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Jura/Banken/Frankreich...
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Synder
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Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2007 - 18:01:37    Titel: Jura/Banken/Frankreich...

Hallo,


Ich interessiere mich sehr für ein jura studium, alleredings möchte ich nicht einen der normalen Juristischen berufe besetzen sondern mehr in richtung wirtschaft.

Wie der Titel schon sagt möchte ich gerne in die richtung bank/finanzwesen/Börse aber auch etwas in richtung Frankreich machen; also Auslandsbezug sollte nicht fehlen.

Was gibt es da für möglichkeiten sich hinsichtlich dieser kriterien zu qualifizieren?
Und was für Berufe sind es dann im endeffekt?

Ich habae so an etwas wie einen syndikus oder so gedacht..Liege ich da richtig?
BostonLegal
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Anmeldungsdatum: 02.01.2007
Beiträge: 300

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2007 - 19:27:20    Titel:

Auch Syndici sind Anwälte. Sie unterliegen genauso wie der freiberuflich tätige Rechtsanwalt den Rechten und Pflichten des Berufsstandes. Positionen in den Rechtsabteilungen großer Unternehmen sind unter Juristen sehr begehrt, da sie aufgrund ihres Angestelltenstatus mehr Sicherheit bieten als die selbständige Praxis. Allerdings gehen dabei auch die typischen Vorteile eines freien Berufes - wie dem des Rechtsanwalts - verloren: selbstbestimmtes Arbeiten, eigene Mandatsakquise, keine Vorgaben (vom Vorstand eines Unternehmens, etc.).

In jedem Fall empfiehlt sich ein Rechtsstudium - ob an der Uni (Jura) oder FH (Wirtschaftsrecht) bleibt letzten Endes dir überlassen. Ich würde allerdings zum Staatsexamen anraten und während des Studiums relevante Auslandserfahrungen (in Frankreich) sammeln.

Um nämlich beispielsweise als Syndikus in die Rechtsabteilung der Deutschen Bank zu kommen (eine der renommiertesten Inhouse-Kanzleien der Welt, vgl. JUVE), benötigst du genauso wie alle anderen Wirtschaftsjuristen hervorragende Qualifikationen - und natürlich ein universitäres Jurastudium. Die Entlohnung dieser Top-Juristen bewegt sich im Übrigen auf dem gleichen Niveau wie das von Top-Managern.
Synder
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Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2007 - 19:01:29    Titel:

Wie sieht es aus wenn ich erst eine Lehre zum Bankkaufman machen würde?

Wäre das gut oder eher nicht?

Immerhin ist man danach ja ziemlich alt...
und nach dem studium eine Lehre zu machen, ist ja eher abzuraten oder?
Tiere sind keine Sachen
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Anmeldungsdatum: 19.04.2006
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2007 - 20:14:58    Titel:

ich hab vorher auch ein ba- studium zum diplom-betriebswirt (BA) gemacht. das hat drei jahre gedauert. das alter spielt bei juristen keine große rolle. viele professoren haben vorher auch ne ausbildung zum banker gemacht.

dr. dr. udo di fabio war zunächst beamter in duisburg und hat zwei studiengänge im etwas höheren alter bewältigt. mittlerweile sitzt er im bundesverfassungsgericht und ist eine größe des öffentlichen rechts
Synder
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Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2007 - 20:22:15    Titel:

asooo...


aber jeder arbeitgeber legt doch werd auf ein zügiges studium und jüngere bewerber...


oder macht die zusätzliche ausbildung als bankkaufman oder betriebswirt das alles wieder wet?
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Anmeldungsdatum: 19.04.2006
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2007 - 20:35:15    Titel:

ich arbeite jetzt noch nebenbei bei der allianz holding und da wird so ne zusätzliche qualifikation als dicker vorteil gesehen, weil du weißt, was arbeiten heißt und du gelernt hast, mit menschen im beruf umzugehen. und die 2 oder 3 jahre sind vollkommen egal, solange du nach dem studium nicht 35 oder so bist. der vorteil einer wirtschaftlichen ausbildung ist auch, dass du deinen mandaten später nicht nur juristisch, sondern auch in andere richtung beraten kannst. der mandant weiß das zu schätzen, sofern er unternehmer ist. und was der mandant zu schätzen weiß, weiß auch die kanzlei zu schätzen
Synder
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Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2007 - 20:49:13    Titel:

also meinst du ist das aufjedenfall zu empfehlen?
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Anmeldungsdatum: 19.04.2006
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2007 - 21:35:30    Titel:

ja, aber unter der bedingung, dass du die lehre auch wirklich willst und nicht nur machst, um irgendwas in der hand zu haben.
aber grds. sind die financial services bereiche Asset/Banking/Insurance höchst interessant und zwar in wirtschaftlicher als auch in rechtlicher hinsicht. mein lieblingsgesetz ist bspw. das Versicherungsvertragsgesetz (VVG). in der ausbildung werden einem die §§ auch praktisch gelehrt, so dass man zu einzelnen vorschriften immer mal wieder den praktischen bezug bekommt. das ist vor allem im zivilrecht ein erheblicher vorteil.
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