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Als Techniker Studium Betriebswirt (VWA) sinnvoll?
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Foren-Übersicht -> VWL/BWL-Forum -> Als Techniker Studium Betriebswirt (VWA) sinnvoll?
 
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Hinze
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Anmeldungsdatum: 28.12.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2006 - 18:47:09    Titel: Als Techniker Studium Betriebswirt (VWA) sinnvoll?

Hallo Forum!

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.
Ich bin Staatlich gep. Techniker für Elektrotechnik. Ich möchte mich jedoch in Betriebswirtschaft weiterbilden, da ich bisher keine Erfahrung -Kenntnisse damit habe.
Ist es sinnvoll gleich in die vollen zu gehen und den Betriebswirt bei der VWA zu machen? Ist das überhaupt zu schaffen, da wie gesagt ich keine Erfahrung mit BWL habe.
Was haltet ihr vom Technischen Betriebswirt bei der IHK?

Ich bin auf euere Kommentare gespannt und bedanke mich bereits im voraus

Gruß HINZE
J.C.Denton
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2006 - 20:51:58    Titel:

Beim Betriebswirt VWA kann später ein Bachelor gemacht werden, was beim IHK Betriebswirt nicht möglich ist. Daher ist die VWA schon besser.


Alternativ versuch es mit einem Bachelorstudiengang an einer FH im Fach Elektrotechnik.
Sea Cloud
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Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2006 - 16:00:03    Titel:

@Hinze

Als SGT würde ich an Deiner Stelle direkt zur Uni gehen, ich weiß jetzt nicht, ob Du auch so behandelt wirst wie ein SGB oder doch eher wie ein Diplom Kosmetiker! VWA ist nicht staatlich geprüft! Wenn Du Dir Dein Leben lang etwas vormachen willst und auf der Stelle treten willst, dann ist VWA genau das richtige!
J.C.Denton
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2006 - 16:22:18    Titel:

Ein Techniker kann nach Landeshochschulgesetzen zur FH. Das ist bei den deutschan jedenfalls so. Bayern ist da schon anders.

So gesehen bringt ein TWB oder Betriebswirt VWA nicht so viel.
Sea Cloud
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Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2006 - 16:39:20    Titel:

J.C.Denton hat folgendes geschrieben:
Ein Techniker kann nach Landeshochschulgesetzen zur FH. Das ist bei den deutschan jedenfalls so. Bayern ist da schon anders.

So gesehen bringt ein TWB oder Betriebswirt VWA nicht so viel.


Zum Studium an einer deutschen Universität ist in einigen Bundesländern so auch Niedersachsen der Zugang für SGT und SGB möglich, diese Abschlüsse entsprechen der allgemeinen Hochschulreife oder sind m.E. zumindestens gleichgestellt!


§ 18
Hochschulzugang

(1) 1Zum Studium in einem grundständigen Studiengang ist berechtigt, wer über die entsprechende deutsche Hochschulzugangsberechtigung verfügt. 2Eine Hochschulzugangsberechtigung hat, wer

1. a) die allgemeine Hochschulreife,
b) die fachgebundene Hochschulreife,
c) die Fachhochschulreife oder
d) eine von dem für die Schulen zuständigen Ministerium allgemein oder für bestimmte Studiengänge als gleichwertig anerkannte schulische Vorbildung
besitzt,
2. nach beruflicher Vorbildung eine fachbezogene Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung erworben hat oder
3. a) eine Meisterprüfung abgelegt hat,
b) einen Bildungsgang zur staatlich geprüften Technikerin oder zum staatlich geprüften Techniker oder zur staatlich geprüften Betriebswirtin oder zum staatlich geprüften Betriebswirt abgeschlossen hat oder
c) eine andere von der Hochschule für bestimmte Studiengänge als gleichwertig festgestellte abgeschlossene Vorbildung nachweist; das für die Schulen zuständige Ministerium wird ermächtigt, durch Verordnung die Kriterien für diese Gleichwertigkeitsfeststellung festzulegen sowie die Gleichwertigkeit bestimmter Vorbildungen festzustellen.
Hinze
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Anmeldungsdatum: 28.12.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2006 - 17:15:17    Titel:

Vielen Dank erstmal für euere Antworten. Aber bezieht euch doch mal auf meine Ausgangsfragen!
Mir geht es ja um Betriebswirtschaftliche Kenntnisse/Weiterbilung (s.Fragen oben)

Gruß
Hinze
barcardi
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 239

BeitragVerfasst am: 31 Dez 2006 - 00:06:42    Titel:

Egal was bestimmte Leute immer wieder aus Neid zum VWA - Studium schreiben, mach dir ein eigenes Bild. Lass dich nicht durch Aussagen wie "staatlich nicht anerkannt" verwirren. Es sind staatliche Professoren die unterrichten. Die VWA verzichtet aus gutem Grund auf die staatliche Anerkennung. Aber mach dir dein eigenes Bild.

Es gibt zu dem VWA-Studium Statements von diversen Persönlichkeiten wie Rüttgers, Schäuble u.s.w.

http://www.vwa.de/media/aktuelles_documents/Statements.pdf


Was deine Ausgangsfrage angeht:

Es kommt darauf an, was du konkret für Vorstellungen hast. VWA ist generell als wissenschaftliches Studium aufgebaut. Es wird mehr selbständige Arbeit als beim Techniker gefordert und du musst mehr zu Hause machen. Es ist ein wirtschaftswissenschaftliches Kompaktstudium. Die Frage ist ob du deinen Techniker nur ergänzen möchtest oder deinen Schwerpunkt wechseln möchtest. Letzendlich wärst du aus meiner Sicht mit dem BW VWA im BWL bereich qualifizierter als mit dem Techniker im technischen. Zudem muss dir auch klar sein, das du dort mehr Anstrengungen reinstecken musst wie z.B. in Mathe. Dort wird mit dem Wissen nach Klasse 13 gestartet. Das solltest nach dem Techniker haben, aber danach kommen neue Sachen.

Ein BW IHK ist zum Techniker finde ich persönlich wäre passender wenn du dein Profil nur ergänzen willst. Da bekommst du das Wissen was du brauchst um Projekte betriebswirtschaftlich zu leiten und auch um Führungsposition in KMUs zu übernehmen und es geht deutlich schneller als VWA und SGB.

Der SGB ist quasi der Techniker der BWL, also da musst du ähnlich viel Zeit reinstecken wie in deinen Techniker.

Ansonsten bleibt noch die Möglichkeit an der FH Wirtschaftingenieurwesen zu studieren. Das ist auf jeden Fall eine gute Wahl
Hinze
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Anmeldungsdatum: 28.12.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 31 Dez 2006 - 12:21:24    Titel:

Vielen dank für dein Umfangreiche Erklärung Barcardi!

Ich bin als Techniker - Elektrotechnik tätig. Ich möchte mich jedoch
Betriebswirtschatlich weiterbilden - wie bereits geschrieben.
Vielleicht ist dann trotzdem der technische Betriebswirt "ausreichend" für mich. Dieser ist jedoch in der wirtschaft nicht so angesehen, oder könnt Ihr mich eines besseren Belehren.

Was soll ich eigentlich den hohen betriebswirtschaftlichen Stress (VWA)
auf mich nehmen wenn ich doch in der Technik bleiben möchte und nicht
reiner Betriebswirt sein möchte.

In der Wirtschaft sind doch Technische Ausbildung und Betriebswirtschaftliche Ergänzung gut angesehen/anerkannt.

Wäre dann der techn. Betriebswirt am besten?
Nachteil jedoch dieser ist nicht so bekannt!
barcardi
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 239

BeitragVerfasst am: 31 Dez 2006 - 14:11:20    Titel:

Wie es um die Bekanntheit des technischen Betriebswirtes aussieht, das weiss ich leider nicht, aber bei uns im Unternehmen ist er bekannt und wir würden uns wünschen das der eine oder andere diese Qualifikation hätte. Aber das dieser durch die IHK verliehen wird, ist mehr oder weniger ein Gütesiegel. Die IHK kennt jeder, schließlich ist der grösste Teil der Ausbildungsberufe IHK geprüft. Es werden insbesondere Bereiche der BWL behandelt die für Techniker/Meister wichtig sind. Insbesondere die Bereiche Einkauf, Lagerhaltung, Projektmanagement, Kostenrechung, Vertrieb und Produktionsmanagement.

Mit dem tech. BW wirst du mit Sicherheit keinen Top-Job bei Grossunternehmen bekommen, da sind Wirt. Ings mehr gefragt. Aber bei klein- und mittelständischen Unternehmen kannst du damit schnell auch verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen.

Wenn du nicht planst dich selbstständig zu machen und ein ganzes Unternehmen zu leiten, dann halte ich den technischen Betriebswirt für eine gute Wahl. Du bekommst alle Grundkenntnisse die du brauchst. Der Zeitaufwand idt nicht zu riesig, die Aufbereitung des Stoffes ist nicht zu komplex so das der Arbeitsaufwand neben dem Beruf erträglich ist. Die Kosten halten sich auch in Grenzen und es ist klar das es eine Zusatzqualifikation ist und nicht der heimliche Wunsch eines Berfuswechsels. Zudem würdest du in den anderen Fortbildungen viel Kram machen müssen den später wohl nicht mehr brauchst.

Ich denke Techniker E-Technik (Sowieso gut gefragt) mit technischem Betriebswirt wäre eine sehr gute Kombination.
K&K
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Anmeldungsdatum: 10.01.2006
Beiträge: 197
Wohnort: Münster/Westf.

BeitragVerfasst am: 31 Dez 2006 - 14:22:39    Titel:

barcardi hat folgendes geschrieben:
Egal was bestimmte Leute immer wieder aus Neid zum VWA - Studium schreiben, mach dir ein eigenes Bild. Lass dich nicht durch Aussagen wie "staatlich nicht anerkannt" verwirren. Es sind staatliche Professoren die unterrichten. Die VWA verzichtet aus gutem Grund auf die staatliche Anerkennung. Aber mach dir dein eigenes Bild.

Es gibt zu dem VWA-Studium Statements von diversen Persönlichkeiten wie Rüttgers, Schäuble u.s.w.

http://www.vwa.de/media/aktuelles_documents/Statements.pdf


Was deine Ausgangsfrage angeht:

Es kommt darauf an, was du konkret für Vorstellungen hast. VWA ist generell als wissenschaftliches Studium aufgebaut. Es wird mehr selbständige Arbeit als beim Techniker gefordert und du musst mehr zu Hause machen. Es ist ein wirtschaftswissenschaftliches Kompaktstudium. Die Frage ist ob du deinen Techniker nur ergänzen möchtest oder deinen Schwerpunkt wechseln möchtest. Letzendlich wärst du aus meiner Sicht mit dem BW VWA im BWL bereich qualifizierter als mit dem Techniker im technischen. Zudem muss dir auch klar sein, das du dort mehr Anstrengungen reinstecken musst wie z.B. in Mathe. Dort wird mit dem Wissen nach Klasse 13 gestartet. Das solltest nach dem Techniker haben, aber danach kommen neue Sachen.

Ein BW IHK ist zum Techniker finde ich persönlich wäre passender wenn du dein Profil nur ergänzen willst. Da bekommst du das Wissen was du brauchst um Projekte betriebswirtschaftlich zu leiten und auch um Führungsposition in KMUs zu übernehmen und es geht deutlich schneller als VWA und SGB.

Der SGB ist quasi der Techniker der BWL, also da musst du ähnlich viel Zeit reinstecken wie in deinen Techniker.

Ansonsten bleibt noch die Möglichkeit an der FH Wirtschaftingenieurwesen zu studieren. Das ist auf jeden Fall eine gute Wahl



@Barcardi

Der VWA ist als Angebotsform überflüssig, er ist nichts halbes und nichts ganzes.

Dipl.Kaufmann klassische wissenschaftliche Ausbildung
Dipl. Betriebswirt FH halb praktisch/halb wissenschaftlich
Staatlich geprüfter Betriebswirt ca.80% Praxisbezug
Diplom Betriebswirt BA Kompaktstudium
Betriebswirt IHK Kompaktes Praxisstudium

Also ein VWA der im Ansehen mehr oder weniger kritisch gesehen wird und vom Staat noch nicht einmal anerkannt wird ist u.U. vertane Zeit!
In meinem beruflichen Umfeld zählt allerdings primär die Leistung, so werden befähigte Praktiker ermutigt irgendeinen BWL Abschluß nachzuholen, viele Konzerne vermitteln allerdings dieses Wissen auch selber!

und nu 'Guten Rutsch'
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