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wie lange sitzt ihr an einer Hausarbeit?
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steiftier
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 03 Jan 2007 - 00:19:52    Titel:

Also hab jetzt eine HA in 6 Tagen geschrieben und bestanden und an einer anderen hab ich 3 Wochen gesessen und auch bestanden. Aber daß heisst mal gar nichts. Zum einen kommt es auf das Thema an wie gut es einem liegt und ob man noch den Stoff aus den früheren Semestern bzw. Vorlesungen weiß. Je mehr man weiß um so schneller geht es. Hab immer so 5-10 std. an einer Skizze gesessen. Dann kann man das ganze erst mal auf biegen und brechen runterschreiben. Anschließend sucht man sich dann die Quellen und formuliert das schön um. Und als letzte kommen dann die Formalia. Aber als sehr fauler Mensch kann ich dir sagen unter 30 Std. wirst du nicht wegkommen und dann hast du wirklich jede Online-Bibliothek abgegrast weil daß noch der schnellste weg ist an Informationen zu kommen. Und ja es ist am einfachsten und schnellsten wenn man es direkt auf einem Laptop schreibt.
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 03 Jan 2007 - 15:01:12    Titel:

Es kommt dann ja auch noch ein bisschen auf das persönliche Interesse und den Schwierigkeitsgrad an.
Die allererste HA lief bei mir so ab, dass ich die Lösungsskizze gemacht hab, dann die Lösung ausformuliert und anschließend mit Zitaten ausgefüllt hab. Die einzigen Probleme bei dieser HA waren einfach solche, die daraus entstanden sind, dass es die erste war. Eben Formatierung und diverse Tricks zum Platz schinden. Ansonsten war alles problemlos und schnell erledigt.

Bei der großen ÖRecht-HA hingegen hätte ich mich täglich erstmal übergeben können als ich mich an die Arbeit rangesetzt habe. Und ich war teilweise glücklich, dass ich 8 bis 10 Stunden in der Kanzlei arbeiten musste und keine Zeit hatte um an diese Arbeit zu denken. Juhu.
Letztendlich ist mir dann die Zeit davon gelaufen und ich hab geraten und mir Prüfungsschemata kurzerhand ausgedacht, weil ich die Arbeit einfach abgeben wollte - egal wie. (Bestanden hab ich übrigens weit über dem Durchschnitt Shocked )
MarenK
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Anmeldungsdatum: 12.07.2006
Beiträge: 222

BeitragVerfasst am: 03 Jan 2007 - 19:17:59    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:

Es ist aber schon ein riesiger Unterschied, ob man im Semester jeden Tag Vorlesungen hat und ständig neuen Stoff nacharbeiten muss oder in den Semesterferien sich mit EINER Hausarbeit beschäftigen muss, aber dann nicht ständig neue Sachen dazu kommen. Klar, man sollte vllt. auch Lücken nacharbeiten.


Von Lücken nacharbeiten kann bei unseren HA nicht die Rede sein - im Gegenteil: da muss man sich oftmals schon den Stoff des nächsten Semesters beibringen. Nach dem 1. Semester Strafrecht: die meisten Punkte wurden in Strafrecht 2 behandelt. Oder nach dem 2. Semester Ö-Recht. Behandelt wurde bisher: Staatsorga und Grundrechte...Schwerpunkt der Hausarbeit: Verwaltungsrecht...grandios. Hat man doch noch keine Ahnung von und muss sich erstmal alles anlesen was man im kommenden Semester dann hat. Gut, im kommenden Semester selbst hatte man es dann schon ein bisschen - oder sogar ein bisschen sehr gut - drauf, aber ist halt doch immer nervig mit solchen Hausarbeiten für die man sich viel neuen Stoff selbst beibringen muss - da wäre es taktisch schon klüger die Hausarbeit immer um ein Semester verschoben zu schreiben. Wink
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 03 Jan 2007 - 20:40:40    Titel:

Natürlich musst du das! In Hausarbeiten kommt so gut wie immer was, wovon man noch nie was gehört hat! Dazu gibt es Kommentare, Aufsätze etc. - man muss eben sehr selbstständig sein, wie du ja schon richtig sagst.

Aber keine Angst, da kommt man rein... steht ja alles in Kommentaren und Lehrbüchern etc.

Sowieso geht man später nicht mehr in alle Vorlesungen, sondern bringt sich viel selbst bei. Ganz am Anfang ist das natürlich noch nicht so klug.
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 03 Jan 2007 - 20:50:08    Titel:

doch kann man..ich hab im ersten semester meine HA in zivilrecht gecshrieben..also nachm ersten semester..und was kam dran? vertragliche schuldverhältnisse ..alles so was wir im 2 semester dann bekommen haben..hat auch seine vorteile..fand das jetzt nicht weiter schlimm ehrlich gesagt
Butlan
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Anmeldungsdatum: 28.12.2006
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 03 Jan 2007 - 20:58:15    Titel:

Zitat:
echt? Man muss sich den Jurastoff selbst beibringen? Das find ich ganz schön heftig...gerade bei Jura! Versteht mich nicht falsch, ich weiß, dass man bei Jura viel selbstständig arbeiten muss, aber man kann doch keine Hausarbeit über etwas schreiben das man noch nie vorher behandelt hat, oder???

Und ob man das kann.. anders geht das kaum, es sei denn man möchte Dauerstudent werden..
Aber lass Dich nicht einschüchtern.. unmöglich ist so was ja nicht.. mit Fleiß ist alles möcglich..
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 04 Jan 2007 - 01:25:08    Titel:

Ich hab nie eine Hausarbeit über Sachen geschrieben, die ich bereits konnte.

Meine erste Hausarbeit war in Strafrecht und der Prof hat damals sogar extra unter die Hausarbeit geschrieben, dass er den Leuten aus meinem Semester sehr davon abrät die Arbeit mitzuschreiben, weil wir den Stoff eben noch nicht hatten. Ja.. und weiter? Das ist normal... und gerade dann lernt man doch wirklich das meiste.

In der HA zur großen BGB-Übung ging es um Factoring und alles was irgendwie damit zu tun hat. Das kommt so gut wie nie in irgendwelchen Vorlesungen des Grundstudiums vor. Jedenfalls definitiv nicht in dem Maße.
Und im ÖRecht ging es um Baurecht. Und die Vorlesung über Baurecht wurde uns eben genau für dieses Semester empfohlen. Die hatte von meinem Semester bis dato also auch noch niemand gehört.

Aber das ist eben der Unterschied zwischen Schule und Studium. Das ist wissenschaftliches Arbeiten. Und nachher weiß man einfach was Sache ist.
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