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Atomkraft?
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Blue1225
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Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 20 Jan 2007 - 13:19:54    Titel:

Very Happy lol - danke für deinen kleinen "aufklärungsunterricht" - gibt es nicht meines wissens nach auch theorien, die davon ausgehen das der Vorgang mit jedem Materieal möglich ist?? - ist nicht ganz meine Studienrichtung Wink


Selbstverständlich sind Forschungsergebnisse zu so einem aktuellen Thema relativ schwer zugänglich ... derzeit seriöse Forschungen werden betrieben z.B. von:

Max-Planck-Institut für Plasmaforschung (IPP), http://www.ipp.mpg.de/

Forschungszentrum Karlsruhe , http://www.fzk.de/fzk/idcplg?IdcService=FZK&node=0095&document=ID_001790

Forschungszentrum Jülich, http://www.fz-juelich.de/ipp/kfs

um nur ein paar zu nennen - die Forschungergebnisse fließen zusammen im
europäische Fusionsforschungsprogramm, http://cordis.europa.eu/fp6/fusion.htm

ich glaube am realsitischsten ist es dort einsicht in die ersten ergebnisse zu bekommen,

ich selbst habe keine "Daten" mir erzählt nur regelmäßig einer unserer Proffesoren begeistert von seiner früheren Tätigkeit auf dem Gebiet - denke er hat da Kontakte und daher Einblick über laufende fortschritte...
warum sollte er lügen ??
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 3934

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2007 - 00:34:35    Titel:

Zunehmend kommt die unangebracht sture Ablehnung des Atomstroms in Deutschland in Bedrängnis:

Zitat:
12.160.000.000.000 Euro für neue Technologien

16 Billionen Dollar (12,16 Billionen Euro) müssten bis 2030 vornehmlich in CO2-arme Technologien investiert werden. Die Wissenschaftler schlagen den Berichten zufolge ein ganzes Bündel von Maßnahmen vor. Dazu gehörten der verstärkte Einsatz von Biokraftstoffen, Hybridfahrzeuge sowie neue Atomkraftwerke. Durch die Umstellung des Reisanbaus auf Sorten, die nicht mehr im Wasser wachsen müssen, würde zudem weniger klimabelastendes Methan erzeugt.


http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6439728_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2007 - 03:17:06    Titel:

Seltsam ist das schon, das ausgerechnet die Umfrage, welche die Bild-Zeitung in Auftrag gab kommt zu einem völlig anderes Ergebnis als alle bisherigen Studien auch als das Institut EuPD Research vom Januar 2007

Zitat:
Deutsche wollen mehrheitlich, dass Koalition am Zeitplan für Atomausstieg festhält
10.01.2007 (EuPD) Die Mehrheit der Deutschen will klar an dem in der Koalition vereinbarten Atomausstieg festhalten. 62,4 Prozent gaben in einer repräsentativen Blitzumfrage des Marktforschers EuPD Research unter 1.214 Befragten an, den Ausstieg weiterhin zu unterstützen. 22,3 Prozent lehnen die Vereinbarung ab, 15,2 Prozent haben hierzu keine Meinung. Die Debatte um den Koalititonsvertrag war nach Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel entbrannt, wonach auch die Folgen einer Abschaltung der Kernkraftwerke beachtet werden müssten. Mittlerweile hat Merkel ihre Vertragstreue versichert.
Quelle: http://www.europressedienst.com/news/?newsdate=1-2007


Irgendwas scheint da nicht zu stimmen. Vielleicht haben die Fragesteller von Forsa bei der von Bild in Auftrag gegebener Studie die Befragten mit Austieg vom Einstieg etwas verwirrt? Merkwürdig sind die beiden so unterschiedlichen Ergebnisse schon, das sollte untersucht werden.
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 3934

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2007 - 15:02:37    Titel:

Dreiste Lügen des Februars:

"Denn das ist schon deshalb keine Zukunftstechnologie, weil es Uran auch nicht viel länger geben wird als Öl und Gas." (Kurt Beck)

Stimmt, die noch für über 150 Jahre reichenden Vorräte an Uran sind nahezu gleich den für ca. 40 Jahre reichenden Erdölvorkommen.

"Zudem wird Uran in Ländern abgebaut, die gleichermaßen politisch unsicher sind wie viele Öl- und Gas-Staaten." (Kurt beck)

Stimmt ebenfalls, denn USA, Kanada, Australien usw. sind höchst politisch unsichere und autoritäre Regime.
Master468
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Anmeldungsdatum: 23.02.2007
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 27 März 2007 - 00:59:32    Titel:

Zitat:
ch gehe ohnehin davon aus, daß die gefaßten Beschlüsse zur Abschaltung der AKWs in Kürze rückgängig gemacht werden. Ansonsten könnte Deutschland als Industrieland nicht überleben.

Der Ausstieg ist für Deutschland seit dem Jahr 1994 beschlossen, als die Regierung Kohl (!) das Atomgesetz novellierte. Schade, das das immer unter den Tisch fällt. Das waren also keinen Grünen mit Gesundheitslatschen.
Auch unsere so gepriesenen Konvoi Kraftwerke hätten ohne Zusatzklausel somit keine Betriebsgenehmigung mehr. Gleiches gilt für den "neuen" EPR. *

§7, Absatz 2a: "Bei Anlagen zur Spaltung von Kernbrennstoffen, die der Erzeugung von Elektrizität dienen, gilt Absatz 2 Nr. 3 mit der Maßgabe, daß zur weiteren Vorsorge gegen Risiken für die Allgemeinheit die Genehmigung nur erteilt werden darf, wenn auf Grund der Beschaffenheit und des Betriebs der Anlage auch Ereignisse, deren Eintritt durch die zu treffende Vorsorge gegen Schäden praktisch ausgeschlossen ist, einschneidende Maßnahmen zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlen außerhalb des abgeschlossenen Geländes der Anlage nicht erforderlich machen würden; die bei der Auslegung der Anlage zugrunde zu legenden Ereignisse sind in Leitlinien näher zu bestimmen, die das für die kerntechnische Sicherheit und den Strahlenschutz zuständige Bundesministerium nach Anhörung der zuständigen obersten Landesbehörden im Bundesanzeiger veröffentlicht. Satz 1 gilt nicht für die Errichtung und den Betrieb von Anlagen, für die bis zum 31. Dezember 1993 eine Genehmigung oder Teilgenehmigung erteilt worden ist, sowie für wesentliche Veränderungen dieser Anlagen oder ihres Betriebes".

Eine weitere Streckung der Laufzeit unserer Anlagen ist nicht sinnvoll und karikiert natürlich den Protest gegen Druckwasseranlagen im Osten auf das Äußerste, sowie auch den Inhalt des novellierten Atomgesetzes - und treibt mir gerade in dem Zusammenhang (=> u.a. die scheinheilige Diskussion um Temelin - als WWER 1000 kein vordringliches Problem) die Zornesröte ins Gesicht. Ich fordere gar keine panikartige Abschaltung unserer Anlagen. Aber der getroffene *Konsens* ist sinnvoll.

Zitat:
derzeit sind in China 120 !! Atomkraftwerke in Bau (keines dieser 120 entspricht übrigens unseren Sicherheitsanforderungen in Deutschland - auch wird dort der Umweltschutz nicht so hoch geschrieben wie bei uns). Deshalb dürfen wir Atomkraftwerke nicht abschalten - im Gegenteil - wir müssen neue und effizientere bauen um Wettbewerbsfähig zu bleiben.

Was in China wirklich gebaut wird, steht absolut in den Sternen. Die Kernenergie hat dort mehr Prestigegrund, denn wirklichen Beitrag zur Energieverorgung zu leisten.
Gerade die "Eastern Design vs. Western Design" Diskussion ist nicht richtig.
Anfangen möchte ich nocheinmal mit dem deutschen Ausstieg. Gerne wird insistiert, ein Comeback der Kernenergie stehe auch in Deutschland bevor. Jetzt einmal von den harten Fakten (=> Atomgesetz) abgesehen: Ein Comeback setzt voraus, dass es jemals einen Boom gegeben hätte. Doch den gab es ja stets nur auf dem Papier. Hätte es ihn gegeben, würde die Diskussion heute sowieso nicht mehr geführt werden, weil die dann installierten KKWs schon fast alle Reserven "gefressen" hätten.
In Sachen Wirtschaftlichkeit muß man -neben den bereits lange bekannten Ergebnissen u.a. des RWI (nein, wahrlich keine "Ökos", sondern immer Befürworter der Kernenergie) und des grandiosen Scheiterns der Idee vom geschlossenen Brennstoffkreislauf- natürlich mal die Realität betrachten. Wo steht die Branche heute? Es ist tatsächlich soweit gekommen, dass jede vage Ankündigung eines Neubaus frenetisch gefeiert wird (man stelle sich vor, das würde heute bei konventionellen Kraftwerken geschehen). Verständlich, wenn man bedenkt, dass usprüngliche Prognosen vom weltweiten Ausbau um 11/12 verfehlt wurden. Prognostiziert wurde von der IAEO eine weltweite Kapazität von mindestens 4.450.000 MW. Heute stehen wir enstprechend bei gerade 1/12 davon. Besonders ärgert mich da die fehlende Ehrlichkeit. Die Zahlen wurden über Jahre immer nur stückchenweise nach unten korrigiert, dabei war eigentlich schon ab Ende der 60er, spätestens aber seit Mitte der 70er absehbar, dass die Wirtschaftlichkeit der Leichtwasserlinie nicht gegeben sein konnte. Diese profitierte am Anfang ja auch noch von den von den Herstellern selbst unterschätzten (bzw. von ihnen selbst subventionierten) Kosten; etwas, dass dann später bei den schnellen Brütern zu einem finanziellen Desaster und einer riesigen Soll- Ist Lücke führte. Auch in unserem Land.
So sind bereits die Leistungsriesen nach den gewaltigen Preissteigerungen seit den 70ern heute unwirtschaftlich**; was natürlich nicht heißt, dass mit bereits abgeschriebenen Anlagen richtig Geld gemacht werden kann, daher ja auch der Wunsch nach Laufzeitverlängerungen bis zum St. Nimmerleinstag, am liebsten noch mit deutlich reduzierten Revisionen, um die Auslastung vergrößern zu können. Der Kostendruck ist enorm***. Wie schon erwähnt liegen deutlich sicherere und modernere Konzepte mit geringer Leistungsdichte seit Jahren in der Schublade.

Desweiteren möchte ich an der Stelle anmerken, dass gerade die Leistungsriesen, wie der "neue, alte EPR", keine modernen Konzepte sind, sondern unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten verwässerte, zarte Updates insbesondere der Konvoi Linie sind. Mehr dazu in einem späteren Abschnitt.
Durch das (leider viel zu spät eingestandene) Scheitern des Traums vom geschlossenen Brennstoffkreislauf durch schnelle Brüter (hier wurde ähnlich der Leichtwasserlinie verfahren; obwohl die nackten Zahlen und Betriebserfahrungen lange vorlagen, wurden die Prognosen immer nur scheibchenweise angepaßt), sehe ich in der Kernenergie keine langfristige Option. Die enormen Kosten, die dann in verzweifelten Versuchen, wie dem mehrfach neu designten EPR mit nun 1600MW elektrisch, münden, zeigen mir auch keine mittelfristige Lösung. Deutschland nimmt mit dem novellierten Atomgesetz sowieso eine Sonderrolle ein, bei uns geht es nur noch um Laufzeitverlängerungen nach amerikanischem Vorbild. Sollten Diese durchgesetzt werden, wird allerdings jede Diskussion um die bösen Kraftwerke in Osteuropa -sofern sie es nicht schon ist- ad absurdum geführt. Ich würde es dann als Farce bezeichnen, sich z.B. über weitere Rechanellingpläne von RBMK Anlagen zu beschweren. Denn der große Unterschied ist tatsächlich deutlich kleiner als gedacht (gerade dieser Typ hat aufgrund seiner geringen Leistungsdichte z.B. in Station-Blackout Szenarien teils deutliche Vorteile).

Noch mal ganz konkret zum Thema Sicherheit und den bösen, bösen Anlagen im Osten. Die KKWs in Osteuropa werden gerne dämonisiert, um unsere Anlagen im besseren Licht erscheinen zu lassen. Das ist nicht korrekt.
Gerade unsere Leistungsriesen sind wie gesagt nicht wirklich modern. Moderne Konzepte fußen auf deutlich geringeren Leistungsdichte, die es zum Einen erlauben, mehr auf passive Sicherheit zu setzen und größere Zeitfenster bei Problemen erlauben. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit liegen diese Konzepte aber (außer eben in Osteuropa und Rußland!) auf Eis.

Zitat:
Wer sich ansatzweise mit der Technik auskennt, weiss dass Tschernobyl ganz massiv durch technische Unzulänglichkeiten bedingt war, die in den westlichen AKWs so nicht gegeben sind.

Zunächst also zum RBMK. Natürlich wird damit gerne argumentiert: "Wenn wir unsere Anlagen abschalten, dann kommt der Strom aus den Schrottreaktoren in Osteuropa". Hier kommt man aber nicht weiter, wenn man nicht den Betriebszustand und Auslegung der Anlage betrachtet. Vor allem darf man nicht den Fehler machen und "RBMK pre 1986" mit "RBMK post 1986" vergleichen. Irrsinnigerweise waren alle konzeptionellen Änderungen, die die Havarie verhindert hätten, schon einige Zeit vor eben Dieser bekannt. Schließlich gab es genügend Vorgängerereignisse, sprich Reaktivitätsstörfälle. Wahr ist: Im unteren Leistungsbereich neigen die RBMKs -und hier meine ich speziell in der Konfiguration vor 1986- zu sehr unangenehmen Verhalten.
Der in Tschernobyl eingesetzte Zweitgeneration-RBMK war nun also im damaligen Betriebsregime (unterschrittene Reaktivitätsreserve, fortschreitende Xenon-Vergifung bei niedrigem Leistungsniveau, deutlich zu großer Kühlmitteldurchsatz und fatale Konstruktion des Steuerstabsystems), besonders kurz vor der Havarie, mit einem Void-Effekt von 5 Beta natürlich ein wahres Pulverfaß, keine Frage. Nach der Havarie wurden sehr schnell entsprechende Gegenmaßnahmen in *allen* RBMK Anlagen durchgeführt, die nicht nur den Reaktor, sondern auch die Betriebsvorschriften betrafen. Für die Erstgeneration-RBMKs kamen zusätzlich große Modifkationen im Notkühlsystem hinzu (welches de facto hier gar nicht existierte, sondern über das Notspeisewassersystem realisiert war). Hinzu kamen für diese Generation partielle Sicherheitseinschlüsse mit Naßkondensator.
Diese Nachrüstungen haben die Situation *erheblich* entschärft. Der Void-Effekt ist heute im Betrieb negativ bis höchstens leicht postiv, und verändert sich vor allem mit zunehmendem Abbrand nicht mehr wesentlich nach oben.

"Schon kurz nach dem Unfall wurden konstruktive Maßnahmen ergriffen, um den positiven Voideffekt zu reduzieren, [...]. Die Tabelle zeigt, daß der positive Voideffekt inzwischen bei den meisten Anlagen im Bereich von (0,8 ± 0,2) Beta liegt. Die Größe des Voideffektes wird im Reaktorbetrieb regelmäßig alle 200 Betriebstage ermittelt und überprüft" [Der Unfall und die Sicherheit der RBMK-Anlagen, GRS 1996]

"The reduction of the positive steam reactivity coefficient at the Ignalina NPP, from +4.5b to +1b,[...]" [Ignalina Source-Book]

Und genau da komme ich zum Kern der Sache. Die heutigen RBMKs sind durchaus mit unseren KKWs vergleichbar. Sie haben in Teilbereichen sogar Vorteile, vor allem durch die extrem niedrige Leistungsdichte, was bei Problemen bezgl. der Kernkühlung sehr hilfreich ist und ein deutlich größeres Zeitfenster ermöglicht. Ich denke schon, dass ich mir gerade bezgl. des RBMK hier ein Urteil erlauben kann, interessiert er mich doch so, dass ich mich intensivst mit diesem Typ und seiner Auslegung beschäftigt habe.

"Safety Analysis for Nuclear Power Plants of VVER and RBMK Types" (8. April 2002 Kiev)

The most likely initiating event, which probably leads to the loss of long term cooling accident, is station blackout. The analysis of the station blackout was performed using the RELAP5/MOD3.2 model of Ignalina NPP reactor (Anmerkung: Ein RBMK Typ, 2. Generation) primary circuit and plant safety systems. The results of analysis showed that approximately half an hour after beginning of the accident, Drum Separators (DS) become empty. One hour later, the dry-out in the core starts. It causes the heating-up of fuel elements and Fuel Channels (FC) tubes. Acceptance criterion for FC tube walls will be reached approximately 2.5 hours after beginning of the accident. Since the pressure in the MCC is close to the nominal value, the possibility several fuel channels rupture is not excluded. However, these results also showed that there is a considerable time interval for the operator's actions directed forwards the restoration of the core cooling.

Demgegenüber stehen die deutlich höheren Emmissionen, die Brandgefahr durch den "Graphithaufen", sowie die desolate finanzielle Situation.
Aber es gibt in Osteueropa ja noch andere KKW-Typen. Und auch die halten einen Vergleich durchaus stand. Dabei spreche ich besonders vom WWER 440/213, der ja in einem Fall sogar nach Westeuropa exportiert wurde und in Sachen Kernkühlung und seiner ebenfalls relativ geringen Leistungsdichte durchaus Vorteile hat. Zwar hat auch die 213er Ausführung kein Volldruckcontainment, doch ist klar, das ein Solches in Tschernobyl nichts verhindern hätte können****.

Insofern ist der Blick gen Osten durchaus mit größter Vorsicht zu genießen. Generelle Kritik ist angebracht, aber die gilt dann in gleichem Umfang auch für unsere Anlagen.
Und da wird es ja noch "besser". Das bestehende Wirtschaftlichkeitsproblem (dabei rede ich wie gesagt nicht von bereits abgeschriebenen Anlagen, die die Energieversorger gerne nach amerikanischem Vorbild bis zum St. Nimmerleinstag laufen lassen würden), führt so bisweilen zu einer recht paradoxen Situation. Der Osten könnte ("könnte" deswegen, weil seit Jahren noch viele Baustellen eingemottet sind) uns in Sachen Sicherheit tatsächlich mit Nachdruck überholen.
Warum liegen denn die sichereren und moderneren Konzepte (u.a. AP-600/800) -wie oben bereits angedeutet- seit Jahren in der Schublade? Einfacher Grund: Weil sie bei mindestens gleichen Kosten nur rund die Hälfte der elektrischen Leistung aufweisen. Am ehesten wird wohl tatsächlich der WWER 640 realisiert (als VPBER-600 und NP-500), sowie der MKER-800. Womit dann die durchaus pikante Situation entstünde, dass in Osteuropa und Rußland *deutlich* überlegene Reaktortypen existierten; vor allem gegenüber dem unsäglichen EPR, der entgegen den ersten Planungen nun auch voll auf aktive Sicherheit setzen muß.

Wenn es zur Realisierung dieser drei Typen in Osteuropa und Rußland kommt, fällt die gerne vorgenommene Glorifzierung auch unserer Anlagen -gerade mit dem abschätzigen Blick nach Osteuropa- tatsächlich in sich zusammen. Bliebe "nur" noch die Sicherheitskultur. Hier bezweifel ich gar nicht, dass wir da Vorteile haben, aber wie groß sind sie letztlich wirklich? Wird unter wachsendem Preisdruck nicht auch hier geschludert werden? Schon heute wird ja angeregt, bei Revisionen mehr und mehr sogenannte Referenzmethoden anzuwenden, um Zeit zu sparen.

Anmerken möchte ich noch, dass es in solch komplexen Systemen immer wieder zu Situationen kommen wird, an die zum ersten mal gedacht wird, wenn sie geschehen. Das ist kein besonderes Manko der Kernenergie, kann hier aber fatal sein. Auch bei einem wassermoderierten Leichtwasserreaktor. Menschliche Fehlleistungen wird es zudem immer geben und auch in einem Umfang, der nicht durch Computersysteme abgefangen wird. Der Zettel über dem Zustand der Sperrventile -als eigentlicher Auslöser der dortigen Havarie- in Harrisburg oder z.B. die fehlende Warnung bei Unterschreiten des ORM in Tschernobyl.
Ich will damit nun wirklich keine Panik schüren, wehre mich aber gegen die S/W Sicht, gerade in Bezug auf "western design vs. eastern design", zumal wie gesagt auch in Osteuropa genügend Druckwasserreaktoren stehen.

Zitat:
chon der Einsatz des Schnellen Brüters könnte rein rechnerisch die Anwendungsdauer der Atomspaltungstechnologie um ein Vielfaches erhöhen

Der Traum vom geschlossenen Brennstoffkreislauf darf allerdings getrost als gescheitert betrachtet werden. Von den Phantasiezahlen***** ist man ja nun Gott sei Dank heruntergekommen (leider viel zu spät, wieviel Geld ist z.B. über EURATOM da versickert), nachdem eigentlich nur noch der BN-600 in Rußland überhaupt in größerem Maßstab in Lastverteilernetze einspeist. Zwar ist ein BN-800 geplant, aber da muß man sich nur Anschauen, wieviele Leichtwasserreaktoren dort noch halbfertig eingemottet sind, weil einfach kein Geld vorhanden ist. In Sachen Sicherheit ist die Brütertechnik dann noch einmal deutlich negativer einzustufen. Im übrigen könnte man nur dann einen Nutzen (wobei der Faktor 60 durchaus fraglich wäre) daraus ziehen, wenn eine Aufbereitungsinfrastruktur geschaffen würde, wie sie bislang noch nichteinmal im Ansatz existiert. Das würde zusätzlich auch noch erhebliche Transporte von nuklearem Material bedeuten. Ich bin sicherlich niemand, der es gut findet, wenn sich Demonstranten an die Schienen ketten. Aber die Situation ist ja nuneinmal da, und das gilt eben nicht nur für Deutschland. Rein wirtschaftlich wäre das Ganze sowieso kaum vorstellbar (man Schaue sich die Kosten der wenigen, gebauten Anlagen an), wichtiger scheint mir aber zu sein, dass man sich eine enorme Plutonium Hypothek auflastet******. Den MOX-Brennelementen kann dies ja nur zu einem sehr geringen Prozentsatz beigemengt werden, man separiert also mehr, als man benötigt. Selbst für Vorreiter Japan ist der Zug ja seit Jahren abgefahren******* (hier spielte neben Monju auch sicher Tokaimura hinein, vor allem für die öffentliche Meinung). Zudem zeigen gerade Uranabbau und die (sinnfreie) Aufbereitung, dann auch die andere, "dreckige" Seite der Medaille. Hier ist sich die Branche übrigens nicht zu fein und hat -in der Vergangenheit- tatsächlich über Deals mit Rußland (=> Majak, sollte ein Begriff sein) nachgedacht. Und natürlich würde das Atomgesetz in Deutschland auch für Brüter gelten. Das hier eine Änderung durchgesetzt würde, halte ich für extrem unwahrscheinlich, zumal die Aufbereitung (übrigens *nicht* zum Unmut der Versorger) ja gesetzlich auch ausgehebelt wurde********.

Da mag man sich natürlich fragen, wie es überhaupt über Jahrzehnte hinweg dazu kommen konnte, dass weiter an der Totgeburt herumexperimentiert wurde. Die Antwort ist aber recht einfach. Die Prognosen der IAEO sahen wie schon gesagt bis zum Jahr 2000 eine wahre Pflasterung unseres Planeten mit KKWs vor. Damit rückte das Ressourcenproblem Uran mehr und mehr in den Focus, denn es stand bei dem projektierten Ausbau zu Befürchten, dass beim damaligen Kenntnisstand über die Vorkommen, diese bereits um das Jahr 2000 herum zu Neige gehen würden. Daher wurde fieberhaft nach einer Lösung gesucht. Der schnelle Brüter also faktisch als Heilsbringer oder Stein der Weisen. Das Ressourcenproblem hat sich aber insofern mittelfristig gelöst, da der Boom nie eingetreten ist. Leider wurde die Erkenntnis sehr spät umgesetzt, da immer nur scheibchenweise nach unten korrigiert wurde. In Sachen Prognosen passiert ähnliches ja jetzt seit gut 50 Jahren in Sachen Fusionsforschung. Hier war man bis in die 70er Jahre ja noch fest davon überzeugt in jeweils 20 Jahren die Serienreife erreicht zu haben. Inzwischen ist man aber seit mehr als 20 Jahren bei stabilen 50 Jahren angekommen. Immerhin Wink. Damit will ich gar nicht in Abrede stellen, dass die Fusion grundsätzlich in den Griff zu bekommen wäre. Allerdings habe ich persönlich hier noch mehr Bedenken bezgl. der Wirtschaftlichkeit, wenn man sich (um nur einen Punkt zu nennen) z.B. nur mal die Maße des ITER ansieht. Spätestens gegen DEMO sähe auch eine RBMK Konstruktion ziemlich klein aus. Allerdings befinde ich mich da auch in einer relativ komfortablen Lage, weil ich eben nicht glaube, dass wir die Serienreife noch erleben werden. Zumindest nicht aus dem Wissen um den bisherigen Ablauf der Forschungen in den letzten 50 Jahren, nach deren Prognosen ja die Hürden jetzt bereits längst hätten genommen werden müssen.

Gruß

Denis

*
"Untersuchung zur Nachhaltigkeit der Kernenergienutzung" vom Mai 2001 im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Hier wird festgehalten, dass "[...] „Für die geplante neue Druckwasser-Reaktorlinie, den Europäischen Druckwasserreaktor EPR, wurde bisher kein hinreichender Nachweis erbracht, daß er den Anforderungen des novellierten Atomgesetzes genügen würde. Zur Zeit wird von dem Entwickler-Konsortium versucht, diese Nachweise rein rechnerisch zu führen (HAHN,1998 ). Unabhängig davon wurden in zahlreichen Kleinversuchen aber hohe Unsicherheiten bei der Vorhersage möglicher Abläufe bei einer Kernschmelze und deren Folgen festgestellt, so daß bestimmte Risiken bei Kernschmelzunfällen generell als unberechenbar eingestuft werden müssen (Reimann, 1997; Tz. 1289)."

**
[...] Die Kostensteigerungen fanden naturgemäß nicht nur in den USA statt. In der Bundesrepublik bestellte RWE 1969 das erste 1200MW Kernkraftwerk Biblis A zu einem Festpreis von 750 Millionen (Mio) DM; bei Inbetriebnahme 1975 hatte RWE insgesamt 850 Mio DM investiert. Das letzte der in Deutschland errichteten Kernkraftwerke, die vom gleichen Hersteller ebenfalls schlüsselfertig gelieferte Anlage Neckar 2 (1270MW,Baubeginn 1982, Inbetriebnahme 1989) kostete rd. 5 Milliarden DM. Unter Berücksichtigung der Inflation und der unterschiedlichen Leistung war Neckar 2 real gut drei mal so teuer wie Biblis A. Die Öffentlichkeitsarbeit der Atomwirtschaft ließ sich vo dieser Entwicklung nicht beirren: es blieb bei der eingeführten Formel vom "Kostenvorsprung des Atomstroms in der Grundlast" gegenüber dem Kohlestrom. Aber selbst das gewiß nicht atomfeindliche Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung ermittelte 1991 auf der Basis der Kosten der drei zuletzt in der Bundesrepublik errichteten Kernkraftwerke, daß neue Kraftwerke für Importkohle bzw. rheinische Braunkohle auch in der Grundlast Strom wesentlich (um 15% bzw.25%) kostengünstiger produzieren als neue Kernkraftwerke[...]"

***
"[...]Der harte Wettbewerb im deutschen Strommarkt bewirkt laut VDEW weiterhin starken Kostendruck. Die Rationalisierung bleibe permanente Aufgabe für die Branche, die 2002 als "Jahr der Konsolidierung" bezeichnet: Die Zahl der Beschäftigten blieb 2002 mit 131.000 erstmals stabil. "Im Vergleich zum Beginn der Marktöffnung wurden seit 1997 aber mehr als 40.000 Arbeitsplätze abgebaut oder ausgelagert", erklärte der VDEW.
"Der Branchenumsatz, ebenfalls seit Jahren auf Talfahrt, wuchs 2002 um zwei Prozent auf 54 Milliarden (Mrd.) Euro", heißt es im VDEW-Jahresbericht. 1997 habe der Wert noch rund 63 Mrd. Euro betragen. Brinker: "Dieser Umsatzrückgang spiegelt die starken Strompreissenkungen im Wettbewerb. [...]".

****
[...]Western specialists claimed after the Chernobyl accident that the catastrophic consequences of this accident were caused because an absence of the containment of the Chernobyl reactor. However, it is clear that there is no such containment in the world hat can sustain to such explosion. [...] [The Chernobyl Reactor: Design Features and Reasons for Accident - Mikhail V. MALKO] (Anm.: Das Wort "absence" ist hier etwas irreführend: Der havarierte Block4 in Tschernobyl gehörte zur zweiten RBMK Generation und hatte ein sogenanntes Störfall-Lokalisierungssystem mit Naßkondensation - das ist der Bereich, in den nach der Havarie ein großer Teil des Brennstoffes als Lava geflossen ist - da gibt es ja auch einen "schönen" Arte/ZDF Bericht, in dem Herr Pflugbeil, den ich bis dahin eigentlich für kompetent hielt, sich ziemlich diskreditiert)

*****
Das Kernforschungsinstitut Karlsruhe hält im bereits im Jahr 1965 fest, dass
"Brüter schon in den 70er Jahren kommerziell einsetzbar seien und die Leichtwasserreaktoren wieder verdrängen würden. Für das Jahr 2000 prognostizierte die Studie für die Bundesrepublik Brüterkraftwerke mit insgesamt 80.000MW elektrischer Leistung (während derzeit die Jahreshöchstlast im öffentlichen Stromnetz des früheren Bundesgebietes bei 60.000MW liegt!). Voraussetzung sei, daß ein mittelgroßer Demonstrationsbrüter – wie in Frankreich, Großbritannien und der Sowjetunion – unverzüglich auch in Deutschland errichtet werde. Die Baukosten dieses 300MW-Brüters wurden mit 310 Millionen DM veranschlagt, die Bauzeit mit 3 Jahren." [Anm.: Die prognostizierten Baukosten waren eine Farce, wenn man sie mal mit den tatsächlichen Kosten für Kalkar vergleicht].

******
Die Wiederaufarbeitung verschärfe das Abfallproblem qualitativ wie quantitativ, es müsse kontinuierlich „zusätzlich Frisch-Uran zugeführt“ werden, die Effektivität der Rohstoffnutzung sinke „rapide mit steigender Zyklenzahl“, es entstünden schließlich Spaltprodukte und Aktinide, und auch weitere Plutonium-Isotope. „Diese komplexen Zusammenhänge erhöhen die Menge und erschweren den Umgang auch beim Transport“, sowie bei der Endlagerung, durch ihre höhere Aktivität. „Aus diesen Betrachtungen folgt der Schluß, daß die Anwendung von MOX-Brennelementen letztlich keine Lösung ist. Im Endeffekt stellt sie eine Hypothek für die langfristige Entsorgung dar [SRU-2000]"

"It is concluded that higher burn-up of fuel and the use of MOX fuel is problematic for a variety of reasons; thorium fuel schemes have some clear safety advantages but are currently not attractive enough, and other advanced fuel schemes are currently not realistic." (Schaper, Schmidt et. al. 2000, 6)"

*****
[...] In seiner langfristigen Planung für die Forschung, Entwicklung und Nutzung von Kernenergie, die der Ausschuss für Kernenergie der Regierung im November 2000 aufgestellt hatte, wurde die Anwendung der Schnellen-Brüter-Technologie bereits herabgestuft. Dort wird sie nicht mehr als Kern der Planungen für einen nuklearen Kreislauf, sondern nur noch als "wahrscheinlichste Wahl in technologischer Hinsicht" für die Wiederaufbereitung abgebrannter Brennelemente bezeichnet. [...]" (Anm.: Das heißt nicht mehr und nicht weniger, als dass alle Projekte nach Monju erstmal auf Eis gelegt sind - dieser erlitt ja schon in der "Einrollphase" einen schweren Störfall mit Natriumfreisetzung, so dass de Facto Rußland mit seinem BN-600 in Bjelojarsk allein auf weiter Flur steht)

********
"[...] Die Entsorgung radioaktiver Abfälle aus dem Betrieb von KKW wird ab dem 01.07.2005 auf die direkte Endlagerung beschränkt. Bis zu diesem Zeitpunkt sind Transporte zur Wiederaufarbeitung zulässig. Angelieferte Mengen dürfen verarbeitet werden. Die Wiederaufarbeitung setzt den Nachweis der schadlosen Verwertung für die zurückzunehmenden Wiederaufarbeitungsprodukte voraus. [...]" (Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen vom 14. Juni 2000)
Nutz
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Anmeldungsdatum: 05.08.2005
Beiträge: 2093

BeitragVerfasst am: 27 März 2007 - 11:42:58    Titel:

Der Druck sorgt selbstredend für Investitionen in die regerenativen Energieformen, die per Definition schon die bessere Wahl sind.

Je mehr davon eingesetzt wird desto unabhängiger werden wir.
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 3934

BeitragVerfasst am: 27 März 2007 - 14:57:31    Titel:

Selbstredend wird dadurch nur für eins gesorgt: höhere Strompreise - und gegen diese kommt man bei solcher Handlungsweise auch nicht mit dem Märchen von zu wenig Wettbewerb an.
Ecclesiastes
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 28 März 2007 - 11:16:55    Titel:

Nutz hat folgendes geschrieben:


Ich persönlich setze einen Großteil meiner Hoffnungen in den Kernfusionsreaktor, denn dort bleibt das Abfallproblem beherrschbar.


Der Fusionsreaktor wird nicht laufen, weil die Fusion mit den bekannten Mitteln nicht beherrschbar ist. Ich darf daran erinnern, dass die Entwicklung seit 60 Jahren läuft und der Reaktor schon vor 40 Jahren laufen sollte. Bis jetzt hätte er demnach 90 Jahre Verspätung.

Was allerdings wunderbar läuft, ist die Sicherung der Pfründe der Fusions"forscher", die es geschafft haben, anderen, vielversprechenden Forschungsprojekten Milliarden und Abermilliarden zu entziehen. Und da man den Kretins, welche die Forschungsmittel bewilligen, die "Eselsmöhre" um weitere 50 Jahre in die Zukunft gehängt hat, ist für die kommenden Generationen von "Forschern" ebenfalls schon gesorgt.

Dabei brauchen wir zur Lösung ALLER Energieprobleme weltweit "nur" einen Energiespeicher mit einer ähnlichen Energiedichte wie z.B. Benzin.

Es gibt auf der Erde keinen Energiemangel, sondern nur die Probleme des Energietransports und der Speicherung. Wobei, wie ich einräume, der Erfinder eines solchen Energiespeichers mit einer dramatisch geschrumpften Lebenserwartung rechnen müsste - es sei denn, er erfindet einen Zähler gleich mit, den die Energiekonzerne zwischen uns und der Sonne anbringen können.
Ecclesiastes
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Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 28 März 2007 - 14:37:25    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Leider argumentiert ja jeder so. Der Chinese sagt auch, dass wir viel mehr CO2 pro Kopf in die Luft pusten als er. Und jetzt? Zurücklehnen und den anderen beim Nichtstun zuschauen?


Mit dieser Aussage spekulieren das Umwelt-Ferkel China und seine Unterstützer auf die Pisa-Lücke.

Ausschlaggebend für solche Vergleiche ist natürlich der Schadstoffausstoß im Verhältnis zur Gesamtproduktion.
masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 28 März 2007 - 14:39:31    Titel:

Zitat:
Ausschlaggebend für solche Vergleiche ist natürlich der Schadstoffausstoß im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung.

Man könnte genauso den Schadstoffausstoß pro Kopf als ausschlaggebendes Kriterium betrachten.
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