Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Kapitalismus senkt die Armut
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Kapitalismus senkt die Armut
 
Autor Nachricht
conservativ
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 20.12.2006
Beiträge: 96

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2006 - 20:09:19    Titel: Kapitalismus senkt die Armut

---------
Die Menschheit kommt im Kampf gegen Armut bis 2030 stärker voran als je zuvor - prognostiziert die Weltbank als eine Folge der Globalisierung.
---------
http://de.liberty.li/magazine/url.php?id=3800&t=Hunger+und+Elend+gehen+zur%FCck+-+blo%DF+in+Afrika+nicht

Wieso hetzten diese links- und rechtsradikale Globalisierungshetzer gegen die Globalisierung? Obwohl Globalisierung d.h. die Ausweitung des Kapitalismus die beste Entwicklungshilfe ist. edit: es wäre nett, wenn du dich ein wenig an die Gepflogenheiten einer zivilisierten Kommunikation halten würdest. -Pauker-
Firezz
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.11.2005
Beiträge: 658

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2006 - 22:18:51    Titel:

Nunja, kritisiert wird ja von solchen NGOs oft, dass die Globalisierung nicht für alle gleichintensiv stattfindet. ATTAC fordert beispielsweise nicht nur diese Tobinsteuer für Entwicklungshilfe, sondern kritisiert auch zunehmend, dass die Globalisierung den reicheren deutlich mehr Vorteile bringt, als den ärmeren.
Faktisch ist das ein einfaches Prinzip des Kapitalismus, aber dagegen sind nunmal jene Organisationen.
conservativ
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 20.12.2006
Beiträge: 96

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2006 - 22:43:32    Titel:

Na und? Wenn interessiert es, dass die "Reichen" mehr davon haben als die Armen? Hauptsache alle profitieren davon.
Der_Neugierige
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2006 - 22:59:48    Titel:

Insgesamt gewinnen zwar alle an der Globalisierung beteilgten Volkswirtschaften, aber innerhalb der einzelnen Länder kann es durchaus auch Verlierer geben. In Deutschland sind dies z.B. die Anbieter gering qualifizierter Tätigkeiten, die in anderen Ländern weitaus billiger erledigt werden können. Organisationen oder Politiker, die gegen die Globalisierung sind, verteten also offensichtlich diese Klientel.
Hier hat die Politik bislang nicht die Absicht, einen Ausgleich zu leisten. Dazu folgender spiegel-online-Beitrag:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,druck-449792,00.html
Nutz
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 05.08.2005
Beiträge: 2093

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2006 - 10:43:14    Titel:

Die Frage ist doch wenn ich die Geringqualifizierten in den Industrieländern schützen will, ob ich dadurch nicht gleichzeitig die Verbesserung der Situation in armen Ländern verhindere.
Pauker
Moderator
Benutzer-Profile anzeigen
Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2006 - 11:18:22    Titel:

Also die Armut daran festzumachen ob jemand 1 oder 2 Dollar pro Tag zur Verfügung hat ist schon etwas zynisch. Beides ist eigentlich nicht hinnehmbar. Man müsste dem ganzen natürlich entgegenhalten, dass der Billigarbeiter, selbst wenn er jetzt 2 Dollar bekommt, diese u.U. auf Kosten der Niedrigqualifizierten in den entwickelten Industrieländern bekommt. Ich denke, dass insgesamt netto der Wohlstand durch die Globalisierung steigt und insbesondere arme Länder profitieren könnten.

Man darf dabei aber nicht die Verlierer vergessen und von denen gibt es in Deutschland derzeit jede Menge.

Gruß
Pauker
Nutz
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 05.08.2005
Beiträge: 2093

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2006 - 10:37:32    Titel:

Mir ging es eher um den 2. Bildungsweg da es bei den Heute arbeitsloesn Geringqualifizierten für den ersten wohl zu spät sein dürfte.

Hier mal ein Link;

http://www.abendschulen.info/

und hier das konkrete Bsp von mir:

http://www.driland-kolleg.de/

Angebote sind also vorhanden man muss sie nur finden, aber dafür muss man sie finden wollen.


Das Geld für Bildung nur ein Verteilungsproblem ist halte ich bei 1542 MRD Euro Schulden für ein Gerücht. Mehr Geld ist nicht da es müsste viel mehr erstmal an allen Ecken und Enden gespart werden.
Der_Neugierige
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 25 Dez 2006 - 13:17:08    Titel:

Exelmes hat folgendes geschrieben:
Die Behauptung, dass die Armut im Zuge der Globalisierung gesenkt worden sei, ist richtig, aber nur oberflächlich betrachtet positiv. Die Reich-Arm-Schere ist weiter auseinandergegangen. Diejenigen Entwicklungsländer, die nicht rechtzeitig in die Globalisierungsprozesse einbezogen wurden, sind in den letzten 20 Jahren viel ärmer geworden.


Es handelt sich hier meiner Meinung nach weniger um die Schuld der Unternehmen aus den Industrieländern, als vielmehr um die Unfähigkeit einiger Länder (speziell Schwarzafrikas), halbwegs stabile politische Verhältnisse herzustellen und ein Mindestmaß an funktionierender Infrastruktur anzubieten. Kein Unternehmen investiert in einem Staat, wenn es nicht halbwegs sicher sein kann, daß sein Kapital nicht viielleicht im nächsten Jahr enteignet oder einem Bürgerkrieg zum Opfer fällt, so niedrig die Löhne auch sein mögen !
Stattdessen geben die Machthaber in vielen betroffenen Ländern das Geld lieber für Waffen aus und inszenieren Kriege, mit der Folge, daß der Lebensstandard dieser Länder im Vergleich zu vielen anderen immer weiter absackt.

Viele Staaten Ost- und Südostasiens haben seit dem 2. Weltkrieg vorgemacht, wie man sich in die Weltwirtschaft integriert und so in sehr kurzer Zeit zu den bereits entwickelteren Staaten aufschließt. Seit den 90er Jahren sind nun auch China und die osteuropäischen Länder dabei - und es funktioniert ebenso, trotz einiger Unterschiede im Demokratieverständnis und auch zeitweiliger Rückschritte (z.B. in Teilen des früheren Jugoslawiens).

Ich halte es für gefährlich, die Probleme in Schwarzafrika und einigen anderen Staaten den Industrieländern anzulasten, da man so die Probleme in diesen Ländern nicht lösen kann. Vielleicht sollte der "Norden" mal ernsthaft anfangen, Lösungen zu suchen, anstatt "Entwicklungshilfe" zu leisten, von der sich irgendein Staatschef ein paar neue Panzer und Flugzeuge kaufen kann. Oder Nahrungsmittel umsonst in diese Länder liefert, und damit die dortige Landwirtschaft kaputt macht. Oder Geld in das dortige Bildungswesen steckt, und im nächsten Bürgerkrieg sind die Schulen wieder zerstört und die Schüler Kindersoldaten. Von AIDS, deren rasante Ausbreitung alles nur noch schlimmer macht, mal ganz zu schweigen ( Z.B. sind in Botswana oder Swasiland nahezu 40 % der Bevölkerung mit dem HIV-Virus infiziert, in Südafrika, Namibia und Simbabwe sind es fast 25 %).

Es sind hier eher umfassende Konzepte gesucht, als die bisherigen punktuellen Versuche, an den Symptomen herumzudoktorn, die in nahezu allen Ländern Schwarzafrikas in den letzten 50 Jahren gescheitert sind.
Liberty
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 15.07.2006
Beiträge: 292

BeitragVerfasst am: 25 Dez 2006 - 13:53:04    Titel:

stimmt, vielen Leute denken wirlich die industriellen Länder haben Schuld an den Zustand in Afrika und deshalb sollen die Entwicklungshilfe leisten.

Was für eine schwachsinnige Aussage.
Nutz
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 05.08.2005
Beiträge: 2093

BeitragVerfasst am: 25 Dez 2006 - 14:27:54    Titel:

Liberty hat folgendes geschrieben:
stimmt, vielen Leute denken wirlich die industriellen Länder haben Schuld an den Zustand in Afrika und deshalb sollen die Entwicklungshilfe leisten.

Was für eine schwachsinnige Aussage.


Entwicklungshilfe kann in politisch stabilen Ländern durchaus sinnvoll sein. Zumindest sofern sie richtig angewandt wird.

eine Teilschuld am Zustan Afrikas ist zumindest den Kolonialmächten allerdings wohl zuzugestehen, da Länder gebildet worden sind die wenig sinnvolle Grenzen haben, und diese dann oft auch noch überstüzt sich selbst überlassen wurden.

Wie soll jemand demokratische Verhältnisse schaffen wenn er nie Demokratie kennengelernt hat?

hinzu kommt das wir mit diversen Handelshemmnissen versuchen die nicht wettbewerbsfähigen Teile unserer Wirtschaft vor den Entwicklungsländern zu schützen, und damit gleichzeitig auch noch deren inländische Märkte zerstören.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Kapitalismus senkt die Armut
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6  Weiter
Seite 1 von 6

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum