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--Zeitdilatation--
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Funky <3 Anika
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Anmeldungsdatum: 08.06.2006
Beiträge: 49
Wohnort: Neumünster

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2007 - 19:52:11    Titel: --Zeitdilatation--

Hallo Leute.

Ich hab mal eine Frage.
Warum gehen Uhren bei hoher Geschwindigkeit anders ??

Wäre dankbar wenn das jemand verständlich erklären kann.
Gruwe
Valued Contributor
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Anmeldungsdatum: 24.03.2004
Beiträge: 5286
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2007 - 20:02:05    Titel:

Soviel ich weiss, gehen Uhren nicht anders, nur sieht es von einem äußeren Beobachter aus, als würden die langsamer gehen.

Aber genau weiß ich es auch net!

Schau dir mal das an: http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&g2=1&f=060705.rm (benötigt Real Player)

Ansonsten hier: http://www.br-online.de/alpha/centauri/archiv.shtml
metbaron
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Anmeldungsdatum: 27.10.2005
Beiträge: 1646

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2007 - 20:24:34    Titel:

nein, die uhren gehen wirklich anders (die zeit läuft mit steigender geschwindigkeit langsamer ab).

ich glaube, aber nicht, dass die physik weiß, warum das so ist, sie kann lediglich vorhersagen, dass es so ist.

aber vielleicht hilft dir das weiter:

einstein hat behauptet (und zwar zurecht), dass die lichtgeschwindigkeit immer gleich ist; egal, ob sich der körper von dem aus das licht startet, auf dich zu, oder von dir wegbewegt.

wenn du dich erinnerst, dass v = s/t ist, kannst du auch sagen, dass, falls die strecke kürzer wird (also, dass sich der körper auf dich zubewegt), sich die geschwindigkeit eigenlich ändern müsste.
das tut sie aber laut einstein nicht, also muss, damit die formel stimmt, die zeit länger werden.

das ist jetzt aber keine physikalisch korrekte darstellung. nur eine vereinfachung, damit man es sich vielleicht in bisschen besser vorstellen kann.
Funky <3 Anika
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Anmeldungsdatum: 08.06.2006
Beiträge: 49
Wohnort: Neumünster

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2007 - 22:04:50    Titel:

vielen dank erstmal
**Michi**
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Anmeldungsdatum: 08.11.2005
Beiträge: 67

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2007 - 22:09:40    Titel:

Also anhand des Models mit der Lichtuhr kann man es ja verstehen.
Der Weg ist für das Licht länger und das die Geschwindigkeit von dem Licht Konstant ist, kann es den unterschied nicht ausgleichen.

Aber ich sehe da keine Verbindung zu unseren "Uhren" Das klingt jetzt vielleicht verdammt doof, aber naja ich kapiers nicht. Confused
Salvathras
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Anmeldungsdatum: 28.10.2006
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2007 - 22:23:44    Titel:

Ist schon länger her dass ich das Thema hatte...naja:

Also sofern Du das Ganze nicht aus der Mathematik herleiten willst, kann ich die folgende Seite empfehlen...hat mir damals glaube ich ganz gut geholfen (und gibts immer noch), ist allerdings eine extrem kurze Fassung:
http://www.walter-fendt.de/zd/

1.Die Uhren laufen absolut gleich - allerdings nur in dem jeweiligen Bezugssystem. Sagen wir, wir haben zwei Beobachter: Beobachter 1 in Ruhe und Beobachter 2 der sich mit 80% der Lichtgeschwindigkeit bewegt. Für beide läuft die Zeit gleich weiter, allerdings sind die Zeiten bezogen auf die jeweiligen Bezugssysteme unterschiedlich.
Für den ruhenden Beobachter erschiene ein Jahr des bewegten Beobachters als eine viel längere Zeitspanne bzw. umgekeht wäre ein Jahr des ruhenden Beobachters eine sehr kurze Zeitspanne für den bewegten Beobachter.

Grund hiervon ist (basierend auf der "Idee" des Doppler-Effekts), dass beide untersch. Bezugssysteme haben und damit auch (was allerdings erst bei hohen Geschwindigkeit, deshalb z.b. 0,8c relevant wird, bei kleinen Geschwindigkeiten wie z.B 1000m/s ist die Zeitdilatation verschwindend gering) eine SUBJEKTIVE Zeit . Wir können eigentlich zwischen zwei Zeiten unterscheiden: t(1) als Zeit des ruhenden Beobachters, t(2) als Zeit des bewegten.

Physikalisch folgt das Ganze (wobei ich hierbei mich kurz fasse) aus der Idee, dass die Lichtgeschwindigkeit absolut ist (bzw. dass Zeit und Raum relativ sind). Deshalb erfolgt bei hoher Geschwindigkeiten eine Krümmung des Raums bzw. der Zeit (Zeitdilatation und Längenkontraktion).

Man kann es sich auch an einem einfachen Gedankenexperiment vorstellen: Betrachten wir einen Punkt P der sich bewegt, der sich parallel zu einer Achse x bewegt. Definieren wir die SUBJEKTIVE Zeit 1s als die Zeit, die Licht (Lichtgeschwindigkeit absolut) von der Achse X zum Punkt P, die "objektive" Zeit die Zeit, die das Licht vom Punkt P zur Achse braucht. Befindet sich Punkt P in Ruhe, so sind SUBJEKTIVE und OBJEKTIVE (<- nur ein Begriff, die Zeit ist nicht objektiv im eigentlichen Sinne sondern die ZEit des ruhenden Betrachters) Zeit identisch. Bewegt sich der Punkt, so bleibt die "objektive" Zeit gleich, allerdings benötigt das Licht von der Achse x zum Punkt P mehr Zeit, da sich der Punkt P bewegt hat.

Das ist alles natürlich eine massive Vereinfachung der mathematischen und theoretischen Hintergründe der Relativitätstheorie.

Ach ja, der Bezug zu unseren Uhren: Was sind denn unsere Uhren, wie zeigen sie die Zeit an, wie definieren wir eine Sekunde ? Unsere Zeiteinheiten sind einfach so definiert, so wie die Lichtgeschwindigkeit definiert ist (und nicht "gemessen"). Die Lichtuhr ist nur ein Beispiel einer Uhr, anhand derer man sich geometrisch und auch leicht rechnerisch vor Augen führen kann, wie die Definition einer Sekunde zwar für die Bezugssysteme gleich, zwischen den Systemen aber sich "anders" verhält. Normalerweise bei "normalen" Uhren haben wir keinen Lichtstrahl, sondern es findet eine "Krümmung" der Zeit bzw. des Raums (Raumzeit...) statt, die aufgrund der beiden unterschiedlichen Bezugssysteme zustande kommt.

Sorry falls ich dich noch mehr verwirrt haben sollte, das Thema is länger her und ich bin nicht allzu gut wenns darum geht, Sachen zu erklären (deswegen studier ich auch net Lehramt).
p-norm
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Anmeldungsdatum: 26.09.2006
Beiträge: 1375
Wohnort: Regensburg

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2007 - 22:57:32    Titel:

Salvathras hat folgendes geschrieben:

Für den ruhenden Beobachter erschiene ein Jahr des bewegten Beobachters als eine viel längere Zeitspanne bzw. umgekeht wäre ein Jahr des ruhenden Beobachters eine sehr kurze Zeitspanne für den bewegten Beobachter.


stimmt nicht...für den bewegten ist jahr des ruhenden ebenfalls länger...denn aus dem relativitätsprinzip folgt, dass beide inertialsysteme gleichwertig sind...es ist egal was man als ruhendes system ansieht...
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