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Was meint ihr hierzu? (BA schlechter als FH)
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Was meint ihr hierzu? (BA schlechter als FH)
 
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sabo1
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Anmeldungsdatum: 21.11.2006
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2007 - 12:38:20    Titel: Was meint ihr hierzu? (BA schlechter als FH)

Hallo zusammen,
ich habe eben einen Artikel gelesen, in dem es sich so anhörte, als hätten Studenten von einer Berufsakademie einen schlechtern Ruf, als z.B. jemand der ein Studium an einer Fachhochschule macht.
Was meint ihr dazu? Ist das wirklich so?
Hier ein Ausschnitt:
"Es ist so, dass bei aussichtsreichen Jobs vor allen anderen erstmal die Dipl.-Kaufmänner kommen, die Ihre Betriebswirtschaft auf der Uni studiert haben, danach kommen dann die Diplom Betriebswirte (FH), die Ihren Abschluß auf der Fachhochschule gemacht haben, danach kommen nochmal die Diplom Betriebswirte (BA) aus der Berufsakademie und erst danach kommen dann die "nur" Betriebswirte."
al3ko
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Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 3148

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2007 - 13:18:06    Titel:

nun ja, es gibt dazu viele verschiedene meinungen. bei einem dualen studiengang hast du in der zeit dein studium wie auch deine berufsausbildung abgeschlossen. an einer uni/fh hast du in der gleichen zeit dein reines studium. manche sagen, ein duales studium sei nichts halbes und nichts ganzes. andere hingegen sagen, dass es vorteilhaft sei, weil du in einem betrieb deine praktischen erfahrungen sammeln kannst. das hast du an einer uni nicht so sehr - bei meinem studiengang "elektrotechnik" auf jeden fall.

magst du mal die quelle posten? würde mich mal interessieren, wer das geschrieben hat und was da noch so drinnen steht Smile
Jeanette21
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Anmeldungsdatum: 25.01.2007
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2007 - 13:25:45    Titel:

Also es ist Firmenabhängig. Es werden immer mehr von FH bzw. BA bevorzugt weil da einfach mehr praxisbezug ist. Fernstudium glaub das respektvollste Beruf und nebenbei studieren. Dazu gehört einfach Ehrgeiz und Durchhaltevermögen. Das ist das was die Firmen wollen. Mein Freund hat ein Fernstudium gemacht. Die besten der besten Firmen reissen sich um ihn, weil da einfach ne Menge dazugehört, als den ganzen Tag in ner Uni zu sitzen. Klar gibts welche die nur Theoretiker wollen. BA ist auch übel heftig 3 Monate arbeiten(Vollzeit) dann in den 3 Monaten lernen weil gleich danach Klausuren sind.
Es wird nie eine 100% Sicherheit geben was besser und schlechter ist. Das ist definitiv Ansichtssache und wirklich Firmenabhängig. Daimler Chrysler nimmt z.b fas nur welche die von der UNI kommen.
masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2007 - 13:29:27    Titel:

Zitat:
Mein Freund hat ein Fernstudium gemacht. Die besten der besten Firmen reissen sich um ihn

Wer sind denn die "besten der besten"?
Jeanette21
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Anmeldungsdatum: 25.01.2007
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2007 - 13:34:19    Titel:

Es geht hier um Autoindustrie, also sowas wie Porsche, Ferrari,Audi, Daimler usw. wie gesagt ist halt Ansichtssache. Aber meiner Meinung nach sind das schon so die besten...
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2007 - 14:30:10    Titel:

Deutschland fehlen Ingenieure...

Ich denke da ist es nicht unbedingt etwas besonderes, wenn sich Firmen um einen reißen und vor allem was versteht man unter "reißen"...

Zum Bewerbungsgespräch eingeladen? Oder übertrumpfen sich die Firmen mit Gehaltsangeboten und Extras wie Firmenwagen usw?

In den Ausschreibungen bei uns im Unternehmen steht bis zu einem gewissen Stellenwert meist "abgeschlossenes Studium (Uni/FH/TU) oder eine vergleichbare Qualifikation mit (langjähriger) Berufserfahrung". Hiermit sind dann BAler oder Techniker (bei denen ist die langjährige Erfahrung wichtig) gemeint...

Diese Positionen gehen aber über einen Sachbearbeiter nicht hinaus.
Kommt man in höhere Positionen, steht dort nur noch "abgeschlossenes Studium (Uni/FH/TU)" oder sogar "abgeschlossenes Universitätsstudium".

Unser Unternehmen bildet auch Betriebswirte (BA) aus, es liegt also nicht daran das dieser Abschluss im Unternehmen nicht bekannt genug ist, sondern schlicht und ergreifend daran, das er in der Einstufung deutlich unter FH und Uni steht. Es ist also eine bessere Berufsausbildung...
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2007 - 14:36:40    Titel:

Zitat:
"abgeschlossenes Studium (Uni/FH/TU) oder eine vergleichbare Qualifikation mit (langjähriger) Berufserfahrung".



das liest man immer öfters. Mit einem BA und FH Abschluß kommt man sicher fast nicht bei McKinsesy unter oder anderen Top Unternehmensberater, aber bei sicher 80 - 90 % der Stellenanzeigen ist es nicht so wichtig, wo man studiert hat.
Warscheinlich ist auch die Warscheinlichkeit, als BAler oder FHler, Vorstand eines Dax Unternehmens zu werden, etwas geringer, aber für die meisten Jobs ist man sehr gut qualifiziert, vieleicht sogar besser, da man mehr von der Praxis versteht.
Jeanette21
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Anmeldungsdatum: 25.01.2007
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2007 - 14:43:44    Titel:

Jede Firma und jeder Chef sieht so was anders. Man kann es eh nicht verallgemeinern. Ausschlaggebend ist halt immer wieder die praktische Erfahrung. Also es wird wohl eher jemand genommen, der ne Lehre gemacht hat und danach ein Fernstudium gemacht hat, als einer der den ganzen Tag in der FH sitzt und von nix ne Ahnung hat. So ein halbes Jahr Praktikum ist doch ein Witz ehrlich gesagt. Im Gegensatz zu jemandem der schon 8 Jahre gearbeitet hat......
someDay
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2007 - 14:54:52    Titel:

Akademisch ist tradionell: Uni > FH >= BA. Fernstudium irgendwo zwischen Uni und FH, es ist sicher eher die Ausnahme als die Regel, ein Fernstudium wird sicher nicht hoeher gewertet als ein gutes Praesenzstudium.

Die Frage ist nur, ob sich dieser akademische Vorteil in einen besseren Job ummuenzen laesst. Die wenigen, sehr guten Jobs sind mit einem Unistudium sicher besser erreichbar, fuer das Gro jedoch sind mittelmaessige theoretische Kenntnisse und gute praktische Faehigkeiten ausreichend, Praedikatsaabschluss, Promotion usw. schlicht overkill.

sD.
Jeanette21
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Anmeldungsdatum: 25.01.2007
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2007 - 15:00:34    Titel:

Klar einer der Elektrotechnik an der FH studiert hat, kann nicht mal Schalter Steckdosen setzen, geht dann in die Technik, Produktion oder Planung und kann einem der 8 Jahre gearbeitet hat das Wasser reichen.
Klar wenn ich Arbeitsvorbereitung oder Kalkulation mach reicht mein Theroetisches vielleicht aus, aber man lernt im nur mit der Praxis.

Sag ja kommt drauf an wo und was man macht.
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