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DC + AC Berechnung
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DMKlein
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Anmeldungsdatum: 24.01.2007
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 24 Jan 2007 - 16:19:20    Titel: DC + AC Berechnung

Hi,

ich habe ein Problem mit einer Aufgabe, und zwar sollen dort der DC und der AC Wert eines Periodischen Signals berechnet werden.


Ich komme aber einfach nicht darauf wieso es 3A DC und
1,111 * 1A im AC sind.... Vielleicht kann mir ja hier jemand weiterhelfen!

Danke!
Daniel
Electric-phase
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Anmeldungsdatum: 25.10.2006
Beiträge: 768
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 24 Jan 2007 - 23:27:44    Titel:

Hallo,
der Gleichstromwert ist einfach der Mittelwert.
Dies ist leicht zu ersehen 3V.
Der Effektivwert der Wechselspannung bedeutet: Welcher Gleichstrom bewirkt die gleiche Leistung wie die vorhandene Wechselspannung.
Wenn Du die Gleichspannung abziehst, erhälst
ein Dreieck oberhalb dee Nulllinie und ein Dreieck unterhalb.
Diese sind flächengleich und ihre Fläche entspricht der Fläche eines Rechtecks, dessen Höhe der Effektivwert ist.
Dies wäre die halbe Höhe.Da Fl(Dreieck)=1/2*G*H ist.
Die Höhe des Dreiecks ist 2A, der Effektivwert also 1,0A.
Warum zeigt das Messgerät was anderes an?
Es ist nur für sinusförmige Ströme ausgelegt.
Hier brauchst Du eine Formel für Dein Messgerät.
Oder es steht was Kluges im Tabellenbuch oder bei Wikipedia.

Die relative Messabweichung wäre 0,111A auf 1A also 11,1%

Gruß
Manfred
Martin67
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Anmeldungsdatum: 16.12.2006
Beiträge: 1389

BeitragVerfasst am: 25 Jan 2007 - 06:27:53    Titel:

Hallo,

Dem Mittelwert stimme ich zu, jedoch beim Effektivwert erhalte ich nicht 1A!
Denn der Effektivwert einer Sägezahnspannung oder eines Sägezahnstroms berechnet sich mit (1/sqrt(3))*io io=2A Somit erhalte ich 1,155A.

Die Messwertabweichung beträgt dann nur +3,9%.

Gruß

Martin
Electric-phase
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Anmeldungsdatum: 25.10.2006
Beiträge: 768
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 25 Jan 2007 - 07:15:51    Titel:

Hallo Martin,
wo ist denn mein Gedankenfehler?
Gruß
Manfred
Martin67
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Anmeldungsdatum: 16.12.2006
Beiträge: 1389

BeitragVerfasst am: 25 Jan 2007 - 20:33:53    Titel:

Hallo Manfred,

Wie Du schon geschrieben hast, ist ieff der Gleichstrom, der die gleiche Leistung hervorruft als die Wechselspannung.

Also I(t)^2*R=P.

Zunächst normieren wir mal den Sägezahn auf +- 1A und T=1s, so dass wir die resultierende Funktion nur noch mit den Spitzenwert multiplizieren müssen. Betrachten wir dabei nur die positive Hälfte.




Gruß

Martin
Electric-phase
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Anmeldungsdatum: 25.10.2006
Beiträge: 768
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 25 Jan 2007 - 20:41:40    Titel:

Oder einfach gesagt,
nicht die Flächen unter den Strömen müssen gleich sein, sondern unter dem Quadrat der Ströme (sprich den Leistungen).
Vielen Dank

(Da wird man alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu)

Gruß
Manfred
DMKlein
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Anmeldungsdatum: 24.01.2007
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2007 - 12:50:47    Titel:

Ah super, ich glaub ich habs verstanden!

Danke!!!
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