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Strafbarkeit
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Pokerface00
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Anmeldungsdatum: 15.12.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 11 Jan 2007 - 11:23:55    Titel: Strafbarkeit

A entführt den 10-jährigen Sohn des Bankers B und sperrt diesen in einer Zelle ein.
A verlangt 20 Millionen € Lösegeld von B, ansonsten werde B seinen Sohn nie wieder sehen.
B solle das Lösegeld in 3 Wochen im Klo eines Rastplatzes ablegen. Dies tut er auch, wo es aber vom ahnungslosen Z gesehen wird, der es auch mitnimmt.
Z wird kurz darauf von der Polizei gefasst, wehrt sich aber bei der Festnahme.

Strafbarkeit des A und Z?


Zuletzt bearbeitet von Pokerface00 am 18 Jan 2007 - 21:26:18, insgesamt 4-mal bearbeitet
pfupf
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Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 11 Jan 2007 - 11:56:35    Titel:

Wieso wäre deiner Meinung nach denn eine (räuberische) Erpressung nicht erfüllt?
Meiner Ansicht nach würden jedoch die von dir als (+) genannten Tatbestände allesamt hinter 239a zurücktreten.
Oder?
Pokerface00
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Anmeldungsdatum: 15.12.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 11 Jan 2007 - 12:10:04    Titel:

Die Konkurrenzverhältnisse sind mir bekannt, trotzdem müssen die Tatbestände ja durchgeprüft werden.

Dass diese dann auf der Konkurrenzebene hinter § 239a zurücktreten, ist ja eine völlig andere Frage.
pfupf
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Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 11 Jan 2007 - 12:15:00    Titel:

Ich bin nicht der Meinung, dass sämtliche Tatbestände, die zurücktreten, auch komplett durchgeprüft werden müssen => "Die ebenfalls verwirklichten §§... treten im Wege der Gesetzeskonkurrenz zurück". Fertig Smile Warum sich unnötig die Mühe machen?
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 11 Jan 2007 - 12:16:46    Titel:

pfupf hat folgendes geschrieben:
Warum sich unnötig die Mühe machen?


Weil es ein Gutachten ist? Wink
pfupf
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Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 11 Jan 2007 - 12:19:17    Titel:

Ok .. in einer Hausarbeit wäre das zu überlegen, wobei da dann der immer währende Platzmangel wahrscheinlich auch eine Kurz-Fassung gebietet .. In einer Klausur würde ich aus Zeitgründen das nur in den Konkurrenzen ansprechen.
Meine Meinung Wink
Pokerface00
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Anmeldungsdatum: 15.12.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 11 Jan 2007 - 12:43:29    Titel:

Ihr habt recht.

Natürlich kommt eine räuberische Erpressung zum Nachteil des B gem. § 255, 253 in Betracht.


Zuletzt bearbeitet von Pokerface00 am 18 Jan 2007 - 21:26:46, insgesamt einmal bearbeitet
pfupf
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Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 11 Jan 2007 - 12:48:42    Titel:

§§ 253, 255 < denn 255 ist ja die Qualifikation des 253, wird also so behandelt wie bei 223, 224, das prüft man ja auch "auf einmal"

ich würde beim Tatmittel dann auf die Qualifikation eingehen, denn bei 253 braucht man ja nur die Drohung mit einem empfindlichen Übel, bei 255 eine Drohung mit Gefahr für Leib oder Leben .. der A sagt zwar nur" du wirst dein Kind nie wieder sehen", aber das könnte (weiß nicht ob das geht, müsste man ein bissl argumentieren) ja interpretiert werden als Todesgefahr für den Sohn .. also liegt ne Drohung mit Gefahr für das Leben vom Sohn vor und damit ein geeignetes Tatmittel .. würde ich jetzt mal sagen
J.C.Denton
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 11 Jan 2007 - 12:59:44    Titel:

Macht sich Z nicht auch strafbar?
Pokerface00
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Anmeldungsdatum: 15.12.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 16 Jan 2007 - 16:32:06    Titel:

Z macht sich natürlich auch strafbar. Wollte das zum Anfang aber aussparen.


Zuletzt bearbeitet von Pokerface00 am 18 Jan 2007 - 21:27:02, insgesamt einmal bearbeitet
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