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der sinn des lebens? selbstbefreiung!
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Wolfo
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Anmeldungsdatum: 18.04.2006
Beiträge: 258

BeitragVerfasst am: 31 Dez 2006 - 18:05:30    Titel:

Deine Betrachtungen finde ich ziemlich ergreifend, sie erinnern mich daran als ich so alt wie Du war, beginnend, eine unserer gesellschaftlich geprägten Scheinwert- und -glücksvorstellungen nach der nächsten (Ausbildung, Geld, Mädchen, Auto...) abzuhaken, um schließlich mit einer Menge anderer Blumenkinder an einem schönen Strand der Algarve zu landen, die alle wie ich glaubten, der Sinn des Lebens wäre im öde dichtbetonierten Deutschland nirgendswo zu finden. Nach der anfänglichen Euphorie bei diesem 'alternativen' Zusammenleben quasi auf Niveau der Steinzeit (Sammeln, Kochen am Lagerfeuer, Wohnen unter freiem Himmel oder in Höhlen), stellte sich allerdings nach und nach die selbe zwischenmenschliche Hölle und Langeweile ein, die mir aus dem kalten nebelverhangenen Nordeuropa schon allzugut bekannt war; das führte zu der Erkenntnis der Unabhängigkeit aller existentiellen sozialen Probleme von der Umgebung - dass man sie als Naiver überall hin mitnimmt - und mündete in eine große Krise, weil wenn sich der "Sinn" nur äußerlich suchend nicht finden läßt, wo und wie dann?

Dass die Zeit heute eine andere ist als die, die vergleichbar mit mir vielleicht auch Dein Vater erlebte, ist nicht weiter tragisch (außer 'total absurde Komödien' hat's Dir ja nichts gebracht); außerdem denke ich, dass Du der Sache gut auf der Spur bist, weil Du jetzt schon weißt (mit 17), dass der Wandel des Zeitgeistes -- über den scheinbar gemeinschaftlichen Ausbruchversuch der 68er Generation aus dem Familienleben in die "WG,s" zu dem globalen Konsumrausch der Gegenwart hin zu einer 'Schöne neue Welt' noch größerer Vereinsamung in Zukunft -- keine Antwort auf Dein Problem bieten wird. "Selbstbefreiung" ist ein schönes Wort, trifft vielleicht auch, was ich mir unter den Sinn des Lebens zu erreichen vorstelle - Du müsstest genauer sagen, wovon Du Dich gefangen fühlst und was Du glaubst, wie es dazu kam.
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3984

BeitragVerfasst am: 01 Jan 2007 - 04:20:34    Titel:

hi,
ich muss einfach mal sagen, dass sowohl der threadsteller, wie auch derjenige vor mir, exakt meine gedankengänge, die ich ebenfalls in dieser weise schon hatte und teilweise noch habe, getroffen haben. Allerdings versuche ich zunehmend diese Gedanken zu killen, da mich diese eigentlich nur an meinem weiteren Werdegang irgendwie hindern.. wenn ich diesen nämlich ständig in Frage stelle, muss ich mir auch logischerweise ständig wieder, für mich, passable Antworten liefern, weshalb ich das dann so mache.. und diese Zeit habe ich momentan nicht wirklich.. bzw. natürlich schon Smile, aber wenn ich mich mit Fragen beschäftige, dann eigentlich fast nur ausschließlich hinsichtlich des Lernens.. ...armes Leben.

ich würde auch sagen, was ebenfalls schon genannt wurde, dass man seinen Sinn, sowie seinen Weg, selber finden mus. Und nur ma so nebenbei.. nur weil unser Sinn nicht offensichtlich ist, heißt es ja nicht, dass es keinen gibt.. (das war euch bestimmt auch schon klar.. wollte es nur noch mal erwähnen)
obst
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Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2007 - 19:30:58    Titel:

hallo,

danke für eure antworten, ich weiß das es kein offensichtlichen Sinn für das Leben gibt, außer vielleicht, dass man einfach seinen eigenen weg gehen sollte um sein eigenes glück zu finden und zufrieden zu sterben. In meinem alter ist es, denk ich mal, auch ganz "normal" das man sich solche gedanken über das leben macht und erstmal den ganzen Werdegang der älteren Generationen ablehnt, bis man ein "weibchen" findet und sesshaft wird. es ist bestimmt auch schön, sein eigenes Geld zu verdienen und sein Leben so einzurichten, das man es gemütlich hat und man den freundes- und bekanntenkreis wachsen sieht und man evtl. noch verantwortung für den nachwuchs übernimmt. ...diese Sehnsucht nach der Ferne, nach Bodenständigkeit, nach menschlicher Wärme, Zusammenhalt, Spontanität, Natur und etc, die wahrscheinlich viele menschen in wohlstandsländern in sich tragen, ist auch auch verständlich, da der mensch ja immer das haben will, was er nicht hat. So werden sich z.b. die Kinder, die in Großfamilien in brasilien, in kleinen, engen Wellblechhütten in wirklicher Armut leben, nichts mehr wünschen als Geld und Reichtum, weil sie sich davon Glück und Zufriedenheit erhoffen.

naja das sind so meine überlegungen, die ich mir eben gemacht habe, die vielleicht auch nichts mit der wahrheit zutun haben...

_________________________________________________

wenn ich momentan glücklich mit meinem leben wäre, würde ich mir wahrscheinlich eh nicht gedanken über solche themen machen, ... eigentlich wird man erst durch das viele nachdenken unglücklich und ich weiß selber nciht genau was mit mir los ist und Gedanken auf ein stück papier bringen war noch nie meine stärke,

naja ich wünsch euch n glückliches neues jahr.
Wolfo
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Anmeldungsdatum: 18.04.2006
Beiträge: 258

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2007 - 19:53:24    Titel:

Klar, die Frage nach dem Glück, Wahrheit oder "Sinn", setzt dessen Verlust voraus; das wird einem durch Nachdenken bewusst, es heißt jedoch nicht, Nachdemken "mache" unglücklich. Das ist auch bei vielen der vermeintlichen "Naturvölker" der Fall, die - wenn sie wirklich glücklich wären - niemals angefangen hätten sich auf dem Weg der modernen Konsumnationen zu begeben, bleibt also offenbar nur, der menschheit insgesamt "Sinn"-Verlust zu konstatieren. Das wäre also das, was Dich bewegt bzw. mit Dir momentan "los ist" und hast Du es deutlich genug zu Papier gebracht, die Frage weiter zu vertiefen.
basti007
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Anmeldungsdatum: 17.12.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2007 - 23:42:41    Titel:

Der Sinn des Lebens ist es zu leben und nicht nach den Sinn des Lebens zu suchen!!!!! Laughing
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