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Vorraussetzungen des Imperialismus
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Klebeband
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Anmeldungsdatum: 09.01.2007
Beiträge: 751

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2007 - 18:30:52    Titel: Vorraussetzungen des Imperialismus

Hey ho alle beisamen,

ich muss die Tage ein kurzes Referat über die Vorraussetzungen des Imperialsmuses halten. Zu dem wenigen Bisschen, was ich finde, hätte ich noch ein paar Fragen.

Das hab ich gefunden bei:
http://www.lsg.musin.de/gesch/geschichte/lkg/Int-pol/imperialismus.htm
Zitat:
Der technische Fortschritt schaffte durch die industrielle Revolution die Voraussetzungen zum Imperialismus. Bessere Waffen (Maschinengewehr), stärkere Transportsysteme (Eisenbahn und Stahlschiff) und schnellere Kommunikationssysteme (Telegraphie) ermöglichten die Beherrschung großer Räume durch wenige Menschen und die Nutzung und den Abtransport von Ressourcen. Der technische Vorsprung bewies die scheinbare Überlegenheit der Weißen, da nur diese im Besitz der neuen Techniken waren. Der dadurch entstehende Rassendünkel, der Rassismus, zerstörte alte Moralvorstellungen und enthemmte die Weißen, die Schwächeren blutig zu unterdrücken.


Was ich jetzt gerne wissen würde:

Warum brauchte man Waffen für den Imperialismus?

Kommunikationsmittel: Naja, die braucht man halt, um als Direktherrscher das Land steuern zu können und ncht unbedingt 10-20 Tage per Schiff Aufträge verschicken.

Transportmittel: Eigentlich auch logisch, irgendwie muss man ja die Rohstoffe der Kolonien wegbringen können. Warum sollte sonst jemand ein Interesse an weit entfernten Ländern haben?

Und ich suche noch ein-zwei Tabellen/diagramme/piktogramme, die den Stand der Industriealisierung anzeigen (indikatoren)
In unserem Schulbuch stehen leider nur die PS-Stärke der deutschen/englischen Kriegsflotte, ein paar Gewerkschaftsdinger und ein paar Texte über Politik, die mir jetzt so direkt nicht weiterhelfen. (bei google wüsste ich jetzt nciht so direkt, nach welchen Tabellen ich suchen sollte. Was sind Indikatoren für Industriealisierung)

Falls jemand noch Ergänzungen oder Antoworten hat, wäre ich glücklich.

Danke schonmal
Argoth9
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Anmeldungsdatum: 08.12.2006
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2007 - 22:18:51    Titel:

ich kann dir jetzt zwar nich mit tabellen und so nem zeug helfen, aber ich hab noch was, was man vielleicht reinnehmen könnte: die weißen haben auch oft den analphabetismus der einwohner ausgenutzt (z.B in afrika) und ihnen dann durch knebelverträge viel abgenommen. eine zweite möglichkeit war, wenn der regent des landes lesen konnte, dass scheinheilige versprechungen gemacht wurden, die oft aber auslegungssache waren und als gegenzug haben sich die konolialisten dann rohstoffe oder gebiete unter den nagel gerissen.
so ich hoffe das ist irgendwie verständlich.
J.C.Denton
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2007 - 13:08:11    Titel:

Schaut mal einfach über den Atlantik. Dort sind die Imperialisten.
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2007 - 13:27:26    Titel:

Bei den Voraussetzungen würde ich noch die Konkurrenz zwischen den europäischen Mächten erwähnen, die gewiss "den Wettlauf um Afrika" (z.B.) beschleunigt haben. Außerdem, es liegt ja auf der Hand, dass es in Südamerika Rohstoffe gab, die ausgebeutet werden konnten, sowie die Einstellung der Europäer eine überlegene Zivilisation zu sein.

Man könnte durchaus noch Darwins "survival of the fittest" mit hinein nehmen, d.h. dass diese naturwiss. Erkenntnis auf Staaten (deshalb auch "Wettlauf" oder "Kampf" um Kontinente) übertragen wurde, aber u.U. führt das zu weit für ein Schulreferat.
Argoth9
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Anmeldungsdatum: 08.12.2006
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2007 - 15:33:21    Titel:

das ist richtig. ich würde auch noch etwas genauer auf die verschiedenen denkweisen der zeit eingehen (z.B. in england): sendungsbewusstsein, rassismus, sozialdarwinismus wie schon erwähnt und halt den drang der europäer, die "unzivilisierten" völker zu zivilisiern. ein weiterer wichtiger punkt ist auch noch das streben nach prestige und der wunsch, die anderen länder zu übertreffen.
Klebeband
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 09.01.2007
Beiträge: 751

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2007 - 18:23:04    Titel:

Also ich habe noch gefunden, dass es wichtig war, ein Nationalstaat zu sein.
Ich denke, damit die Kolonien auch zentral beherrscht werden konnten (s. Kommunikationstechnik).
Da das bei Wikipedia allerdings nur nebensächlich angesprochen wurde, könnte mir da jemand ganz kurz etwas mehr erzählen? (Google war hier nicht mein Freund).


Und diese Mentalitäten werde ich nebenbei erwähnen, aber nicht groß schriftlich ins Tafelbild miteinbringen.

Wenn ich das dann noch mit dem nationalstaat habe, sollte ich genug erzählen können (wir wollen die zuhöre ja auch nicht mit Information zu Tode bomben)

Danke für die Hilfe
borabora
Moderator
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2007 - 18:27:38    Titel:

Nationalstaaten brachten die Bürokratie und eine gebildete Mittelschicht mit sich, die dann u.a. in den Kolonien eingesetzt wurden um die administrativen Tätigkeiten zu übernehmen.

Mehr dazu in Anderson, Benedict: Imagined Communities - Reflections on the Origin and Spread of Nationalism bzw. Anderson, Benedict: Die Erfindung der Nation - Zur Karriere eines erfolgreichen Konzepts.
(sowieso ein Buch das ich generell geschichtlich, politisch, gesellschaftlich interessierten Menschen empfehlen kann.)
Klebeband
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Anmeldungsdatum: 09.01.2007
Beiträge: 751

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2007 - 19:01:13    Titel:

Zitat:
Mission wird zwar ebenfalls angeführt und auch massiv betrieben, aber eine wichtigere Rolle spielt der Nationalismus in seiner übersteigerten Form des Chauvinismus, z.B. "right or wrong my country" oder "Deutschland, Deutschland über alles".

Eine weitere Begründung liefert auch ein Pseudohumanismus nach dem Motto: "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen". Man will den sogenannten Wilden endlich Kultur und Zivilisation bringen.

Wichtig war auch der Rassismus. Man geht aus von der Überlegenheit der "Weißen" über die "Farbigen". Der britische Imperialist Cecil Rhodes behauptet z.B., "dass es umso besser ist für die menschliche Rasse, je mehr von der Welt wir bewohnen. "

Auf: http://www.wcurrlin.de/links/basiswissen/basiswissen_imperialismus.htm#bwursachen

Genau das hatte ich gesucht, und mit eure Hilfe auch gefunden. (Und hier nochmal für folgende Generation gepostet)

Danke dann,
je nach Darstellung wird das ein gutes Referat.
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