen Brief gibt er seinem 15jährigen Sohn S, der ihn am gleichen Tag um 23:00 Uhr in den Briefkasten des A schmeißt. Der S vermerkt – Zutreffenderweise – auf dem Brief: „Ich habe den Brief erst um 23:00 Uhr und nicht bereits um 10:00 Uhr eingeworfen, da vorher aufgrund einer großen Polizeiabsperrung das Haus nicht erreichbar war.“ A erhält, da er sich auf einer Reise befand, erst bei seiner Rückkehr am 14.11.2006 Kenntnis von dem Brief. Zu jenem Zeitpunkt hat A sich bereits anderswo eingedeckt und kein Interesse mehr an dem Service des V. Er meldet sich deshalb nicht bei V.
Zwei Tage später erfährt A allerdings, dass der begeisterte Porzellansammler X ein solches
Service wie das von V angebotene sucht. A benachrichtigt umgehend den V, dass er das Service in wenigen Tagen holen werde. Jenem Schreiben fügt er 400 € bei. Eilends wendet A sich an X, um diesem das Service für einen fairen Preis zu verkaufen. A fährt deshalb zu X (Kosten: 100 €) und verkauft jenes das Service für 1.200 €.
Am Vormittag des 17.11.2006 erreicht der Brief des A vom 16.11.2006 das Postschließfach des
V. Gerade an diesem Tag vergisst V seine Post zu leeren. Am Nachmittag desselben Tages
bietet C dem V 450 € für das Service, beide sind sich sofort einig und C kauft das Service
gegen Barzahlung und nimmt es mit. Als V einige Tage später vom Schreiben des A mitbekommt, tritt er in Verbindung mit C, um diesen zum Verzicht auf das Service zu bewegen. C erklärt ihm, dass seine Freundin glaubte, er habe das „hässliche Service“ für den bevorstehenden Polterabend ihres Bruders hervorgeholt; dort sei es vernichtet worden.
Zufällig erfährt V später, dass das Service eigentlich einen Wert von 1.500 € hatte und
dass er sich zudem bei der Preisermittlung am 4.11.2006 verrechnet hat. Als A kurz darauf das
Service abholen will, teilt V ihm unter Darstellung dieses Sachverhalts mit, dass er sich an den
Vertrag nicht mehr gebunden fühle. A ist der Auffassung, dass V ihm umgehend hätte berichten
müssen, wenn der Vertrag nicht hätte gelten sollen.
Welche Ansprüche bestehen zwischen V und A sowie V und B?
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