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Schaltung [Reset]
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tapas
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Anmeldungsdatum: 10.10.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2007 - 18:26:48    Titel: Schaltung [Reset]

Abend,

Also ich hab da nen kleines problem mit dem verständnis einer Reset Schaltung für einen Microcontroller.

es geht um folgende Schaltung

Bei der Schaltung habe ich ne Spannung von 5V und der Microcontroller läuft bei 0,9 V an (Datenblatt).

Es gibt ja 2 Szenarien bei der Schaltung.

1) Spannung wird eingeschaltet
2) Reset Schalter wird betätigt

Erstmal geht es mir um das Szenario 1 (Spannung wird eingeschaltet ).
Irgendwie wird ja ein definierter Reset ausgelöst, wenn ich Spannung einschalte oder nicht?

Mit gehts also um allgemeines Verständnis beim Einschalten (den schalter erstmal außen vor lassen). Und wie sich das ganze Potential auf der Schaltung verteilt.




Danke schonmal im voraus!
wgphi
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Anmeldungsdatum: 19.12.2006
Beiträge: 85

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2007 - 23:08:29    Titel:

Sobald die 5V Betriebsspannung zur Verfügung steht, wird der ungeladene Kondensator C uber die beiden Widerstände geladen.
Entsprechend dem Ladeverhalten eines Kondensators ist die Spannung am
Kondensator anfangs Null Volt und daher die Spannung über den beiden Widerständen 5V. Entsprechend dem Widerstandsverhältnis fällt die größere Teilspannung über dem 30kOhm ab und hält den Reset-Eingang RST auf einem Potential größer 0,9V.
Mit abnehmendem Ladestrom und zunehmender Spannung am Kondensator veringert sich die Teilspannung am 30 kOhm-Widerstand
und damit am Reseteingang bis auf Null Volt. Ab 0,9V läuft der Mikroprozessor bereits an.
tapas
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Anmeldungsdatum: 10.10.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2007 - 23:40:52    Titel:

Ok aber wieso brauchen wir 2 Widerstände? Den Sinn von dem PullDown hab ich verstanden... Der ist ja auch dafür da den Reset Pin auf 0 zu halten, wenn der MC läuft.

Aber wozu der 4K und warum lädt sich der C über die beiden Widerstände auf? Ich hätte gedacht der würde sich einfach so aufladen und die beiden Widerstände haben mit dem Ladevorgang nicht viel zutun

Danke schonmal..
wgphi
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Anmeldungsdatum: 19.12.2006
Beiträge: 85

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2007 - 15:00:29    Titel:

Einfach so kann ein Kondensator nicht aufgeladen werden, er muß sich schon in einem geschlossenen Stromkreis befinden:
Der Ladestrom fließt vom Pluspol der Versorgungsgleichspannung auf die obere Kondensatorplatte und von der unteren Kondensatorplatte werden Ladungsträger "abgesaugt" und fließen als Strom über beide Widerstände
zum Minuspol der Versorgungsspannung.

Wenn kein Ladestrom mehr fließt bei vollgeladenem Kondensator, dann
fällt über dem 30 KOHM Widerstand keine Spannug mehr ab(das gilt natürlich auch für den 4KOHM Widerstand) und RST nimmt das Masse-
Potential also Null Volt an.

Bei Betätigung der Resettaste werden +5V direkt an RST gelegt und gleichzeitig der Kondensator über den 4 KOHM Widerstand "sanft" entladen. Allerdings geschieht der Entladevorgang wesentlich schneller
als der Ladevorgang wegen des kleinen Entladewiderstandes von 4KOHM.

Beim Loslassen des Resetschalters läuft nun erneut der Kondensator-
Ladezyklus ab und hält den Prozessor für eine kurze zusätzliche Zeit sicher im inaktiven Zustand.
Martin67
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Anmeldungsdatum: 16.12.2006
Beiträge: 1389

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2007 - 18:48:16    Titel:

wgphi hat folgendes geschrieben:


Beim Loslassen des Resetschalters läuft nun erneut der Kondensator-
Ladezyklus ab und hält den Prozessor für eine kurze zusätzliche Zeit sicher im inaktiven Zustand.


Hallo,

somit erreicht man zum Beispiel auch ein Entprellen des Resettasters!

Gruß

Martin
tapas
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Anmeldungsdatum: 10.10.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2007 - 18:38:00    Titel:

Also so ein wenig verstanden habe ich es, allerdings nicht so wirklich Sad

Ich hab hier nochmal ne andere aufgabe rausgekrammt



P3 wird bei einer Eingangsspannung von 1,7V durchgeschaltet.

Das heist der Schalter S1 wird betätigt und der Kondensator lädt sich dann ja sozusagen bis 1,7V auf oder?

Und wieso ist der C überhaupt so in der Schaltung? Die Ladungsträger werden doch von der oberen Platte zur unteren Transportiert. Dann ist der C ja voll... Und dann fließt das ganze doch gegen Masse oder nicht? und nicht nach Pin 1 und 2

danke schonmal im vorraus
tapas
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Anmeldungsdatum: 10.10.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2007 - 18:19:19    Titel:

Achso und wieso schaltet der Trigger Baustein nicht sofort durch?
Wieso wartet er bis der C 1,7V erreicht hat?
wgphi
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Anmeldungsdatum: 19.12.2006
Beiträge: 85

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2007 - 21:57:15    Titel:

Hallo Tapas,
wenn der Schalter S1 betätigt wird, dann fliessen die Elektronen, die von der oberen Kondensatorplatte mit Hilfe der 5V-Spannungsquelle abgesaugt werden ebenfalls mit Hilfe der 5V-Spannungsquelle zur unteren Kondensatorplatte. Der Elektronenfluß bei diesem Kondensatoraufladungsvorgang erfolgt über den Widerstand R1, Schalter S1 und die Spannungsquelle sowie die Masseleitung und nicht etwa auf dem direkten Weg von Kondensatorplatte zu Kondensatorplatte.
Es "fließt nichts nach Masse ab", wie Du es beschreibst, sondern der Kondensator wird auf 5V aufgeladen, wenn der Schalter lange genug eingeschaltet bleibt.
Wenn die Kondensatorladespannung +1,7 Volt überschreitet, reagiert der Triggerbaustein auf diese Spannung an seinem Pin 1/2 und legt Pin 3 auf
Massepotential, was einen Stromfluß durch R3 und R2 bewirkt und R3 zum
Leuchten bringt.
Durch den Einbau des Kondensators erreicht man eine VERZÖGERTE Leuchtreaktion von R3 auf die Betätigung des Schalters S1.
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