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Kaufvertrag
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drompit
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Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2007 - 18:32:27    Titel: Kaufvertrag

Hallo Leute,
brauch mal ne gute Definition.
Wie kommt ein Kaufvertrag zustande.
Ein Kaufvertrag kommt durch zwei übereinstimmende Willensäußerungen zustande, kann mir aber jemand ne etwas ausgeweiterte Erklärung liefern?

Danke im Voraus.
BostonLegal
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Anmeldungsdatum: 02.01.2007
Beiträge: 300

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2007 - 19:55:16    Titel:

Siehe meine Definition im IHK Forum. Außerdem gehört dieses Thema ins Juraforum. By the way ...
Pauker
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Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2007 - 20:04:40    Titel:

Da isses jetzt auch Wink

Gruß
Pauker
Meyersepp
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Anmeldungsdatum: 01.08.2006
Beiträge: 38
Wohnort: Sheephome Alabama

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2007 - 20:12:54    Titel:

Eventuell noch wichtig das du bei der Defintion neben den Übereinstimmenden Willenserklärungen 145ff auch die essentialia negotii erwähnst, die Hauptvertragseigenschaften die von beiden Parteien zwingend geregelt sein müssen, damit der Vertrag Wirksamkeit erhält.

zB. Kaufpreis, Kaufgegenstand
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2007 - 13:55:47    Titel:

Um es mal genau zu definieren:

Ein Kaufvertrag kommt durch zwei übereinstimmende, in Bezug aufeinander abgegebene empfangsbedürftige Willenserklärungen zustande, Angebot und Annahme (§§ 145 ff. BGB).
1) Ein Angebot liegt vor, wenn die "essentialia negotii" (alle wesentlichen Punkte des Vertrages) benannt sind (Kaufgegenstand, Kaufpreis und Käufer).
2) Die Annahme ist das uneingeschränkte "Ja" zum Angebot (§ 150 II BGB), d.h. in Bezug auf alle essentialia negotii.

Angebot und Annahme müssen jeweils wirksam abgegeben und - da es empfangsbedürftige Willenserklärungen sind, siehe Def. oben - dem anderen Teil zugegangen sein.

Wenn diese Voraussetzungen vorliegen, ist ein Kaufvertrag zustande gekommen.
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2007 - 15:25:40    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:

1) Ein Angebot liegt vor, wenn die "essentialia negotii" (alle wesentlichen Punkte des Vertrages) benannt sind (Kaufgegenstand, Kaufpreis und Käufer).


Kleiner Einwand: den Käufer würde ich nicht zu den essentialia neogitii zählen. Das ergibt sich aus der anerkannten Existenz einer offerta ad incertas personas.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 01 Feb 2007 - 01:28:33    Titel:

Shafirion hat folgendes geschrieben:
Marina85 hat folgendes geschrieben:

1) Ein Angebot liegt vor, wenn die "essentialia negotii" (alle wesentlichen Punkte des Vertrages) benannt sind (Kaufgegenstand, Kaufpreis und Käufer).


Kleiner Einwand: den Käufer würde ich nicht zu den essentialia neogitii zählen. Das ergibt sich aus der anerkannten Existenz einer offerta ad incertas personas.

Habe ich aber auch so gelernt. Zu den wesentlichen Vertragsbestandteilen gehört auch die (Bestimmbarkeit der) Person, mit der man den Vetrag abschließt. Die Offerta ad incertas personas ist ja gerade die Ausnahme. Grund ist die Privatautomie: Die Identität der Vertragspartner kann weder Gesetz noch Gericht bestimmen und muss deshalb Bestandteil des Vertrages werden.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 01 Feb 2007 - 09:11:26    Titel:

Doch, der Käufer zählt zu den essentialia... haben wir so gelernt. (Klar, dass wir die gleichen Sachen gelernt haben, Tobi - gleiche AGs, gleiche Vorlesungen Razz )
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 01 Feb 2007 - 09:15:55    Titel:

Shafirion hat folgendes geschrieben:
Das ergibt sich aus der anerkannten Existenz einer offerta ad incertas personas.


Kannst du das etwas genauer erläutern? Ist mir nicht klar, was du damit meinst.
Shafirion
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 01 Feb 2007 - 11:01:46    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:
Shafirion hat folgendes geschrieben:
Das ergibt sich aus der anerkannten Existenz einer offerta ad incertas personas.


Kannst du das etwas genauer erläutern? Ist mir nicht klar, was du damit meinst.


Die zugrundeliegende Idee war, dass wenn es die (anerkannte) Möglichkeit gibt, ein Angebot an eine Vielzahl von Personen zu richten (sog. offerta ad incertas personas) der Vertragspartner wohl nicht zu den essentialia negotii zählen dürfte. War aber offensichtlich in der Tat ein Trugschluss, wie eine kurze Lektüre ergab. Wink
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